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Welt-Diabetes-Tag: Schützen Sie sich vor der gefährlichen Zuckerkrankheit

Am 14.11. ist der Welt-Diabetes-Tag: Zu diesem Anlass bieten wir Ihnen wertvolle Informationen, Tipps und Gratis-Geschenke rund um das Thema Diabetes. (Foto: adragan | Adobe Stock)

Inhalt
Inhaltsverzeichnis

Auch dieses Jahr wird am 14.11. auf die Volkskrankheit Diabetes und ihre schwerwiegenden Nebenwirkungen aufmerksam gemacht.

Der Welt-Diabetes-Tag wurde im Jahr 1991 zum ersten Mal ausgerufen und gilt seit 2007 als offizieller Tag der Vereinten Nationen.

Obwohl seitdem 28 Jahre vergangen sind und immer mehr über Diabetes berichtet wird, ist die Zahl der Diabetiker in Deutschland in den letzten Jahren nicht gesunken, sondern auf ganze 8 Mio gestiegen.

Ärzte und Forscher vermuten, dass ca. 2 Mio. dieser Menschen nicht wissen, dass sie an Diabetes erkrankt sind. Und das ist das tückische an dieser Krankheit – da die symptomfreie Zeit mehrere Jahre betragen kann.

Daraus resultiert die Annahme, dass ein Großteil der Menschen auch heute noch nicht genug über die schwere Erkrankung wissen.

Schützen Sie sich ab sofort vor Diabetes

Im folgenden Artikel wollen wir Ihnen daher die Gelegenheit geben, zu überprüfen, wie viel Sie wirklich über die Zuckerkrankheit wissen und ob Sie zu der Risikogruppe an Menschen gehören, die besonders gefährdet sind, an Diabetes zu erkranken.

Darüber hinaus bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihr Wissen über Diabetes zu erweitern und sich somit vor der Erkrankung zu schützen.

Von den verschiedenen Typen von Diabetes über die Auslöser und Ursachen bis hin zu den Risikofaktoren und der richtigen Prävention von Diabetes: Im folgenden Artikel finden Sie nicht nur die wichtigsten Fakten rund um die Stoffwechselerkrankung, sondern auch wertvolle Tipps, mit denen Sie Diabetes effektiv vorbeugen können.

Quiz: Was wissen Sie eigentlich über die Zuckerkrankheit?

Aufgrund der steigenden Anzahl an Menschen, die an Diabetes erkranken, wird deutlich, dass lediglich die wenigsten Menschen wissen, wie die Krankheit entsteht, welche verheerenden Auswirkungen sie mit sich bringt und wie man ihr vorbeugen kann.

Testen Sie daher jetzt Ihr Wissen rund um Diabetes Mellitus. Das folgende Quiz verrät Ihnen, wie gut Sie sich wirklich mit der Zuckerkrankheit auskennen.

Bitte einen Moment Geduld.

Das Quiz wird geladen …

Diabetes Mellitus – was ist das eigentlich?

Der Begriff Diabetes Mellitus bezeichnet eine Stoffwechselerkrankung, die sich durch einen chronisch hohen Blutzuckerspiegel auszeichnet.

Dieser beruht auf einen absoluten oder relativen Insulinmangel im Körper und kann zu verschiedensartigen Beschwerden sowie unbehandelt sogar zu einem diabetischen Koma führen.

Was passiert bei Diabetes im Körper?

Wie bereits oben erwähnt basiert Diabetes etwa auf einer Insulinresistenz oder einem Mangel an Insulin. Dieses stellt somit ein bedeutsames Hormon aus der Bauchspeicheldrüse dar, welches für die Zuckerverwertung im Körper verantwortlich ist.

Dabei fungiert das Hormon als eine Art Türöffner, der dem Blutzucker (Glukose) den Eintritt in die Körperzellen ermöglicht. Vor allem Gehirn und Muskulatur sind dabei auf den Zucker als Energielieferant angewiesen und benötigen somit eine ausreichende Zufuhr von Glukose.

Während der Körper im Normalfall genügend Insulin für den Zuckerstoffwechsel produziert, der die Verwertung der Glukose ermöglicht, funktioniert dieser Mechanismus bei Diabetikern nicht.

Aufgrund einer verminderten Wirkung oder eines Mangels an Insulin kann der Körper die Glukose aus dem Blut nicht aufnehmen. Infolgedessen erhöht sich die Blutzuckerkonzentration und erste Symptome treten auf.

Die zwei Typen von Diabetes

Diabetes Mellitus tritt in zwei verschiedenen Formen auf, die sich erheblich voneinander unterscheiden.

Diabetes Typ 1Diabetes Typ 2
Menschen, die von dem Diabetes Typ 1 betroffen sind, leiden an einer Autoimmunerkrankung.

Dabei werden die Zellen in der Bauchspeicheldrüse, die das Hormon Insulin produzieren, von dem eigenen Immunsystem zerstört. Dies führt dazu, dass der Körper das Hormon nicht mehr produzieren kann, mit der Folge, dass die Betroffenen unter einem anhaltenden Insulinmangel leiden.

Aus diesem Grund müssen sich Menschen mit Diabetes-Typ 1 täglich Insulin spritzen.

 

 

Menschen, die von dem Diabetes Typ 2 betroffen sind, leiden zunächst nicht unter einem Insulinmangel.

Bei Diabetes Typ 2 wird zwar weiterhin Insulin in der Bauchspeicheldrüse produziert, allerdings sind die körpereigenen Zellen insulinresistent.

Doch auch bei Diabetes Typ 2 kommt es im Laufe der Jahre zu einem Insulinmangel. Da der Körper versucht, die Resistenz der Zellen durch eine Überproduktion an Insulin auszugleichen, kommt es schließlich auch bei Diabetes Typ 2 zu Störungen bei der Insulinbildung.

Demzufolge müssen auch Betroffene von Diabetes Typ 2 nach einigen Jahren Insulin von außen zuführen.

Quiz: Die Ursachen der Zuckerkrankheit

Während bei Diabetes-Typ 1 die Ursache einer angeborenen Autoimmunerkrankung zugrunde liegt, entwickelt sich Diabetes-Typ 2 erst im Laufe des Lebens.

Folglich wird Diabetes Typ 2 nicht selten durch äußere Einflussfaktoren hervorgerufen. Dabei gibt die Gesundheitsorganisation Deutsche Diabetes Hilfe an, dass allein in Deutschland bereits 6 Millionen von Diabetes betroffen sind und jeden Tag fast 1.000 Neuerkrankungen dazukommen.

Nutzen Sie daher jetzt die Chance und ermitteln Sie im folgenden Selbsttest Ihr persönliches Diabetes-Risiko.

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Erhöhter BlutzuckerspiegelBleibt Ihr Blutzuckerspiegel dauerhaft über den normalen Werten, ist das ein Hinweis auf eine Diabetes-Erkrankung. Lesen Sie hier mehr dazu. › mehr lesen

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Die Risikofaktoren von Diabetes

Damit Sie sich aktiv vor der schweren Erkrankung schützen können, ist es wichtig, dass Sie die verschiedenen Risikofaktoren kennen, welche die Entstehung von Diabetes erheblich begünstigen können.

Als größter Risikofaktor lässt sich dabei starkes Übergewicht identifizieren. Doch nicht nur der Körperfettanteil spielt eine Rolle, sondern auch die Fettverteilung. Insbesondere ein großer Taillenumfang, also ein Übermaß an innerem Bauchfett, fördert die Entstehung von Diabetes.

Dabei liegt das Übergewicht nicht selten einem anhaltenden Bewegungsmangel oder einer ungesunden Ernährungsweise zugrunde – zwei weitere Faktoren, die Ihr Diabetes-Risiko beträchtlich erhöhen können.

Risikofaktoren für Diabetes, die Sie direkt beeinflussen können:

  • Die Einnahme von bestimmten Medikamenten wie Cortison und Betablockern
  • Anhaltender Schlafmangel
  • Rauchen
  • Psychische Belastungen und Stress
  • Der Konsum von Fastfood und kalorienreichen Fertiggerichten

Symptome: Diese Anzeichen deuten auf Diabetes hin

Die Symptome von Diabetes variieren je nach Ausmaß des Insulinmangels. Zu den ersten Anzeichen eines erhöhten Blutzuckerspiegels gehören:

  • Starker Durst
  • Trockener Mund
  • Verschwommene Sicht
  • Häufiger Harndrang
  • Müdigkeit und Erschöpfung

Treten diese Symptome gehäuft sowie mit weiteren Warnzeichen wie schlecht heilende Wunden, Juckreiz, Infektionsanfälligkeit und unbeabsichtigter Gewichtsverlust auf, sollten Sie sich unbedingt einem Diabetes-Test unterziehen.

Dabei können Sie etwa auf einen Selbsttest aus der Apotheke zurückgreifen oder direkt bei Ihrem Arzt einen umfassenden Diabetes-Test durchführen lassen.

Allerdings kann Diabetes Typ 2 auch über mehrere Jahre hinweg symptomfrei verlaufen. Dementsprechend sollten Personen, die aufgrund der familiären Vorgeschichte oder äußeren Umstände ein erhöhtes Diabetes-Risiko aufweisen, regelmäßig Ihre Blutzuckerwerte kontrollieren lassen.

Denn auch, wenn Sie sich gut fühlen und keine Beschwerden verspüren, kann der chronisch hohe Glukosegehalt im Blut langsam aber stetig ihre Blutgefäße, Nerven sowie Organe angreifen und schließlich zu schweren Folgeerkrankungen führen.

Zu den potenziellen Folgeschäden von Diabetes gehören:

  • Verminderung bis hin zu Verlust des Sehvermögens
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Schlaganfall
  • Starke Nervenschädigung
  • Nierenversagen
  • Diabetischer Fuß

Um sich also vor Diabetes und den damit verbundenen Folgeerkrankungen schützen, sollten Sie nicht nur besonderen Wert auf eine gesunde und ausgewogene Lebensweise legen, sondern auch regelmäßig zur Vorsorge gehen.

Prävention: So beugen Sie Diabetes richtig vor

Während Diabetes Typ 1 eine angeborene Erkrankung darstellt, entwickelt sich Diabetes Typ 2 vor allem durch einen ungesunden Lebensstil. Aus diesem Grund ist es möglich, einen Ausbruch von Diabetes Typ 2 gezielt vorzubeugen.

Dabei können bereits wenige Maßnahmen helfen, das Diabetes-Risiko zu senken und sich folglich vor der schweren Erkrankung zu schützen.

1. Reduzieren Sie Ihr Gewicht

Da Fettleibigkeit den größten Risikofaktor von Diabetes darstellt, sollten Sie, falls Sie unter Übergewicht leiden, zunächst eine Gewichtsabnahme in Betracht ziehen. Denn durch den verringerten Körperfettanteil reduziert sich auch zugleich Ihr Risiko, an Diabetes zu erkranken.

2. Achten Sie auf eine gesunde Ernährungsweise

Besonders der persönliche Ernährungsstil kann einen bedeutenden Einfluss auf Ihr Diabetes-Risiko ausüben. Achten Sie daher auf eine ausgewogene und vielfältige Ernährungsweise mit viel frischem Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukten.

Dabei sollten Sie vor allem auf den übermäßigen Verzehr von tierischen Fetten verzichten, da sich diese negativ auf Ihren Blutzuckerspiegel auswirken. Stattdessen sollten Sie hochwertiges und mageres Fleisch sowie fettarme Milchprodukte bevorzugen.

Besonders geeignet sind ebenfalls ballaststoffreiche Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte sowie Obst und Gemüse. Diese verlangsamen die Zuckeraufnahme ins Blut und halten somit Ihren Blutzuckerspiegel konstant.

Ebenfalls wichtig ist die Aufnahme von genügend Omega-3-Fettsäuren. Diese verbessern die Aufnahmefähigkeit von Insulin und schützen Sie somit vor einer Insulinresistenz. Als besonders reich an Omega-3-Fettsäuren gelten dabei vor allem fettreiche Fischarten wie Lachs, Makrele oder Hering.

Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr spielt bei einer ausgewogenen Ernährung eine große Rolle. Aus diesem Grund sollten Sie täglich mindestens 1,5 Liter Wasser trinken.

3. Bewegen Sie sich regelmäßig

Neben einer ungesunden Ernährungsweise kann auch ein dauerhafter Bewegungsmangel die Entstehung von Diabetes begünstigen. Daher sollten Sie sich regelmäßig körperlich betätigen und somit einem Bewegungsmangel vorbeugen.

Insbesondere Sportarten wie Walking, Jogging, Schwimmen oder Radfahren verbrennen nicht nur Kalorien und helfen folglich bei der Gewichtsabnahme, sondern üben auch direkten Einfluss auf Ihren Blutzuckerspiegel aus.

Indem Sie sich also regelmäßig bewegen und Sport treiben, können Sie Ihre Blutzuckerwerte gezielt reduzieren und sich somit vor der Stoffwechselerkrankung schützen.

4. Achten Sie auf einen gesunden Lebensstil

Nicht nur Übergewicht sowie eine ungesunde Ernährungsweise können Ihr persönliches Diabetes-Risiko stark erhöhen. Stattdessen können viele äußere Umstände, die Ihren Körper belasten, die Entstehung von Diabetes begünstigen. Daher ist es wichtig, einen ganzheitlich gesunden und ausgeglichenen Lebensstil zu verfolgen.

Im Vordergrund steht dabei zunächst die psychische Gesundheit. Depressive Verstimmungen sowie anhaltender Stress wirken sich nicht nur negativ auf die körperliche Verfassung aus, sondern nehmen auch unmittelbaren Einfluss auf Ihren Blutzuckerspiegel.

Versuchen Sie daher Stress und psychische Belastungen im Alltag zu reduzieren oder wenn möglich, vollständig zu vermeiden. Achten Sie also darauf, auch während des hektischen Arbeitsalltags genügend Pausen einzuplanen, in denen Sie sich kurz zurücklehnen, durchatmen und entspannen können.

Besonders wichtig ist es auch, ausreichend zu schlafen und Ihrem Körper zu die Möglichkeit zu geben, neue Energie aufzutanken. Bedenken Sie, dass bereits ein geringer Schlafmangel sich negativ auf Ihre Blutzuckerwerte auswirken und sich im Laufe der Zeit zu einem großen Risikofaktor für Diabetes entwickeln kann.

Zu einem gesunden Lebensstil gehört es ebenfalls, das Rauchen aufzugeben sowie den Alkoholkonsum einzuschränken. Solche Suchtmittel schaden Ihrem Körper erheblich und machen Sie so anfälliger für schwerwiegende Erkrankungen und folgend auch für Diabetes.

Fazit: Eine ausgewogene und gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung sowie innere Ruhe und Ausgeglichenheit tragen nicht nur erheblich zu Ihrem körperlichen und geistigen Wohlbefinden bei, sondern schützen Sie zugleich auch vor Diabetes.

Sie wollen noch mehr über Diabetes erfahren? In den folgenden Artikeln finden Sie weitere wichtige Informationen rund um die Stoffwechselerkrankung sowie hilfreiche Tipps, wie Sie Ihren Blutzuckerspiegel auf natürliche Art und Weise senken.

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