Tourette-Syndrom: Wenn Tics das Leben bestimmen

Tourette-Syndrom: Wenn Tics das Leben bestimmen
Firma V — Adobe Stock
Inhaltsverzeichnis
Ein kurzes Schreien, der laute Ausruf “Arschloch” mitten auf der Straße oder ein unkontrolliertes Zucken. Diese Auffälligkeiten können Zeichen vom Tourette-Syndrom sein. Je nach Schwere und Ausprägung der sogenannten Tics sind Tourette-Patienten in ihrer Lebensqualität stark eingeschränkt. Doch nicht jeder, der gelegentlich unwillkürliche Muskelzuckungen verspürt, hat auch gleich Tourette. Die Krankheit ist komplex und die Verlaufsformen sind sehr unterschiedlich.

So äußert sich das Tourette-Syndrom

Das Tourette-Syndrom ist eine Erkrankung des Nervensystems und äußert sich in auffälligen Tics. Die Tics treten unwillkürlich auf und können von den Betroffenen nur schwer oder gar nicht unter Kontrolle gebracht werden. Charakteristisch für die Symptome sind diese Eigenschaften:

  • Motorische Tics wie unkontrollierte Bewegungen und/oder sogenannte vokale Tics (Laute/Worte) wie unwillkürliche Lautäußerungen treten regelmäßig auf.


  • Regelmäßig heißt entweder mehrmals am Tag, jeden Tag oder in verschiedenen Phasen über einen Zeitraum von einem Jahr.


  • Dabei sind die Tics nicht immer gleich. Sie variieren in ihrer Häufigkeit, Ausprägung, Auftreten und Art.


  • Sie treten meist erstmalig in der Kindheit auf, häufig im 7. oder 8. Lebensjahr. Tourette tritt nahezu immer erstmalig vor dem 21. Lebensjahr auf.


Sie möchten wissen wie es weiter geht?
Jetzt kostenlos für unseren Gesundheitswissen-Ratgeber anmelden
Hrsg.: FID Verlag GmbH. Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter “Täglich gesund” an. Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter „Täglich gesund“ an. Jederzeit kündbar. Datenschutzhinweise