MenüMenü

Was tun bei Schnarchen? – Ursachen, Behandlungsmethoden & Tipps

Schnarchen wird besonders im Alter zum Problem. Wie Schnarchen entsteht, was die Ursachen sind und was Sie tun können, erfahren Sie hier. (Foto: Image Point Fr - shutterstock)

Inhalt
Inhaltsverzeichnis

Wissenswertes über das Schnarchen

Ursachen: Verengung der Atemwege, Hindernisse bzw. Störungen bei der Atmung

Risikofaktoren: Schlafposition in der Rückenlage, fortgeschrittenes Alter, Nikotin- & Alkoholkonsum, Einnahme bestimmter Medikamente, Erkältungen, etc.

Häufigkeit: Weit verbreitet; betrifft bis zu 60 % der Männer & bis zu 40 % der Frauen

Behandlungsmethoden: Abhängig von der Ursache – mechanische Hilfsmittel, Operation, Hausmittel zur Befreiung der Atemwege, Änderung des Lebenstils

Schnarchen ist in vielen Fällen harmlos. Dennoch kann es sich zu einem handfesten Problem auswachsen, besonders in Beziehungen. Laut dem Guinnessbuch der Rekorde liegt die höchste Schnarchlautstärke bei 93 Dezibel, was dem Lärm einer viel befahrenen Autobahn entspricht. Wie entsteht Schnarchen und was kann man dagegen tun?

Wie entsteht Schnarchen?

Das Schnarchen ist ein weit verbreitetes Phänomen. Laut Studien schnarchen bis zu 60 % der Männer und 40 % der Frauen. Das Problem betrifft also einen großen Teil der Bevölkerung. Mit zunehmendem Alter schnarchen immer mehr Menschen. Dabei fallen die Geräusche und der Pegel der Lautstärke bei allen Betroffenen individuell aus.

In der Regel ist der Grund für die lauten Schlafgeräusche eine Verengung der oberen Atemwege. Diese erhöht die Geschwindigkeit der Luft beim Ein- und Ausatmen und senkt den Druck im Rachenraum. Die gesamte Atemmuskulatur – Zäpfchen, Gaumensegel, Rachen und Zungengrund – ist während des Schlafens entspannt. Durch die schnelle Geschwindigkeit der Luft kann sie aber zum Schwingen und Vibrieren gebracht werden, wodurch die typischen Geräusche des Schnarchens entstehen.

Wie Schnarchen entsteht

Was sind die Ursachen für das Schnarchen?

Schnarchen entsteht durch eine Verengung oder Veränderung im Rachenbereich, wodurch dieAtmung behindert wird. Die Gründe für diese Verengung der Atemwege unterscheiden sich bei allen Betroffenen.

Mögliche Ursachen für das Schnarchen sind:

  • Schnupfen & Allergien
  • Verengte Atemwege
  • Nasenpolypen
  • Verkürzter Unterkiefer
  • Verkrümmung der Nasenscheidewand
  • Nasennebenhöhlenentzündung
  • Vergrößerte Mandeln im Rachen
  • Fettansammlung im Rachen durch Übergewicht
  • Veränderungen im Rachen durch Infektionen

Schnarchen bei Frauen

Anatomisch gesehen müssten Frauen für das Schnarchen anfälliger sein als Männer, weil sie eine engere Rachenöffnung haben. Durch den Einfluss des Hormons Östrogen liegt auf der Muskulatur der Frauen allerdings eine höhere Spannung, wodurch ihre Zunge seltener zurückfällt. Auch die Weichteile im Rachenbereich flattern und vibrieren weniger als bei Männern, weswegen Frauen meist leiser schnarchen.

Schnarchen bei Kindern

Auch Kinder neigen dazu zu schnarchen. In vielen Fällen sind dafür vergrößerte Rachenmandeln verantwortlich. Gerade bei Kindern ist es wichtig, der Ursache für das Schnarchen auf den Grund zu gehen, um schlafbedingten Atmungsstörungen vorzubeugen.

Welche Faktoren verstärken das Schnarchen?

Faktoren, die das Schnarchen begünstigen, sind:

  • Probleme an den Nebenhöhlen oder der Nase: Leidet man an Schnupfen, Erkältungen oder einer Infektion im Rachenbereich, kann es zu vorübergehendem Schnarchen kommen, weil die Luftwege verengt sind.
  • Schlafposition: Am häufigsten schnarchen Menschen, wenn sie auf dem Rücken liegen. In Rückenlage sind die Weichteile im hinteren Bereich der Kehle entspannt und somit anfälliger für Vibrationen. Außerdem kann die Zunge in dieser Position aufgrund der Schwerkraft leichter nach hinten fallen und somit den Rachenraum verengen. In diesem Fall kann es helfen, in Seitenlage zu schlafen, um das Schnarchen zu stoppen.
  • Schlafgewohnheiten: Risikofaktoren für das Schnarchen die Schlafgewohnheit betreffend sind das Atmen mit offenem Mund (aufgrund verengter Atemwege) oder eine mangelnde Schlafhygienen (unregelmäßige Bettzeiten, schlechte Luft im Raum, Übermüdung, etc.).
  • Übergewicht: Mangelnde Bewegung und Übergewicht können zu Muskelschlaffheit führen, welche wiederum das Schnarchen fördert. Eine Gewichtsabnahme kann helfen, das Schnarchen wieder loszuwerden.
  • Genetische Disposition: Genetische Veranlagungen, wie beispielsweise ein dünner Hals, größere Rachenmandeln, Bissfehlstehlungen oder eine große Zunge können das Schnarchen ebenfalls begünstigen.
  • Alter: Das Schnarchen nimmt mit dem Alter deutlich zu, weil die Kehle im Alter enger wird und die Muskeln zunehmend erschlaffen.
  • Suchtmittel & Medikamente: Nikotin und Alkohol sowie einige Medikamente, wie beispielsweise Schlafmittel oder Muskelrelaxantien, fördern die Muskelentspannung und können so Schnarchen auslösen.

Faktoren, die das Schnarchen begünstigen

Symptome & Folgen des Schnarchens

Das Schnarchen kann unterschiedliche Beschwerden auslösen und bei jedem verschiedene Folgen hervorrufen. Zu den typischen Symptomen zählen:

  • Angstzustände
  • Depressive Verstimmungen
  • Schwindel
  • Tagesschläfrigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Atmungsstörungen während des Schlafens

Ist Schnarchen gefährlich?

Schnarchen ist nicht zwangsläufig gefährlich. Das lästige Problem bringt jedoch oft soziale Folgen für Betroffene mit sich. Es beeinträchtigt auf Dauer die Lebensqualität. Auch der Partner leidet stark unter der lauten Geräuschkulisse während des Schlafens.

In manchen Fällen kann Schnarchen allerdings auch gefährlich werden, nämlich dann, wenn es während des Schlafens wiederholt zu Atemaussetzern kommt. Beim normalen Schnarchen kann die Luft problemlos in die Lunge gelangen. Bei der sogenannten Schlafapnoe (OSAS) handelt es sich um ein ausgeprägteres Schnarchen, bei dem es zu wiederholtem Atemstillstand kommt, der 30 Sekunden und länger andauern kann.

Dies resultiert in einer enormen Verschlechterung der Schlafqualität, was zu Beschwerden wie Abgeschlagenheit, Nervosität und Konzentrationsschwäche führen kann. Laut Studien steigt durch eine Schlafapnoe das Risiko für Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Bluthochdruck, weil der nächtliche Sauerstoffmangel einen erheblichen Stressfaktor für den Körper darstellt. Die Entstehung der Schlafapnoe konnte noch nicht geklärt werden.Allerdings geht man davon aus, dass das Risiko einer Schlafapnoe mit dem Alter zunimmt.

Achtung

Schnarchen kann zu Atemproblemen und Atemaussetzern während des Schlafens führen. Bei diesem Phänomen spricht man von einer Schlafapnoe (OSAS), bei der die Betroffenen wiederholt für bis zu 30 Sekunden nicht atmen. Diese Art des Schnarchens kann gefährlich werden und etliche Risiken für den Körper mit sich bringen.

Wann sollte man bei Schnarchen zum Arzt?

An einen Arzt sollte man sich dann wenden, wenn das Schnarchen so stark ist, dass es die Lebensqualität beeinflusst. Außerdem sollte unbedingt ein Mediziner aufgesucht werden, wenn es während des Schlafens wiederholt zu Atemaussetzern kommt.

Ansprechpartner für Betroffene sind der Hausarzt oder ein HNO-Facharzt. Diese können die Ursache für das Schnarchen ermitteln und die entsprechende Behandlung einleiten. Leidet man unter einer Schlafapnoe (OSAS), bei der es immer wieder zu einem kurzen Atemstillstand kommt, kann auch der Lungen-Facharzt (Pneumologe) aufgesucht werden.

Diagnosemethoden bei Schnarchen

In der Regel ist die erste Anlaufstelle bei Schnarchen der HNO-Arzt. Dieser wird Betroffene in einem Anamnesegespräch ausführlich über die Beschwerden befragen und somit erste Ursachen ein- oder ausschließen.

Beim HNO-Arzt werden folgende Untersuchungen zur Diagnostik vorgenommen:

  • Endoskopie von Rachen und Nase
  • Untersuchung von Luftröhre und Kehlkopf
  • Ambulante Schlafuntersuchung

Um die Gründe für das Schnarchen festzustellen, bedarf es einer gründlichen HNO-Untersuchung. Dabei werden der Rachen und die Nase bei der Endoskopie untersucht: Das Endoskop wird vorsichtig in die Atemwege eingeführt und verschafft dem Arzt Einblick in die Anatomie des Patienten. Anhand dieser Methode kann der Mediziner anatomische Ursachen für das Schnarchen ermitteln oder ausschließen.

Werden die Nase und der Rachen als Ursachen ausgeschlossen, geht man über zur Untersuchung der Luftröhre und des Kehlkopfs.

Um einen ersten Eindruck vom Schlafverhalten des Patienten zu erhalten, gibt es außerdem die Möglichkeit einer ambulanten Schlafuntersuchung (Polygrafie), bei der der Betroffene ein mobiles Gerät erhält, dass er selbst zuhause anlegen kann. Dieses zeichnet während des Schlafens Werte wie die Herzfrequenz oder die Sauerstoffsättigung im Blut auf.

Wird eine Atemstörung bzw. eine sogenannte Schlafapnoe (OSAS) vermutet, bei der es zu wiederholten und längeren Atempausen während des Schlafes kommt, überweist der Arzt den Patienten in ein Schlaflabor, in dem ein umfassendes Schlafprotokoll angefertigt wird.

Untersuchung des Schnarchens im Schlaflabor

Ein Schlaflabor ist ein stationäres Labor, das den Schlaf anhand einer Polysomnographie untersucht. Dazu müssen die Patienten eine Nacht im Labor schlafen. Dabei wird der Schlaf durch EEG-Elektroden am Kopf, seitlich der Augen und anhand von Elektromyographie-Elektroden beobachtet.

Im Schlaflabor werden unter anderem folgende Werte gemessen:

  • Blutdruck
  • Atemfunktion
  • Herzschlag
  • Sauerstoffgehalt im Blut
  • Gehirnaktivität

Außerdem werden auch die Beine mit Beinelektroden auf unwillkürliche Beinbewegungen hin überwacht. Weitere Bewegungen und Schlafpositionen werden mit einer Infrarotkamera festgehalten. So kann die Qualität der einzelnen Schlafphasen festgestellt und auch eventuelle Atemstillstände ermittelt werden.

Behandlung & Therapiemöglichkeiten bei Schnarchen

Behandlungsmethoden beim Schnarchen

Bei der Behandlung des Schnarchens kommt es darauf an, wie stark die Symptome ausgeprägt sind und was genau die Ursache ist.

Bei leichtem Schnarchen, dass durch Probleme mit der Nasenatmung verursacht wird, reicht oft schon Nasenspray, ein Nasenspreizer oder Nasenschmetterling, der nachts in beide Nasenlöcher geklemmt wird, aus. Wird das Schnarchen durch das Schlafen mit offenem Mund ausgelöst, kann eine Schlafbandage hilfreich sein. Diese fixiert den Unterkiefer mithilfe eines elastischen Gurtes, sodass der Mund über Nacht geschlossen bleibt.

Weitere Maßnahmen zur Linderung der Beschwerden durch Schnarchen:

  • Änderung der Schlafposition
  • Änderung des Lebensstils, z.B. regelmäßige Bewegung & ausgewogene Ernährung
  • Gewichtsreduktion
  • Verzicht auf Nikotin & Alkohol
  • Verzicht auf Energydrinks
  • Verzicht auf Schlaftabletten

Wird das Schnarchen durch Allergien ausgelöst, sollten Betroffene sich einer Therapie mit Allergenvermeidung, Immuntherapie undMedikamenteneinnahme unterziehen.

Als alternative Schnarchbehandlung bieten sich Akupunktur und Akupressur an.

Hinweis

Die richtige Therapie lässt sich nicht verallgemeinern, da die Gründe für das Schnarchen sehr unterschiedlich sind und jede Ursache eine andere Behandlung benötigt. Für eine erfolgreiche Therapie sollte man daher den Grund herausfinden. Die Verbesserung der Nasenatmung bringt allerdings in vielen Fällen eine deutliche Reduktion der Schnarchgeräusche.

Eine sehr effektive Vorbeugung des Schnarchens ist dieVerbesserung der Nasenatmung. Je nach Ursache können allerdings Medikamente oder operative Maßnahmen notwendig sind.

Liegt eine Schlafapnoe vor, empfiehlt sich das nächtliche Tragen einer Schlafmaske, welche den Druck in den Atemwegen erhört und somit verhindert, dass diese zusammenfallen. Dadurch wird nicht nur der Atemstillstand, sondern auch das Schnarchen beseitigt.

Wenn alle anderen Mittel wirkungslos sind, bietet sich als letzte Option eine Operation an. Diese ist allerdings nicht immer erfolgreich, weswegen sie wirklich nur als letzter Versuch in Betracht gezogen werden sollte. Außerdem birgt sie Risiken wie Verletzungen am Gaumen und Rachen oder Problemen beim Sprechen und Schlucken. Es existieren verschiedene Arten von chirurgischen Eingriffen, die dem Schnarchen ein Ende bereiten können, beispielsweise die Entfernung von Gewebe am Zäpfchen und den Gaumenbögen.

Zu gängigen Operationen bei Schnarchen zählen:

  • Gaumenplastik: Das Gaumensegelzäpfchen wird hierbei nach oben genäht und Gewebe an der unteren Nasenmuschel verdampft. So wird die Verengung der Atemwege behoben.
  • Uvulo-Palato-Pharyngo-Plastik: Durch dieses Verfahren wird der Gaumen und die Schleimhaut des Rachens gestrafft und das Zäpfchen teilweise entfernt.
  • Radiofrequenztherapie: Durch hochdosierte Radiowellen wird Gewebe aus dem Rachenbereich abgetragen und durch künstliche Vernarbung unter der Schleimhaut das Rachengewebe gestrafft.

6 Tipps: Was tun bei Schnarchen?

Um das Schnarchen zu verringern können Betroffene bestimmte Methoden anwenden und Risikofaktoren vermeiden:

  1. Tipp: Greifen Sie am Abend zu leichter Kost und essen Sie die Mahlzeit nach Möglichkeit nicht zu spät. Ein voller Magen verringert die Schlafqualität, was auch zu Schnarchen führen kann.
  2. Tipp: Ein paar Stunden vor dem Schlafengehen sollte die Flüssigkeitszufuhr minimiert werden. Durch viel Flüssigkeit schwillt das Gewebe an und begünstigt dadurch das Schnarchen. Inbesondere der Alkoholkonsum kann tückisch sein, da hier noch der Faktor hinzukommt, dass Alkohol die Muskeln entspannt und das Gewebe im Rachenraum erschlafft.
  3. Tipp: Die Schlafhygiene spielt ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung des Schnarchens. Das Schlafzimmer sollte gut gelüftet, ruhig und kühl sein. Auch eine regelmäßige Routine, z.B. immer zu selben Zeit ins Bett zu gehen, fördert einen erholsamen Schlaf.
  4. Tipp: Vermeiden Sie während des Schlafens die Rückenlage. Diese fördert das Schnarchen. Besser ist es, in der Seitenlage zu schlafen. Um die Rückenlage zu verhindern, kann man sich beispielsweise einen Tennisball auf den Rücken binden. Jedes Mal, wenn man während des Schlafens dazu neigt, zurück zur Rückenposition zu wechseln, hindert der Ball einen daran.
  5. Tipp: Auch die Position des Kopfes wirkt sich auf das Schnarchen aus. Eine erhöhte Kopfposition kann das Schnarchen verhindern. Dazu einfach zusätzliche Kissen oder eine Nackenrolle verwenden.
  6. Tipp: Nasenpflaster können schnelle Abhilfe verschaffen. Diese sind in der Apotheke erhältlich und halten die Nasenflügel offen, sodass die Luft permanent zirkulieren kann. Dies ist allerdings keine dauerhafte Lösung, sondern eher eine Erste Hilfe-Maßnahme.

Hausmittel gegen Schnarchen

Leidet man unter leichtem Schnarchen, können verschiedene Hausmittel Abhilfe schaffen; Insbesondere dann, wenn das Schnarchen durch Atembehinderungen wie Schnupfen oder Erkältungen begründet ist.

Ein beliebtes Mittel ist es, eine Wasserschüssel mit Eukalyptus-Öl im Schlafzimmer aufzustellen. Das Öl-Wasser-Gemisch verdunstet über Nacht und hilft dabei, Atemwege freizuhalten. Ebenso können verschiedeneKräuter als Teemischung verwendet werden, die eine Stunde vor dem Schlafengehen getrunken wird. Um eine gute Wirkung zu erzielen, sollte man danach nichts mehr zu sich nehmen.

Anti-Schnarch-Kräutermischung für den Tee vor dem Schlafengehen:

  • Salbei
  • Lindenblüten
  • Lavendel
  • Arnica

Liegt eine verstopfte Nase vor, können Dampfbäder und Inhalationen die Atemwege befreien. Am besten sollten dafür ätherische Öle verwendet werden.

Inhalationsmischung gegen verengte Atemwege:

  • Einen Liter Wasser aufkochen.
  • Drei bis vier Tropfen ätherisches Öl beimengen – Geeignet sind: Eukalyptus, Latschenkiefer oder Teebaumöl.
  • Gesicht über die Schüssel beugen und ein Handtuch über den Kopf legen.
  • Für 10-15 Minuten inhalieren.

Sind die Atemwege angeschwollen, kann Pfefferminz verwendet werden, um die Schwellung zu verringern. Dazu kann beispielsweise die Nase vor dem Schlafen mit Pfefferminzöl eingerieben werden.

Als weiteres Hausmittel bietet sich Honig an, weil der goldene Bienennektar ebenfalls abschwellend und entzündungshemmend wirkt. Außerdem verbessert Honig die Sauerstoffaufnahme und verhindert, dass sich die Atemwege sich verengen. Dafür vor dem Schlafen einfach einen Löffel Honig in warmes Wasser oder Tee einrühren und trinken.

Fazit zum Schnarchen

Schnarchen kann nicht nur für Betroffene, sondern auch für deren Partner eine große Last sein, vor allem wenn es sich um besonders laute Schnarchgeräusche handelt. Grund für das Schnarchen ist meist eine Verengung der Atemwege. Ursachen dafür gibt es viele, sodass Betroffene auch unterschiedliche Beschwerden und Symptome aufweisen. Schnarchen kann dann riskant werden, wenn es zu Atemaussetzern während des Schlafens kommt. Bei diesem Phänomen handelt es sich um Schlafapnoe, welche schädliche Folgen für den Körper haben kann und daher von einem Arzt behandelt werden sollte.

Mittlerweile gibt es viele wirkungsvolle Methoden zur Behandlung des Schnarchens, die Betroffene anwenden können. Diese Therapien hängen von den jeweiligen Ursachen ab. Bei leichtem Schnarchen helfen schon kleine Änderungen des Lebensstils. Auch gibt es viele Hilfsmittel, wie beispielsweise Nasenspreizer oder Nasenschmetterlinge. Eine andere Option sind chirurgische Eingriffe, die das Problem und die Ursache des Schnarchens beseitigen können. Diese sollten allerdings als letzte Maßnahme in Betracht gezogen werden, da sie nicht immer erfolgreich sind.

Frau mit Halsschmerzen

Heiserkeit – Ursachen, Diagnose & BehandlungHeiserkeit ist nicht nur lästig, sondern kann in manchen Fällen auch ein Symptom einer schwerwiegenden Erkrankung sein. Lesen Sie hier welche schweren Erkankungen hinter Stimmproblemen stecken können. › mehr lesen

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Nach oben
© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten
Über den Autor
Redaktionsteam Gesundheitswissen

Profitieren Sie von der Expertise unserer jeweiligen Experten und erhalten Sie detaillierte Informationen zu Ihrem Lieblingsthema.

Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig den kostenlosen E-Mail-Newsletter vom Redaktionsteam Gesundheitswissen. Herausgeber: FID Verlag GmbH. Sie können sich jederzeit wieder abmelden.

Hinweis zum Datenschutz