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Gesundheits-Booster: Darum ist die Honigmelone gesund

(Foto: kwanchaichaiudom — Adobe Stock)

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Sie ist gelb, hat die Form eines Footballs und ist darüber hinaus äußerst gesund: die Honigmelone. Wenig Kalorien, ihr süßer Geschmack und die vielen Nährstoffe machen sie zu einer perfekten Erfrischung im Sommer.

Was macht die Honigmelone gesund?

Honigmelonen sind so gesund, da sie viele Vitamine und Mineralstoffe enthalten, die der Organismus benötigt, um zu funktionieren. Unter anderem in der Honigmelone enthalten sind (auf 100 g Frucht):

  • Provitamin A (4,6 mg), besser bekannt als Betacarotin, das gut für die Sehkraft und den Eigenschutz der Haut vor UV-Strahlung ist.
  • Vitamin B3(0,6 mg) zur Unterstützung des Energiestoffwechsels.
  • Vitamin B6 (0,09 mg) für eine gesunde Funktion von Gehirn und Nerven.
  • Vitamin C (32 mg), das das Immunsystem stärkt und antioxidativ wirkt.
  • Eiweiß (0,9 g), welches der Körper für den Muskelaufbau benötigt.
  • Kalium (309 mg), das den Blutdruck reguliert sowie Nervenimpulse weiterleitet.
  • Magnesium (13 mg), für eine gesunde Herztätigkeit sowie entspannte Muskeln.
  • Eisen (0,2 mg), das die Blutbildung unterstützt und wach und leistungsfähig macht.

Weitere gesunde Stoffe in der Honigmelone sind sekundäre Pflanzenstoffe:

Lycopin: Dieser Pflanzenstoff kann Zellveränderungen entgegenwirken und so vor Tumoren und Krebs schützen. Außerdem wirkt Lycopin entzündungshemmend und sorgt für gesunde Knochen.

Citrullin: Ermüdungszustände können durch Citrullin gebessert werden, ebenso wie Muskelschwäche und Diabetes. Auch auf die Herzgesundheit kann Citrullin sich auswirken.

Tipp: Die Kerne aller Melonenarten können mitgegessen werden und sind sehr gesund. Sie enthalten Magnesium, Proteine, Vitamin B und gesunde Fettsäuren.

Welche gesundheitlichen Vorteile hat die Honigmelone?

Die wertvollen Nährstoffe sorgen dafür, dass die Honigmelone als gesundes Lebensmittel in eine ausgewogene Ernährung integriert werden kann. Sie:

  • schützt vor Bluthochdruck
  • stärkt die Abwehrkräfte
  • verbessert die Sehkraft
  • schützt die Zellen vor schädlichen Einflüssen und Veränderungen
  • hemmt Entzündungen und sorgt für weniger Müdigkeit
  • hydriert den Körper und versorgt ihn mit Nährstoffen – besonders wichtig im Sommer oder nach dem Sport

Kann man mit Honigmelone abnehmen?

Die Honigmelone hat nur 55 Kalorien auf 100 Gramm Frucht und besteht zu 95 Prozent aus Wasser. Sie kann somit auch während einer Diät bedenkenlos verzehrt werden und versorgt den Körper darüber hinaus mit ordentlich Flüssigkeit.

Wenn die Honigmelone statt Süßigkeiten gegessen wird, kann sie durchaus beim Abnehmen helfen. Zwar kann ihr Fruchtzuckergehalt je nach Reifegrad bis zu 10 Prozent betragen, weshalb sie auch Zuckermelone genannt wird, aber im Vergleich zu Schokolade ist das immer noch wenig.

Eine reine Melonen-Diät ist jedoch nicht geeignet, um abzunehmen, da die Ernährung dann zu einseitig ausfällt. Eine gesunde Ernährung setzt sich aus viel frischem Obst und Gemüse, Vollkornprodukten, gesunden Ölen, Milchprodukten und magerem Fleisch zusammen, in die sich die Honigmelone als gesundes Lebensmittel gut einfügt.

Der glykämische Index von Honigmelone liegt bei 62, was als niedrig eingestuft werden kann. Daher können auch Diabetiker Honigmelone essen.

Kann man zu viel Honigmelone essen?

Da die Honigmelone viel Fructose, also Fruchtzucker enthält, können manche Menschen sie schwer verdauen. Das kann die Verdauung durcheinanderbringen zu Blähungen und Bauchschmerzen führen, insbesondere wenn Sie die Melone abends essen. Meist tritt das aber erst bei großen Portionen ein, außer Sie reagieren regelmäßig auch schon auf kleinere Mengen Fructose empfindlich.

Als Snack abends vor dem Fernseher ist sie in der Regel die deutlich bessere Wahl als Chips, Flips oder Süßigkeiten. Allerdings entwässert Sie, weshalb Sie sie kurz vor dem Schlafengehen nicht mehr essen sollten, da Sie dann wahrscheinlich nachts raus müssen.

Sind Honigmelonen oder Wassermelonen gesünder?

Die Honigmelone enthält mehr Provitamin A und Vitamin B1 als die Wassermelone, diese hat dafür mehr Vitamin B2. Auch beim Vitamin C führt die Honigmelone, und zwar deutlich – die Wassermelone hat nur 6 mg auf 100 Gramm Frucht. Was die Konzentration der Spurenelemente und Mineralstoffe angeht, ist die Honigmelone ebenfalls nährstoffreicher als die Wassermelone.

Dafür steckt in der Wassermelone mehr Lycopin, was auch für die rote Farbe des Fruchtfleischs sorgt. Die Wassermelone enthält weniger Fruchtzucker als die Honigmelone, weshalb sie häufig als noch erfrischender wahrgenommen wird als die süße Zuckermelone. Beide Melonenarten sind gesund, auch wenn die Honigmelone in Sachen Nährstoffen die Wassermelone übertrumpft – letztlich ist es eher eine Frage des Geschmacks, zu welcher Sie gerne greifen.

Hinweis: Neben der Wassermelone ist auch die Galiamelone oder Netzmelone mit einer rauen Schale und einem weißlich-grünlichen Fruchtfleisch eine beliebte Melonen-Sorte. Die Cantaloupe-Melone wird ebenfalls gerne gekauft – ihre Schale ist ebenfalls mit einem Netz überzogen und sie hat ein kräftiges orangefarbenes Fruchtfleisch.

Wie lange kann ich Honigmelonen lagern?

Dass eine Honigmelone reif ist, erkennen Sie daran, dass Sie auch tatsächlich nach Melone riecht. Die Schale sollte auf Druck leicht nachgeben, allerdings nicht zu stark, denn eine überreife Melone schmeckt nicht. Nach dem Kauf sollten Sie sie kühl lagern, denn dann schmeckt sie nicht nur besser, sondern hält auch länger. Solange die Melone nicht angeschnitten ist, hält sie je nach Reifegrad beim Kauf im Kühlschrank zwischen ein und drei Wochen.

Sobald sie angeschnitten ist, verkürzt sich die Haltbarkeit auf zwei bis drei Tage. Am besten wickeln Sie sie in Frischhaltefolie ein, nachdem Sie sie angeschnitten haben, denn das schützt die Schnittflächen. Entfernen Sie außerdem beim ersten Anschneiden direkt alle Kerne – das verlängert die Haltbarkeit.

Woher stammt die Honigmelone und wo wächst sie?

Die Honigmelone stammt wie jede Melonensorte aus der Familie der Kürbisgewächse und ist eng mit Gurken verwandt. Ursprünglich stammen Honigmelonen aus Westafrika, doch schon in Ägypten und im persischen Reich wurden bereits 2000 Jahre v. Chr. die ersten Melonen angebaut.

Über Asien gelangten die Melonen über spanische Seefahrer auch nach Europa und wachsen heute vorwiegend in südeuropäischen Ländern wie Südfrankreich, Griechenland, Italien und Spanien. Auch in Deutschland, zum Beispiel in der Pfalz, werden Melonen angebaut. Sie brauchen ein warmes Klima und haben zwischen Juni und September Erntesaison in Europa.

Fazit: Honigmelone ist gesund und schützt den Körper vor Krankheiten

Die Honigmelone enthält viele wertvolle Nährstoffe wie Kalium, Provitamin A und Vitamin C. Sie stärkt das Immunsystem, verbessert die Sehkraft und sorgt für eine gesunde Funktion von Muskeln und Nerven. Wer abnehmen möchte, kann die süßen Früchte statt Schokolade und Chips essen, eine reine Melonen-Diät ist jedoch zu einseitig und nicht empfehlenswert. Melonen wachsen in mediterranen Ländern, können aber im Sommer auch in Deutschland angebaut werden. Im Kühlschrank halten sie sich mehrere Wochen, zumindest wenn sie noch nicht angeschnitten sind. Auch Diabetiker können Melone bedenkenlos essen, nur bei Fructose-Intoleranz müssen Sie vorsichtig sein. Honigmelone hat mehr Nährstoffe als Wassermelone, doch alle Melonensorten wie auch die Netzmelonen Galia und Cantaloupe, sind gesund, lecker und dienen als perfekte Erfrischung in der warmen Jahreszeit.

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