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Es ist nie zu spät: Tipps für ein gesundes Jahr 2019

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Gesünder leben steht bei vielen guten Vorsätzen ganz oben, dazu gehört auch auf Herz und Kreislauf zu achten: OMRON Healthcare Europe beleuchtet das Problem des Bluthochdrucks und gibt hilfreiche Tipps, wie man vorsorgen kann.

Anfang des Jahres haben sich viele von uns in einem neuen Fitnessstudio angemeldet, sind allmorgendlich mit Spinat-Smoothies in den Tag gestartet und haben den Speiseplan mit mehr Gemüse gefüllt. Dabei dürfen wir jedoch nicht die Warnungen vor schleichenden Erkrankungen wie Bluthochdruck aus den Augen verlieren.

Bluthochdruck fordert jedes Jahr aufs Neue Todesopfer, sei es durch Schlaganfälle, Herzinfarkte oder andere kardiovaskuläre Komplikationen. Einem erhöhten Blutdruck und damit verbundenen Folgeerkrankungen erliegen alljährlich 10 Millionen Menschen und lediglich die Hälfte aller Betroffenen mit Bluthochdruck ist sich der Erkrankung auch bewusst. Viele solcher Tode sind vermeidbar. Es beginnt damit, einfach regelmäßig den eigenen Blutdruck zu messen. Auf diese Weise können Veränderungen nachvollzogen und die richtigen Entscheidungen getroffen werden, wenn die Werte höher als üblich sind.

Nicht nur Risikogruppen sind betroffen

Fakt ist, dass Bluthochdruck vor niemandem haltmacht. Natürlich gibt es Risikogruppen, die deutlich häufiger betroffen sind, seien es adipöse Patienten, ältere Menschen, Patienten mit Diabetes, Schwangere, starke Raucher oder Menschen, die fortlaufend unter Stress stehen. Allerdings muss man nicht zwingend einer solchen Gruppe angehören, um selbst an Bluthochdruck zu erkranken.

Die Zahl der an Adipositas erkrankten Patienten hat sich zwischen 1975 und 2016 verdreifacht. Studien haben belegt, dass Adipositas etwa 65 bis 75 Prozent des Risikos für eine essenzielle Hypertonie ausmacht. Auch die Wahrscheinlichkeit, an Diabetes zu erkranken, ist bei Menschen mit Bluthochdruck um 58 Prozent höher und die Anzahl der Betroffenen nimmt Jahr für Jahr zu. Bei schwangeren Frauen stieg der prozentuale Anteil der Erkrankungen von fünf auf zehn Prozent.

Aus diese Gründen ist es wichtig, achtsam zu sein und den eigenen Gesundheitszustand regelmäßig zu überwachen. Seit 2018 raten die ESC/ESH-Leitlinien zum Management der arteriellen Hypertonie, als Bestandteil der Diagnose einer Bluthochdruckerkrankung, zum Gebrauch eines Blutdruckmessgeräts für Zuhause. Die Hälfte der Menschen mit Bluthochdruck ist sich der Erkrankung nämlich gar nicht bewusst.

Für Übergewichtige, Schwangere und Diabetiker empfiehlt sich der Gebrauch eines klinisch validierten Blutdruckmessgeräts für den Hausgebrauch. Das neue Blutdruckmessgerät OMRON RS7 Intelli IT hat sich beispielsweise für den Einsatz bei adipösen Patienten klinisch bewährt. Da es sich um ein Handgelenkgerät handelt, sind damit auch unterwegs Messungen kein Problem.

Das große Ganze begreifen

Die Berechnung des Body-Mass-Index (BMI) und regelmäßiges Wiegen offenbaren nur die halbe Wahrheit. Nicht nur deutliches Übergewicht gefährdet die Herzgesundheit. Auch wenn Gewicht und BMI im normalen Bereich liegen, können Anzeichen für eine metabolische Fettleibigkeit vorliegen, wenn der Körperfettanteil und der Viszeralfettanteil zu hoch sind. Ist dies der Fall, empfiehlt sich der Einsatz von Blutdruckmessgeräten für die eigenen vier Wände, um stets die Kontrolle zu behalten.

Gesunde Ernährung und Bewegung für ein gesundes Herz

Uns ist allen bekannt, dass eine bewusstere Ernährung unserer Gesundheit zugutekommen kann. Zu den wichtigsten Faktoren, die eine gute Herzgesundheit fördern können gehört es, den täglichen Salzkonsum auf fünf bis sechs Gramm zu reduzieren. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass eine solche Reduzierung der täglichen Salzaufnahme genauso wirksam ist wie eine Monotherapie mit einem Medikament. Darüber hinaus wird dazu geraten, das Essen nicht bereits beim Kochen, sondern nachträglich mit dem Salzstreuer am Tisch zu salzen. Auf diese Weise lässt sich das Salz genauer dosieren.

Auch Alkohol kann zum Risikofaktor werden und der Konsum sollte gezügelt werden. Die derzeitigen Leitlinien des Vereinigten Königreichs besagen beispielsweise, dass Erwachsene – egal, ob Mann oder Frau – wöchentlich nicht mehr als 14 Einheiten Alkohol konsumieren sollten. Diese Menge entspricht sechs Gläsern Wein à 175 ml oder sechs Gläsern normal starkem Bier (ein halber Liter).

Ein älterer Mann misst seinen Blutdruck

Bluthochdruck und scharfes EssenKlar: Bei Bluthochdruck ist salzarme Kost geboten. Beim Pfeffer aber herrscht Unsicherheit. Hier alles zum Thema Bluthochdruck und scharfes Essen. › mehr lesen

Ausweiten sollte man hingegen den Verzehr von Obst, Gemüse und fettarmen Molkereiprodukten.

Generell wird dazu geraten, sich an 5 bis 7 Tagen in der Woche mindestens 30 Minuten lang in moderatem Maße sportlich zu betätigen. Den täglichen Spaziergang auszudehnen, stellt dafür einen guten Anfang dar.

Den Blutdruck regelmäßig kontrollieren

Die positiven Auswirkungen des selbstständigen Gesundheits-Managements hängen stark von der persönlichen Bereitschaft ab, den eigenen Gesundheitszustand initiativ und regelmäßig zu überwachen. Der Markt bietet ein breites Spektrum an klinisch validierten Blutdruckmessgeräten für Zuhause oder unterwegs, die genauso genaue Ergebnisse wie eine Messung beim Hausarzt gewährleisten.

Die Anwendung ist einfach: Konsumieren Sie unmittelbar vor der Messung für einen Zeitraum von mindestens 30 Minuten keinen Alkohol oder Koffein und kommen Sie wenigstens 5 Minuten lang zur Ruhe, bevor Sie Ihren Blutdruck messen. Wenn Sie ein Tischgerät nutzen, stellen Sie sicher, dass Ihre Füße im Sitzen den Boden berühren und dass der Winkel unterhalb des Knies 90 Grad beträgt.

Ihr Ellbogen muss auf dem Tisch aufliegen und die Manschette sollte mindestens einen Fingerbreit über Ihrer Ellbogenlinie angelegt werden. Lesen Sie vor der Messung unbedingt sämtliche Gebrauchsanweisungen durch, um zuverlässige Ergebnisse erzielen zu können.

Studien haben gezeigt, dass ein angemessenes Gesundheitsbewusstsein im Zusammenspiel mit Erinnerungen an die Medikamenteneinnahme dem Behandlungsverlauf zugutekommt. Mobile Apps bieten sich an, um Fortschritte aufzuzeichnen und Nutzer regelmäßig an gesunde Gewohnheiten und Medikamenteneinnahmen zu erinnern. Wir leben in einer Welt, in der die Technologie nicht mehr wegzudenken ist. Warum also nicht Technologien und Daten für die eigene Gesundheit nutzen?

Fazit: Bleiben Sie realistisch

Wir nehmen uns oft vor, von Grund auf neu zu beginnen, und setzen uns stark unter Druck, um möglichst schnell erste Ergebnisse zu sehen. Dabei vergessen wir den emotionalen Preis, den wir für solch ein anspruchsvolles Vorhaben zu zahlen haben. Umso stärker lassen wir uns entmutigen, wenn wir keinen dramatischen Umschwung feststellen. Um die selbst gesteckten Ziele erfolgreich umsetzen zu können, ist es wichtig, kleinere Schritte anzustreben und die eigenen Lebensgewohnheiten langfristig zu ändern. Denn kleine erreichbare Ziele erhalten die Motivation und ermutigen zu weiteren Veränderungen.

Über den Autor:

OMRON Healthcare setzt sich dafür ein, Menschen ein freieres und erfüllteres Leben ohne Kompromisse zu ermöglichen. Das Unternehmen ist weltweit führend auf dem Gebiet klinisch validierter, innovativer medizinischer Geräte zur Überwachung und Therapie von Gesundheitsbeschwerden.

OMRON Healthcare ist die weltweite Nummer 1, sowohl bei digitalen Blutdruckmessgeräten mit über 200 Millionen verkauften Exemplaren, als auch bei Inhalationsgeräten für die Atemwegsbehandlung. Weitere Kernproduktkategorien des Unternehmens sind niederfrequente Schmerztherapiegeräte, elektronische Thermometer und Körperanalysegeräte. Seit vielen Jahrzehnten helfen Geräte von OMRON Menschen in über 110 Ländern der Welt, medizinischen Problemen vorzubeugen, sie zu behandeln oder besser damit zu leben – sowohl zu Hause als auch in der klinischen Praxis.

Die OMRON Healthcare Group hat ihren Hauptsitz in Kyoto, Japan. OMRON Healthcare Europe B.V. ist die Healthcare Division für Europa, Russland, den Nahen Osten und Afrika. Wir bieten Kunden Dienstleistungen in mehr als 74 Ländern. 

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