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Superfoods: Welche gibt es und wie gesund sind sie?

Inhalt
Inhaltsverzeichnis
  1. Heimische Superfoods: Regionale Alternativen zu Quinoa, Chia und Co.
  2. Superfood: Viel hilft viel?
  3. Acai-Beere aus dem Amazonas
  4. Acerola-Kirschen: regelrechte Vitamin C-Bomben
  5. Adzukibohnen – Hülsenfrucht aus dem Himalaya
  6. Algen: Das Superfood aus dem Meer
  7. Amaranth: Das Superfood für Körper und Geist
  8. Superfood Aronia: Der Zwilling der Heidelbeere
  9. Artischocken – das bekannte, unbekannte Superfood
  10. Avocado: Das Superfood mit wertvollen Nährstoffen
  11. Bärlauch: das verkannte Superfood
  12. Baobab: Das Superfood aus Afrika
  13. Brennnessel: Das Wunderkraut für Ihre Gesundheit
  14. Brokkoli: Das einheimische Superfood
  15. Camu-Camu: Das beerige Superfood aus Südamerika
  16. Cashewkerne: Das Superfood, das schlank, stark und gute Laune macht
  17. Chiasamen: Das Superfood der Sportler
  18. Chlorella: das Superfood aus dem Meer
  19. Datteln: das süße Superfood mit wertvollen Inhaltsstoffen
  20. Erdmandel: Nüsse, die auch Allergiker essen können
  21. Erdnüsse: Mehr als nur ein Snack
  22. Feijoa: Tun Sie etwas für Ihr Immunsystem
  23. Goji-Beeren: das asiatische Superfood-Wunder
  24. Granatapfel: Ein natürliches Aphrodisiakum und Jungbrunnen – essen sie sich gesund
  25. Grünkohl: das Superfood für kalte Wintertage
  26. Haselnuss: Das Superfood für Haut und Verstand
  27. Hafer zu Haferflocken: das Superfood vom Feld
  28. Heidelbeeren: Wahre Booster für das Immunsystem
  29. Hirse: Die heimische Alternative zu Quinoa
  30. Superfood Ingwer: Kommen Sie mit der Wunderknolle gesund durch den Winter
  31. Naturbelassener Kakao: Das Superfood mit dem gewissen Kick
  32. Kurkuma: Das ayurvedische Superfood
  33. Kokoswasser: Das Superfood mit gesundheitsfördernden Eigenschaften
  34. Leinsamen: Die regionale Alternative zu Chia-Samen
  35. Löwenzahn: Das heimische Superkraut aus dem Garten
  36. Macadamia Nüsse: Das Superfood mit dem gewissen Etwas
  37. Mandelmilch: das Superfood der besonderen Art
  38. Matcha: Das Superfood aus grünem Tee
  39. Moringa: das Superfood für Gesundheit und Schönheit
  40. Paranüsse: das Energiewunder mit gesundheitsfördernden Eigenschaften
  41. Pekannuss: der gesunde Zwilling
  42. Quinoa: Der Inkareis ist ein wahres Superfood
  43. Sauerkraut: Der Klassiker aus Deutschland als vitaminreiches Powerkraut 
  44. Superfood Spirulina: die blaugrüne Alge – das Powerwunder
  45. Teff: Das glutenfreie Superfood

Gesunde Lebensmittel
Superfoods – die leuchtende Kraft der Natur © Alexander Raths – Shutterstock

Wird von Superfood gesprochen, meint man damit Lebensmittel, die über eine sehr hohe Nährstoffdichte verfügen, wie z. B.

  • viele sekundäre Pflanzenstoffe
  • Vitamine
  • Mineralstoffe
  • Antioxidantien
  • Mineralstoffe
  • Aminosäuren

Durch den hohen Gehalt und der Vielzahl an verschiedenen Nährstoffen werden derartige Lebensmittel als Superfoods bezeichnet. Eine strenge wissenschaftliche Vorgabe, wann ein Lebensmittel zu den Superfoods zählt und wann nicht, gibt es allerdings noch nicht.

Doch zu den beliebten Superfoods zählen nicht nur exotische Lebensmittel, die in der Regel extra aus fernen Länder importiert werden müssen, sondern auch einheimische Nahrungsmittel.

Heimische Superfoods: Regionale Alternativen zu Quinoa, Chia und Co.

Goji-Beeren aus China, Chia-Samen aus Mexiko und Quinoa aus den Anden werden zurzeit als Superfoods hochgelobt. Dabei sind die Beeren und Samen aufgrund der langen Transportwege und weil sie so in Mode sind recht teuer. Doch diese Ausgaben müssen nicht sein, denn auch bei uns vor der Haustür wachsen Beeren, Gemüse und Körner, die es an gesundheitlichen Wirkungen mit den Exoten allemal aufnehmen können.

Goji-Beeren in Schale
Für eine gesunde Ernährung voller Superfoods müssen es nicht immer Exoten wie die Goji-Beere sein! © Adobe - timolina

Dabei versorgt unser heimisches Superfood Sie ebenfalls mit wichtigen Vitalstoffen und bietet somit viele gesundheitliche Vorteile. Da die Nahrungsmittel allerdings nicht behandelt sein sollten, sollten Sie stets auf frische Bio-Qualität achten. Kaufen Sie daher am besten direkt auf dem Bauernhof oder im Bioladen ein.

Noch besser: Bedienen Sie sich völlig kostenfrei im Fall von Brennnesseln und Löwenzahn in der Natur.

Superfood: Viel hilft viel?

Falsch! Wollen Sie Ihren Speiseplan mit Superfoods ergänzen, sollten Sie sich vorher informieren, welche Mengen dieser Lebensmittel verzehrt werden dürfen. Diese Höchstmengen sollten auf keinen Fall dauerhaft überschritten werden, da das gesundheitliche Risiken mit sich bringen kann.

Beispiel: Bis zu 15 g Chia-Samen täglich sind gesund. Doch wird die Menge überschritten bewirkt das Superfood eher das Gegenteil. Ähnliches gilt für die Acai-Beeren. Wird der Konsum übertrieben, können aufgrund des hohen Mangan-Gehalts der Beeren sogar Vergiftungserscheinungen auftreten.

Darum: Trotz der hohen Nährstoffdichte der Superfoods sollte immer maßvoll damit umgegangen werden.

Nun aber zu der Liste der Superfoods!

Acai-Beere aus dem Amazonas

Acai Beere
Das Superfood aus dem Regenwald – Acai-Beeren © Valentina Razumova – Shutterstock

Acai-Beeren (lat. Bezeichnung Euterpe Oleraccea) stammen ursprünglich aus dem Regenwald des Amazonas. Zwar haben diese Beeren noch nicht so lange den Ruf als Superfood, trotzdem herrscht um die Powerfrucht zurzeit ein regelrechter Hype. Die ein bis zwei Zentimeter große blaue Beere ist in Brasilien seit Jahrhunderten ein Grundnahrungsmittel, wurde von den dortigen Medizinmännern auch zur Behandlung von verschiedenen Krankheiten verwendet.

Tipp: Aufgrund der erdigen und etwas fettigen Geschmacksnote sind Acai-Beeren eine gute Möglichkeit, Müsli aufzupeppen.

Wissenswert: Acai-Beeren können nicht nur roh, sondern auch als Tabletten, Kapseln, Pulver, Shake oder Saft gekauft werden.

Welche Nährstoffe sind in der Acai-Beere enthalten?

In der kalorienarmen Acai-Beere sind ungesättigte Fettsäuren (Linol- und Ölsäure), aber auch jede Menge Mineralien und die Vitamine C, E und A enthalten. Des Weiteren ist das Superfood auch reich an dem sekundären Pflanzenstoff „Anthocyane“. Dieser natürliche Farbstoff gehört zu den Antioxidantien. Diese schützen den Körper vor freien Radikalen und unterstützten die Zellerneuerung. Neben ihrer Anti-Aging-Wirkung sollen Anthocyane auch die Durchblutung fördern.

So gesund sind Acai-Beeren

Acai-Beeren liefern nicht nur die nötige Energie, sondern sollen auch eine stärkende Wirkung auf das Immunsystem haben. Gleichzeitig wird diesem Superfood nachgesagt, dass es den Cholesterinspiegel senkt und den Appetit zügeln kann. Angeblich würde die Acai-Beere auch den Stoffwechsel auf Trab bringen.

Helfen Acai-Beeren beim Abnehmen?

Acai-Beeren werden sehr gerne als “das Zaubermittel” zur Gewichtsreduktion beworben, doch ist die angebliche appetitreduzierende und stoffwechselaktivierende Wirkung der Acai-Beere bis jetzt noch nicht wissenschaftlich bewiesen.

Verlangsamen Acai-Beere den Alterungsprozess?

Ob die Acai-Beeren den menschlichen Alterungsprozess tatsächlich verlangsamen ist noch nicht klar. Jedoch wurde die positive Wirkung von Antioxidantien bereits ausgiebig untersucht. Trotzdem, auch Antioxidantien sind kein Zaubermittel, das vorhandene Falten über Nacht verschwinden lässt. Antioxidantien verhindern nur, dass freie Radikale die Zellen schädigen können und unterstützen die Zellerneuerung, wodurch der Alterungsprozess effektiv verlangsamt wird.

Das sollten Sie über Acai-Beeren wissen

Wussten Sie, dass Acai-Beeren nur innerhalb 36 Stunden nach der Ernte roh gegessen werden können? Darum sind in Deutschland Acai-Beeren auch in der Regel nur als Pillen, Kapseln oder in Pulverform erhältlich.

Nährwerttablette von Acai-Beeren 100 g

Kalorien207 kcal/687 KJ
Eiweiß5 g
Natrium64 mg
Fett19 g
Eisen4,3 mg
Kohlenhydrate4 g

Acerola-Kirschen: regelrechte Vitamin C-Bomben

Acerola Kirsche
Der Gesundheitsbooster für Ihren Körper – Acerola-Kirschen © Air Kanlaya – Shutterstock

Acerola-Kirschen gehören zu den Superfoods mit einem besonders hohen Vitamin C-Gehalt. Darum wird den kleinen roten Beeren in unverarbeiteter Form, als Saft oder Pulver nachgesagt, ein wahrerer Gesundheitsbooster zu sein.

Fakten rund um die Acerola-Kirsche

Acerola-Kirschen gehören zu den Malpighiengewächsen und stammen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Leider bekommt man die kleinen Vitamin C-Beeren nur in ihrem Heimatland frisch. Ansonsten lassen sie sich auch als Fruchtextrakt in Form von Acerola-Saft oder Acerola-Pulver kaufen.

So gesund sind Acerola-Kirschen

Den Acerola-Kirschen wird vor allem eine entzündungshemmende und harntreibende Wirkung nachgesagt. Gleichzeitig sollen sie das Immunsystem stärken. Das ist auch der Grund, warum die Kirschen gerne bei Durchfallerkrankungen oder Fieber verabreicht werden.

Welche Nährstoffe sind in den Acerola-Kirschen enthalten?

Acerola-Kirschen gehören zu den vitaminreichsten Früchten der Erde. Da deren Fruchtfleisch sehr schnell verdirbt, werden die Kirschen nach der Ernte gleich zu Saft verarbeitet. Anschließend wird aus dem Saft durch ein sehr spezielles und schonendes Verfahren das Fruchtpulver der Acerola-Kirsche gewonnen. Die Bioverfügbarkeit dieses Pulvers ist sehr gut, da es optimal verstoffwechselt werden kann.

Natürlich enthalten Acerola-Kirschen neben Vitamin C noch eine Reihe wichtiger Vitamine, wie das Provitamin A, Kalzium, Vitamin B1, Phosphor, Vitamin B2, Eisen, Eiweiß und Niacin. Zu den wertvollen Inhaltsstoffen des Superfoods gehören auch eine Vielzahl sekundärer Pflanzenstoffe. Wissenschaftliche Studien sagen diesem eine cholesterinsenkende und antioxidative Wirkung nach.

Nährwerttabelle der Acerola-Kirsche 100 g

Ballaststoffe1,1 g
Fett0,3 g
Salz8 mg
Kohlenhydrate2,6 g
Eiweiß0,2 g
Kalium8,3 g
Mineralstoffe4,5 g
Vitamin C1,7 g

Die Verwendung von Acerola-Pulver

Acerola-Pulver verfügt über dieselben Inhaltsstoffe wie unverarbeitete Acerola-Kirschen. Einzige Ausnahme, die Ballaststoffe fehlen. Das Pulver können sie auf verschiedene Art und Weise zu sich nehmen:

  • Rühren Sie das Acerola-Pulver in Säften ein.
  • Geben Sie das Acerola-Pulver als Topping auf Quark, Porridge, Joghurt usw. Doch auch in Müsli schmeckt Acerola-Pulver nicht schlecht.

Wissenswert: 1 g Acerola-Pulver ist völlig ausreichend, um den täglichen Bedarf an Vitamin C zu decken.

Das sollten Sie über Acerola-Saft wissen

Werden die Acerola-Kirschen zu Saft verarbeitet, gehen die wertvollen Inhaltsstoffe der Früchte nicht im Geringsten verloren. Für die Verarbeitung wird auf ein äußerst schonendes Verfahren gesetzt. Dadurch hat ein Glas Acerola-Saft sogar 30x mehr Vitamin C als Zitronensaft.

Tipp: Acerola-Saft hat einen sehr intensiven säuerlichen, leicht süßlichen Geschmack, warum ihn manche Menschen lieber mit anderen Säften mischen.

Achtung: Acerola-Saft hat einen sehr hohen Gehalt an Kalium, warum ein übermäßiger Verzehr zu Durchfall führen kann. Menschen mit einer Latex-Allergie sollten von Acerola-Saft Abstand nehmen, da dieser schwere Kreuzallergien auslösen kann.

Wissenswert: Acerola-Kirschen sind im Vergleich zu Hagebutten oder Sanddorn verhältnismäßig teuer. Die beiden genannten Früchte sind bezüglich ihrer Inhaltsstoffe nicht im Geringsten unterlegen.

Adzukibohnen – Hülsenfrucht aus dem Himalaya

Adzuki Bohnen
Adzukibohnen – der Himalaya lässt grüßen © Shawn Hempel – Shutterstock

Die roten Adzukibohnen sind Hülsenfrüchte, die ursprünglich aus dem Himalaya-Gebirge bzw. Ostasien stammen. Diese Hülsenfrüchte sind reich an Pflanzenextrakten, Ballaststoffen, komplexen Kohlenhydraten und Proteinen. Zusätzlich beinhalten die Bohnen Folsäure, Mangan, Phosphor, Kupfer, Magnesium, Zink und Eisen. Zu den Nährstoffen innerhalb der Adzukibohnen gehören auch eine Reihe verschiedener Antioxidantien.

So gesund sind Adzukibohnen

Durch den hohen Gehalt an Antioxidantien und Ballaststoffen haben die Bohnen eine verdauungsfördernde Wirkung. Bekannterweise regulieren Ballaststoffe den Blutzuckerspiegel. Den Adzukibohnen wird nachgesagt, dass ein regelmäßiger Verzehr positiv zur Herzgesundheit beitragen soll, da deren Inhaltsstoffe den Cholesterinspiegel reduzieren und dem Blutdruck und das Triglyceride-Level regulieren sollen.

Adzukibohnen zubereiten: Darauf müssen Sie achten!

Achtung: Wie alle anderen Bohnen sind auch in der Adzukibohne sogenannte antinutritive Stoffe vorhanden. Diese haben leider die unangenehme Nebenwirkung, dass der menschliche Organismus aus der Nahrung weniger Mineralstoffe herausziehen kann. Das ist auch der Grund, warum alle Bohnensorten vor der Zubereitung für mindestens acht Stunden im Wasser quellen sollten.

Tipp: Um die richtige Wassermenge für das Einlegen der Bohnen zu ermitteln, nehmen Sie einfach das Bohnengewicht mal 4.

Nährstofftabelle von Adzukibohnen 100 g

128 Kalorien
Fett< 1 g
Protein7,5 g
Ballaststoffe7,3 g
Kohlenhydrate25 g

Algen: Das Superfood aus dem Meer

Algen Superfood
Algen – die grüne Kraft aus dem Meer © bonchan – Shutterstock

Vor allem unter den Vegetariern und Veganern gelten Algen aufgrund ihres hohen Gehalts an Nährstoffen als ein unverzichtbares Superfood. Mythos oder Fakt – was ist dran? Der Mensch kennt mehr als 40.000 Algen, doch nicht mehr als 160 Arten davon sind essbar. In Deutschland sind allerdings nur fünf Algen-Arten bekannt, die in der Küche verwendet werden können.

Wissenswert: Während die essbaren Algen in ihren Ursprungsländern frisch auf dem Tisch kommen, werden Sie in Deutschland hauptsächlich in Pulverform verwertet.

So gesund sind Algen

Algen haben einen hohen Anteil Proteine und Kohlenhydrate, jedoch können diese vom menschlichen Organismus nur teilweise verwertet werden. Des Weiteren sind in dem grünen Supergemüse ungesättigte Fettsäuren in reicher Anzahl vorhanden. Weitere in Algen vorhandene Nährstoffe sind Folsäure, Kalzium, Vitamin A, Kalium, Vitamin C, Magnesium, Vitamin E, Eisen, Zink und Selen.

Wissenswert: Algen wird nachgesagt, dass sie das Immunsystem stärken und eine positive Wirkung auf das Haar-, Haut- und Nagelwachstum haben.

Tipp: Wollen Sie Ihren täglichen Ernährungsplan mit Algen bereichern, müssen Sie sich keine Sorgen zwecks der Schadstoffbelastung machen. Im Handel gibt es nur gezüchtete Algen zu kaufen – diese sind zu 100% frei von Schadstoffen.

Superfood Algen: Übertreiben Sie es nicht!

Achtung: Der Verzehr von Algen sollte nur in Maßen stattfinden, da diese einen sehr hohen Jodgehalt haben.

Tipp: Um den Jodgehalt der Algen zu reduzieren, können Sie diese entweder auskochen oder über Nacht in Wasser einlegen.

Amaranth: Das Superfood für Körper und Geist

Amaranth-Körner
Amaranth – Grundnahrungsmittel der Inkas © MaraZe – Shutterstock

Amaranth gehört zur Klasse der Fuchsschwanzgewächse und wird dem Pseudogetreide zugeordnet. Insgesamt gibt es siebzig verschiedene Sorten dieses Pseudogetreides. Amaranth wird in Mittel- und Südamerika, aber auch in Deutschland angebaut.

Wissenswert: Amaranth war bei den Inkas und den Azteken ein wichtiges Grundnahrungsmittel!

So gesund ist Amaranth

Im Vergleich zu anderen Getreidesorten hat Amaranth nur sehr wenig Kohlenhydrate. Diese werden vom menschlichen Organismus gut verwertet, da sie nur für einen langsamen Anstieg des Blutzuckerspiegels bei einem guten Sättigungsgefühl sorgen. Amaranth ist nämlich reich an Ballaststoffen. Des Weiteren beinhaltet diese Getreidesorte biologisch wertvolle Eiweiße, Lysin, Methionin, essenzielle Linolen- und Linolsäure, Mineralstoffe (Eisen, Kalzium, Kalium und Magnesium) und die Vitamine E und B1. Aufgrund des hohen Nährstoffgehalts soll Amaranth positiv zum Wohlbefinden beitragen.

Tipp: Vor allem in den Wintermonaten ist Amaranth eine gute Wahl, da das Pseudogetreide die Serotoninbildung unterstützen soll. Es gibt zahlreiche Amaranth-Rezepte und wird auch oft zur Herstellung von Pflege- und Massageölen verwendet, da es die Regeneration der Haut beschleunigen soll.

Nährwerttabelle von Amaranth 100 g

Ballaststoffe10 g
Eiweiß15 g
Fett10 g
Energie375 kcal
Gesättigte Fettsäuren2 g
Salz0 g
Zucker0 g
Kohlenhydrate56 g

Superfood Aronia: Der Zwilling der Heidelbeere

Superfood Aronia
Aronia – die Schwester der Heidelbeere © Tanja_mtv – Shutterstock

Optisch sind Aronia-Beeren von der Heidelbeere kaum zu unterscheiden. Das Superfood hat aber einen höheren Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen zu bieten. Diesen wird eine gesundheitsfördernde und antioxidative Wirkung nachgesagt. Ebenfalls in den Aronia-Beeren vertreten sind Jod, Eisen, Vitamin C und Folsäure. Ein regelmäßiger Verzehr der Beeren soll auch das Immunsystem stärken und bei Verdauungsproblemen helfen. Des Weiteren sollen die Aronia-Beeren die körpereigene Entgiftung unterstützen, Cholesterinspiegel und Blutdruck senken und das Herz-Kreislauf-System anregen.

Wissenswert: Aktuell wird die Wirkung des Powerfoods als Heilpflanze erforscht, wirkliche aussagekräftige Studien zu den Aronia-Beeren gibt es aber noch nicht.

So gesund sind Aronia-Beeren

Die Aronia-Beeren sind reich an Poylyphenolen (Anthycyane und Flavonoide) alles Antioxidantien, die einen positiven Einfluss auf die Gesundheit haben. Flavonoide und Anthycyane sind nicht nur potenzielle Radikalfänger, sondern haben auch eine entzündungshemmende Wirkung.

Des Weiteren haben Aronia-Beeren einen hohen Gehalt an Folsäure, Mineralstoffen und Vitaminen. Zudem Jod, Kalium, B-Vitamine, Magnesium, Beta-Karotin, Calcium, Vitamin K, Eisen, Vitamin E, Zink, Vitamin C, Jod und Vitamin A.

Wie wirken Vitamine und Mineralstoffe?

  • Vitamin K und C haben eine positive Wirkung auf das Immunsystem.
  • Magnesium, Zink und Calcium sind für die Blut-, Muskel-, Knochen- und Nervenbildung sowie deren Funktion relevant.

Aroniabeeren in der Pflanzenheilkunde

In der Pflanzenheilkunde werden Aronia-Beeren zur Behandlung von

  • Diabetes Mellitus,
  • Allergien,
  • Erkrankungen der Galle, Nieren und Leber,
  • Magenbeschwerden

… verwendet. Kein Wunder, denn den Beeren wird eine antibakterielle und antivirale Wirkung nachgesagt.

Das sollten Sie über die Aroniabeeren wissen!

  • 11-20 mg Aronia-Beeren beinhalten 0,6-1,8 mg Blausäure, warum man es mit dem Genuss der Beeren nicht übertreiben sollte. Um sich zu vergiften, müsste ein Erwachsener zwischen 4 und 8 kg Aronia-Beeren essen, was eher unwahrscheinlich ist. Trotzdem sollte man vorsichtig sein.
  • Der Gehalt an Gerbstoffen ist bei Aronia-Beeren relativ hoch, warum man bei einem empfindlichen Magen vorsichtig mit dem Genuss sein sollte.

Wichtig: Essen Sie Aronia-Beeren nicht auf nüchternen Magen!

Achtung: Leiden Sie bereits unter einem Eisenmangel, sollten Sie die Finger von diesem Superfood lassen, da sich der Mangel sonst nur verstärkt.

Artischocken – das bekannte, unbekannte Superfood

Superfood Artischoken
Artischocken – der kalorienarme Korbblütler © Tiger Images – Shutterstock

Jeder kennt Artischocken, Doch nur wenige wissen, dass Sie mit dieser Frucht einen regelrechten Gesundheitsbooster vor sich haben. Hinzu kommt, dass Artischocken äußerst kalorienarm und reich an sekundären Pflanzenstoffen, Bitterstoffen und Vitaminen sind. Dazu schmecken Artischocken wirklich gut.

Wissenswert: Artischocken gelten als Geheimtipp unter den Abnehmwilligen, da die Frucht die Fettverbrennung unterstützen soll. Die in den Artischocken enthaltenen Flavonoiden, Cynarin und Bitterstoffe sollen die Verdauung verbessern.

Superfood Artischocken: die Fakten

Artischocken bzw. Canara Scolymus werden den Korbblütlern zugeordnet. Die Pflanze hat auffällige lilafarbene Blätter. Hier können allerdings nur der Blütenboden und ein Teil der Blüten gegessen werden.

Wissenswert: Es gibt verschiedene Sorten Artischocken zu kaufen, wie z. B. die Petit Violet, Violetti di toscana oder die Camus de Bretagne.

Woher stammen die Artischocken?

Normalerweise stammen Artischocken aus dem Mittelmeerraum, wie zum Beispiel Frankreich, Spanien oder Italien. Die Pflanzen in Eigenregie züchten ist möglich. Sie sollten aber bedenken, dass diese nicht winterhart sind.

So gesund sind Artischocken

Die Blätter der Artischocken sind reich an Bitterstoffen, wodurch mehr Magensäure gebildet wird. Das führt wiederum dazu, dass es zu weniger Blähungen oder einem Völlegefühl kommt. Die Bitterstoffe sind auch der Grund, warum der Artischocke eine appetitzügelnde Wirkung nachgesagt wird.

Daneben beinhalten Amaranth-Rezepte Flavonoide. Diese regen die Leber an mehr Gallensäure zu produzieren, wodurch die Fettverdauung erleichtert wird. Wissenschaftliche Studien lassen die Vermutung aufkommen, dass sich bei regelmäßigem Verzehr von Artischocken der Cholesterinspiegel senken lässt. Schon alleine aus dem Grund, da in Artischocken auch Cynarin enthalten ist. Dieser sorgt nicht nur für einen niedrigen Cholesterinspiegel, sondern unterstützt die körpereigene Entgiftung.

Weitere Inhaltsstoffe der Artischocken sind Phosphor, Vitamin B, Magnesium, Vitamin C, Kalzium, Vitamin E, Eisen und Kalium.

Artischocken in der Pflanzenheilkunde

Bei Problemen mit der Verdauung empfehlen Pflanzenheilkundler ein bis zwei Esslöffel Artischockensaft direkt vor den Mahlzeiten einzunehmen. Der Saft hat aufgrund der enthaltenen Bitterstoffe einen ganz eigenen Geschmack, der etwas gewöhnungsbedürftig ist. Abnehmwillige kann der Artischockensaft ebenfalls bei ihrem Vorhaben unterstützten, da der Frucht eine entwässernde und appetithemmende Wirkung nachgesagt wird.

Nährwerttabelle der Artischocke 100 g

Kalorien43 kcal
Fett0,1 g
Kohlenhydrate2,6 g
Zucker0 g
Ballaststoffe10,8 g
Eiweiß2,4 g

Achtung: Menschen, die auf Korbblütler allergisch reagieren, sollten besser Abstand von den Artischocken nehmen!

Artischocken-Tee selbst machen: So funktioniert`s!

Wollen Sie frischen Artischocken-Tee zubereiten, brauchen Sie ca. 20 g frische und gereinigte Artischockenblätter. Geben Sie diese in einen Topf mit heißem Wasser und lassen Sie den Mix für ca. 10 Minuten aufkochen. Anschließend muss der Tee noch für ca. 10-15 Minuten ziehen, bevor er getrunken werden kann.

Wissenswert: Sie sollte nicht mehr als drei Tassen Artischocken-Tee täglich trinken. Der beste Zeitpunkt ist vor den Mahlzeiten.

Tipp: Zum Aufkochen des Artischocken-Tees sollten Sie auf keinen Fall einen Aluminiumtopf verwenden. Der Tee bekommt dadurch einen seltsamen Geschmack und die Töpfe können sich dadurch verfärben.

Avocado: Das Superfood mit wertvollen Nährstoffen

Kernfrucht Avocado
Mikronährstoffe aus der Avocado © Valery 121283 – Shutterstock

Die Avocado schmeckt nicht nur leicht und lecker, sondern gehört zu den Top 10 der Superfoods. Obwohl die Frucht mehr Kalorien hat als andere.

Avocado: die Fakten

Ursprünglich stammt die Avocado aus Südamerika, wird mittlerweile aber auch in subtropischen und tropischen Gebieten angebaut. Bereits die alten Inkas kannten die Avocado, wenn allerdings unter einem anderen Namen (Butter des Waldes und Alligatorbirne).

Wissenswert: Die Avocado ist eine Frucht und kein Gemüse. Sie wird den Lorbeergewächsen zugeordnet.

So gesund sind Avocados

Die Avocado liefert eine Reihe für den menschlichen Stoffwechsel relevante Mikronährstoffe. Dazu gehören:

  • 10% Mangan
  • 36% Magnesium
  • 10% Magnesium
  • 30% Folate
  • 11% Riboflavin/ Vitamin B2
  • 20% Vitamin C
  • 12% Kupfer
  • 20% Pantothensäure
  • 13% Niacin
  • 20% Kalium
  • 13% Vitamin E
  • 20% Vitamin B6

Bereichern Sie Ihren Speiseplan mit Avocados, sorgen Sie dafür, dass Carotinoide (Lycopin, Beta-Carotin usw.) besser aufgenommen werden können. Gleichzeitig stellt der Verzehr der fetthaltigen Avocado eine gute Aufnahme von fetthaltigen Vitaminen sicher. Des Weiteren sind Avocados reich an gesunden, ungesättigten Fettsäuren. Diese senken nicht nur den Blutdruck, sondern beugen auch einer Insulinresistenz vor.

In Avocados sind eine Reihe unlöslicher und löslicher Ballaststoffe enthalten, wodurch Blutzuckerspitzen verhindert werden. Der fettreichen Frucht wird nachgesagt, vor Alzheimer zu schützen, da die Frucht reich an Vitamin E und Omega-3-Fettsäuren ist. Da die Butter des Waldes extrem viel Folsäure beinhaltet, wird die Frucht auch als essbare Schlaganfallprävention bezeichnet.

Tipp: Vor allem schwangere Frauen sollten regelmäßig Avocados verzehren, da sie eine große Menge Folsäure für ein gesundes Wachstum des ungeborenen Lebens benötigen.

Nährwerttabelle von Avocados 100 g

Protein2 g
Kalorien160 kcal
Zucker0,7 g
Fettgehalt15 g
Ballaststoffe7 g
ungesättigte Fettsäuren10 g
Kohlenhydrate9 g
Mehrfachungesättigte Fettsäuren1,8 g

Bärlauch: das verkannte Superfood

Waldknoblauch
Bärlauch der Waldknoblauch © PhotoSGH – Shutterstock

Bärlauch ist einer der Superfoods, die reich an Vitalstoffen sind. Diese regen den Darm an, sind gut für die Gefäße und helfen gegen Müdigkeit.

Bärlauch: die Fakten

Bärlauch wächst in vielen Teilen Europas wild in der Natur. Meistens ist er im Wald zu finden, warum er den Beinnamen „Waldknoblauch“ trägt.

Wissenswert: Bärlauch wächst in Au-, Misch- und Nadelwäldern, genauso wie auf Wiesen und an Bachläufen.

So gesund ist Bärlauch

Durch den hohen Sulfid-Gehalt bekommt der Bärlauch sein typisches intensives Aroma. Die Sulfide sind aber auch für die Gesundheit gut, da sie einen effektiven Schutz gegen Arteriosklerose darstellen. Gleichzeitig entfernen sie überschüssiges Cholesterin. Das enthaltene Lauchöl unterstützt den Magen und den Darm. Natürlich ist Bärlauch auch reich an Eisen, Magnesium und Vitamin C. Alles wichtige Grundbausteine für ein starkes Immunsystem. Dank der antibiotischen und desinfizierenden Wirkung ist Bärlauch in der Kräuterheilkunde äußerst beliebt.

Vorsicht: Beim Sammeln von frischem Bärlauch in freier Natur kann es schnell zu einer tödlichen Verwechslung kommen. Die jungen Bärlauch-Pflanzen sehen Maiglöckchen äußerst ähnlich. Sind Sie sich unsicher, sollten Sie einfach ein Blatt zwischen ihren Fingern zerreiben. Entströmt ein knoblauchähnlicher Duft, ist es tatsächlich Bärlauch.

Nährwerttabelle von Bärlauch 100 g

150 mgVitamin C
2,9 mgEisen
330 mgKalium
50 mgPhosphor
75 mgCalium
20 mgMagnesium
2,2 gBallaststoffe
0,3 mgZink
7,8 mgSulfide
51 gWasser
12 kcalEnergie

Wissenswert: Im Bärlauch sind eine Menge wertvoller Mineralstoffe, Sulfide und ätherische Öle enthalten. Sogar Spuren von Alllicin sind im Waldknoblauch zu finden.

Baobab: Das Superfood aus Afrika

Superfood
Baobab – Heilfrucht aus Afrika © vainillaychile – Shutterstock

Die Frucht des afrikanischen Affenbrotbaums nennt sich Baoba. Sie ist in Afrika seit mehreren Jahrtausenden ein beliebtes Heilmittel und Grundnahrungsmittel. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der Affenbrotbaum den Beinnamen Zauberbaum, Apothekerbaum oder Baum des Lebens trägt.

Baobab-Baum: die Fakten

Besonders auffällig am Baobab-Baum ist seine auffällige Formgebung. Er sieht fast so aus, als wäre er mit den Wurzeln nach oben in den Boden gesteckt worden. Die Baobab-Frucht ist äußerlich einer Kakaofrucht sehr ähnlich. Sie hat eine ovale Form und eine Größe von in etwa vierzig Zentimetern. Ihre Farbgebung liegt zwischen braun und grün. Nach dem die Baobab-Frucht reif ist, werden die Samen im Inneren der Pulpe staub trocken. Sie bekommen eine Konsistenz ähnlich wie Mehl. Dieser natürliche Effekt erlaubt, dass der Samen über Jahre gelagert werden kann.

So gesund ist Baobab

  • Afrikanische Medizinmänner verwenden die Baobab-Frucht und deren Samen, um Pocken, Asthma, Malaria, Fieber, Zahnschmerzen und Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes zu behandeln.
  • Dem Affenbrotbaumsamen wird nachgesagt, dass er die Funktion von Herz und Leber stärkt.
  • Die Blüten des Affenbrotbaums werden verwendet, um die Symptome von Arthritis und Arthrose abzumildern. Des Weiteren unterstützt sie das Immunsystem, da der Vitamin C-Gehalt im Baobab recht hoch ist.
  • Die Frucht des Affenbrotbaums ist zudem reich an Kalium. Dieses wird vom menschlichen Organismus benötigt, damit Nerven und Muskeln ordnungsgemäß funktionieren.
  • Die Ballaststoffe innerhalb des Baobabs sorgen für eine Regulierung der Darmtätigkeit. Die Ballaststoffe unterstützen die körpereigene Entgiftung, da sie Cholesterin, Gifte und Schlacke binden, wodurch sie der Körper leichter ausscheiden kann. Zudem hilft Baobab dabei, die Kohlenhydrataufnahme und Kohlenhydratverdauung zu verlangsamen, wodurch es zu keine Blutzuckerspitzen kommt.

Wissenswert: In der Frucht des Affenbrotbaums sind eine Reihe wichtiger Mineralstoffe und Vitamine enthalten. So ist der Vitamin C-Gehalt in Baobab 6x höher als in einer Orange. Der Eisengehalt der Affenbrotbaumfrucht ist sogar höher als im Fleisch. Des Weiteren beinhaltet die afrikanische Frucht sogar mehr Magnesium als Spinat. Sie besteht zu 50 Prozent aus Ballaststoffen und hat wesentlich mehr Antioxidantien als die Goij-Beeren zu bieten.

Nährwerttabelle von Baobab 100 g

250 mgVitamin C
220 kcalKalorien
3 gProtein
2,5 mgEisen
< 1gFett
300 mgKalzium
78 gKohlenhydrate
42 gBallaststoffe

Brennnessel: Das Wunderkraut für Ihre Gesundheit

Schneidebrett mit Brennnessel und Tee
Die Brennnessel: Mehr als nur ein Unkraut © adobe - Maren Winter

Die Brennnessel ist mehr als ein lästiges Unkraut: Die Wildpflanze ist eine richtige Nährstoffbombe mit einer umfassenden Heilkraft und gilt daher als wahres Superfood. 

So gesund ist die Brennnessel

Die Wildpflanzen mit den Brennhaaren liefern mehr wertvolles Protein als die Soja-Bohne, doppelt so viel Eisen wie Spinat und sechsmal soviel Vitamin C wie Orangen. Durch den hohen Kaliumgehalt wirken Brennnesseln ausschwemmend und beugen Blasen- und Nierenproblemen vor. 

Zudem stärkt die Wildpflanze das gesamte Immunsystem, sinkt den Blutdruck und unterstützt sogar gesundes Haarwachstum. 

Wissenswert: Im Smoothie oder als Tee zubereitet verlieren die Brennhaare ihre Wirkung. 

Nährwerttabelle von Brennnesseln 100g 

Kalorien42 kcal 
Fett610 mg 
Proteine7.370 mg 
Vitamin C333.000,000000 μg 
Kohlenhydrate1.309 mg 
Ballaststoffe3.110 mg 
Mineralstoffe2.260 mg 
Kalium475 mg 
Calcium713 mg 
Eisen4.120 μg 

Brokkoli: Das einheimische Superfood

Broccoli
Brokkoli – das heimische Superfood © Maks Narodenko – Shutterstock

Brokkoli ist ein weiteres einheimisches Superfood, das als sehr gesund gilt. Das Kreuzblütengewächs beinhaltet eine Reihe wertvoller Vitamine (Provitamin A, Vitamin C, B1, B2, B6, E) und Mineralstoffe (Natrium, Kalium, Zink, Calcium, Eisen und Phosphor). Genauso wie Phytohormone, sekundäre Pflanzenstoffe und Flavonoide.

Wie gesund ist Brokkoli?

Da Brokkoli Sulforaphan enthält wird dem grünen Gemüse eine krebsvorbeugende bzw. krebshemmende Wirkung nachgesagt. Des Weiteren soll Brokkoli den hauteigenen UV-Schutz unterstützen. Vor allem Asthmatikern wird das regelmäßige Essen der grünen Powerfrucht empfohlen, da es heißt, dieses Gemüse wirke entzündungshemmend. Der Vitamin C–Gehalt von Brokkoli ist recht hoch, warum der grüne Kreuzblütler das Immunsystem stärkt und vor Erkältungen schützt.

Auch in der Haarpflege kommt Brokkoli zum Einsatz und zwar als Brokkoli-Samenöl. Regelmäßiges Essen von Brokkoli ist für die Libido von Vorteil, da das Gemüse das Östrogen im Blut reduziert und den Testosteronspiegel steigert.

Nährwerttabelle von Brokkoli 100 g

142Kcal
3,78 gEiweiß
0,20 gFett
2,66 gKohlenhydrate
88,93 gWasser
3 gBallaststoffe
0 gCholesterin
1,1 gMineralstoffe

Camu-Camu: Das beerige Superfood aus Südamerika

Camu Camu Beeren
Camu-Camu – rote Beeren aus Südamerika © guentermanaus – Shutterstock

Camu-Camu ist ein Superfood aus Südamerika, das vor allem für Abnehmwillige interessant ist. Die rötlichen Beeren stammen direkt aus dem Amazonasgebiet und haben ein leicht säuerliches Aroma. Äußerlich ähnelt Camu-Camu Weintrauben. Sie sind äußerst reich an wertvollen und gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen.

Camu-Camu: die Fakten

Der Strauch der Camu-Camu-Beeren erreicht eine Höhe von bis zu sechs Metern. Er zeigt weiße Blüten bis sich in den Monaten Dezember bis April rötliche Beeren bilden. Diese haben ein Eigengewicht von bis zu 14 g.

Wissenswert: Der Gehalt an Vitamin C ist bei Camu-Camu-Beeren äußerst hoch.

So gesund ist Camu-Camu

Pro 100g Camu-Camu nehmen Sie 3000 mg Vitamin C auf. Des Weiteren beinhalten die südamerikanischen Beeren eine Reihe wichtiger Vitamine, wie z. B. Vitamin B3, B2 und B1. Natürlich sind die Camu-Camu-Beeren reich an Antioxidantien, Beta-Carotin, Kalium, Phosphor und Kalzium. Zu den gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen der Camu-Camu-Beeren zählen auch verschiedene Aminosäuren.

Kurz gesagt, dieses Superfood liefert eine Reihe wichtiger Vitamine, Nähr-, Mineral- und Vitalstoffe. Eben diese Kombination ist es, die es dem menschlichen Organismus erlaubt, die hohe enthaltene Vitamin C-Menge zu absorbieren.

Nährwerttabelle von Camu-Camu 100 g

Kalorien380 kcal
Ballaststoffe31,1 g
Proteine6,6 g
Vitamin C3 g
Kohlenhydrate76,8 g
Fett5,2 g

Cashewkerne: Das Superfood, das schlank, stark und gute Laune macht

Cashews
Cashewkerne aus dem Cashew-Apfel © ChViroy – Shutterstock

Cashewkerne – eine Handvoll täglich reicht aus, um seinem Körper etwas Gutes zu tun. Ursprünglich wurden Cashewkerne nur am Amazonas angebaut, gelangten aber durch die Kolonialisierung in die Welt hinaus.

Cashewkerne: die Fakten

Der Cashew-Baum erreicht eine Höhe von bis zu fünfzehn Metern. An dem Baum wachsen Cashew-Äpfel an deren Ende die Cashewnüsse entstehen.

Wissenswert: In den Ursprungsländern der Cashew-Nüsse wird aus diesen sogar Schnaps gebrannt, Saft oder Marmelade hergestellt. Die Cashewkerne werden den Steinfrüchten zugeordnet.

So gesund sind Cashewkerne

Cashewkerne sind reich an L-Tryptophan. Hierbei handelt es sich um Aminosäuren, die der menschliche Körper für die Serotoninbildung braucht. Des Weiteren senken Cashewkerne den Cholesterinspiegel und schützen dank der ungesättigten Fettsäuren das Herz. Natürlich sind Cashewkerne auch reich an pflanzliches Eiweiß. Genau die richtige Menge, um den Muskelaufbau beim Sport auf natürliche Art und Weise zu unterstützen.

Nährwerttabelle von Cashew-Kerne 100 g

553Kalorien
44 gFett
8 ggesättigte Fettsäuren
24 geinfach ungesättigte Fettsäuren
30 gKohlenhydrate
18 gEiweiß
6 gZucker
3 gBallaststoffe
292 mgMagnesium
238 mgL-Tryptophan
Vitamin B
Vitamin K

Chiasamen: Das Superfood der Sportler

Sportlerfood
Chiasamen – die Kraftsamen © JGade – Shutterstock

Chiasamen sind wahrscheinlich das bekannteste Superfood der westlichen Welt. Es stammt ursprünglich aus Guatemala bzw. Mexiko und ist eng mit der Salbei-Art „Salvia hispanica“ verwandt.

Wissenswert: Der Name Chiasamen leitet sich aus der Sprache der Mayas ab. Dort bedeutet das Wort „Chia“ nichts anderes als Kraft.

So gesund sind Chiasamen

Chiasamen beinhalten 38 Prozent Chiaöl. Dazu kommen noch mindestens 20 Prozent Proteine. Der Eiweiß-Anteil ist bei Chiasamen im Vergleich zu anderen Getreidearten relativ hoch. Das ist auch der Grund, warum Vegetarier und Veganer diese Samen als Eiweißlieferant in ihrem Speiseplan einbauen. Eiweiß ist ein wichtiger Energielieferant und natürlicher Appetitzügler. Durch den hohen Eiweiß-Anteil verbessern sich normalerweise auch die Leberwerte.

Des Weiteren sind Chiasamen reich an Phosphor, Magnesium und Kalzium. Der Gehalt ist sogar höher als in Vollmilch. Alles in allem reichen 15 g Chiasamen völlig aus, um den täglichen Bedarf an Magnesium, Kalzium und Phosphor für einen gesunden Knochen- und Muskelaufbau zu decken. Chiasamen wird auch eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt, da die Körner eine Vielzahl biologisch wertvoller Antioxidantien beinhalten.

In Chiasamen sind ebenfalls Ballaststoffe vorhanden. Diese sorgen nicht nur für eine entsprechende Sättigung, sondern fördern auch die Darmtätigkeit. Ein weiteres Hauptmerkmal der Chiasamen ist, dass sie über einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren verfügen. Diese wirken positiv auf das Herz-Kreislauf-System, da die Blutfettwerte und der Cholesterinspiegel gesenkt werden. Omega-3-Fettsäuren wirken positiv auf das zentrale Nervensystem ein und steigern die Leistungsfähigkeit in dem sie die Gehirndurchblutung verbessern.

Die in den Chiasamen enthaltenen Vitamine E, B3 und B1 stärken das Nervensystem und sorgen für schöne Haut und Haare. Zu dem kräftigen die Vitamine das Bindegewebe und unterstützen das Immunsystem.

Gibt es Nebenwirkungen beim Verzehr von Chiasamen?

Beim Verzehr von Chiasamen sollte man einige Dinge beachten, um unangenehme Nebenwirkungen zu verhindern. Damit Sie nach dem Verzehr von Chiasamen nicht an Verstopfung leiden werden, müssen Sie entsprechend viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Manche Menschen reagieren auf Chia-Samen mit Bauchweh, Völlegefühl und Blähungen. Das ist auch der Grund, warum man langsam mit dem Verzehr von Chiasamen beginnen sollte.

Menschen, die auf Blutverdünner angewiesen sind, sollten vorsichtig mit Chiasamen sein. Durch den hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren haben Sie eine blutverdünnende Wirkung. Die gesundheitlichen Risiken sind in so einem Fall zu hoch. Leiden Sie unter einer Allergie auf Lippenblütler und/oder Senf- bzw. Senfkörper sind Chiasamen ebenfalls mit Vorsicht zu genießen.

Nährwerttabelle von Chiasamen 100 g

Energie446 kcal
Salz0,03 g
Fett31,1 g
Eiweiß21,2 g
Ungesättigte Fettsäuren3,8 g
Kohlenhydrate4,5 g
Zucker0,8 g

Chlorella: das Superfood aus dem Meer

Was macht diese Algen so gesund?

Chlorella-Alge
Chlorella – die Alge in Tablettenform © Jiri Hera – Shutterstock

Die Chlorella Algen bestehen zu über 60 Prozent aus Protein. Dieses weist eine extrem hohe biologische Wertigkeit auf. Der menschliche Körper kann von diesem bis zu 90 Prozent verwerten. Zwar hat die Alge nur sehr wenig Kohlenhydrate, dafür aber Glucose, die die Energieversorgung sicherstellt.

Daneben ist die Süßwasseralge reich an fett- und wasserlöslichen Vitaminen (A, D, E, K, C, B6), Spurenelementen (Selen, Zink, Mangan, Kupfer, Eisen, Jod) und Mineralstoffe (Natrium, Kalium, Magnesium und Kalzium).

Wissenswert: Da es sich bei der Chlorella Alge um eine Süßwasseralge handelt, ist der Jodgehalt nur sehr gering.

Die Chlorella Alge soll eine blutreinigende Wirkung haben. Des Weiteren wird ihr nachgesagt, dass sie den Blutdruck senken kann und entzündungshemmend wirkt. Es heißt sogar, die Chlorella kann ein hormonelles Ungleichgewicht, wie das bei PMS (prämenstruellem Syndrom) der Fall ist, ausgleichen. Das Wiederum soll zum seelischen Gleichgewicht beitragen und für mehr Gelassenheit sorgen.

Der hohe Chlorophyllgehalt hat eine unterstützende und vor allem schützende Wirkung auf die Leber. Genauer gesagt, schützt das Grün die Leberzellen vor schädigenden Umweltgiften. Gleichzeitig tragen die Algen positiv zur Verbesserung der Verdauung bei. Ihnen wird sogar eine stärkende Wirkung auf den Kreislauf nachgesagt.

Datteln: das süße Superfood mit wertvollen Inhaltsstoffen

Dattel
Datteln – das süße Superfood © Hortimages – Shutterstock

Datteln sind in der Wüste ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Kein Wunder, dass die süße Frucht den Beinahmen „Brot der Wüste“ bekommen hat, denn sie ist reich an vielen wertvollen Mineralstoffen, Vitaminen und Nährstoffen.

Der Ursprung der Datteln

Datteln werden bereits seit mehr als 4000 Jahren gegessen. Die Frucht wird aufgrund ihres exotischen und süßlichen Geschmacks nicht nur in der Wüste geschätzt, sondern in der ganzen Welt. Ursprünglich stammen Datteln vom persischen Golf, werden heute aber auch in Afghanistan und Nordafrika angebaut.

So gesund sind Datteln

Datteln haben zwar einen äußerst Gehalt an Kalorien und Zucker, beinhalten aber auch eine Reihe wichtiger Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren, wie z. B. Kalzium, Magnesium, Vitamin B, Kalium, Eisen und Vitamin C. Während Kalium für die Gesundheit des Herzens wichtig ist, ist die Aminosäure Tryptophan für die Bildung von Melatonin ein unersetzbarer Baustein. Genau das ist auch der Grund, warum Menschen mit Schlafproblemen das Essen von Datteln empfohlen wird.

Wissenswert: Sind Datteln getrocknet, liefern Sie entsprechend viele Ballaststoffe wodurch die Verdauung angeregt wird. Dadurch kann der Cholesterinspiegel niedrig gehalten werden.

Getrocknete und frische Datteln: Gibt es Unterschiede im Nährstoffgehalt?

Frische Datteln haben einen höheren Vitamin C-Gehalt. Bei getrockneten Datteln ist wiederum mehr Zucker enthalten bei nur sehr geringem Wasseranteil.

Tipp: Da der Zuckergehalt von Datteln sehr hoch ist, sollte man es mit der Menge nicht übertreiben.

Nährwerttabelle von Datteln 100 g

276Kalorien
20 gWasser
35 mgNatrium
8,7 mgBallaststoffe
1,9 gProtein
37 mgPhosphat
0,5 gFett
63 mgKalzium
63,8 gZucker

Erdmandel: Nüsse, die auch Allergiker essen können

Tigernuss
Erdmandel – kleiner als die übliche Mandel © Tim UR – Shutterstock

In Deutschland ist die Erdmandel eher unbekannt, doch ist die Tigernuss ein kleines Powerfood-Wunder.

Was ist die Tigernuss/Erdmandel?

Bei der Tigernuss bzw. der Erdmandel handelt es sich um keine Nuss im eigentlichen Sinn, sondern genauer gesagt um eine Wurzelknolle. Die Erdmandel gehört zur Familie der Sauergrasgewächse, enge Verwandte des Papyrus. Der lateinische Fachbegriff für Tigernuss lautet „Cyperus esculentus“.

Genau lässt sich nicht mehr nachvollziehen, doch Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Ursprung der Endmandel in Afrika liegt. Auf dem riesigen Kontingent ist die Tigernuss bereits seit Jahrtausenden ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Nach dem die Spanier Afrika entdeckten, gelangte die Erdmandel nach Spanien und von dort nach ganz Europa.

Wie gesund ist die Tigernuss?

Die braune Erdmandel hat die Größe einer Erbse und ist reich an Ballaststoffen. Diese sind für eine gute und gesunde Verdauung überlebensnotwendig. Im Darm werden Ballaststoffe in Buttersäure verwandelt und stärken gleichzeitig das Immunsystem. Dadurch ist der Verzehr der Erdmandel vor allem Menschen mit Darmerkrankungen wärmstens ans Herz zu legen, da die Tigernuss ihr Leiden spürbar lindern kann.

Ebenfalls in der Tigernuss enthalten sind eine Reihe ungesättigter Fettsäuren. Wie jeder weiß, wirken sich diese positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Des Weiteren ist die Erdmandel reich an Vitalstoffen, wie Phosphor, Eiweiß, Calcium, Magnesium und Kalium. In der Erdmandel sind jede Menge Antioxidantien enthalten. Diese sind wichtig, um die Zellen vor freien Radikalen zu schützen.

Interessant zu wissen: Selbst Nussallergiker können die Erdmandel bedenkenlos essen.

Erdnüsse: Mehr als nur ein Snack

Erdnuss
Erdnüsse – Das Superfood für Mensch und Tier © alexwhite – Shutterstock

Erdnüsse sind nicht nur ein leckerer Snack, sondern reich an Ballaststoffen. Diese tragen positiv zur Verdauung bei. Des Weiteren beinhalten sie jede Menge wertvoller Proteine. Diese sind wichtig, damit die Blutfett- und Triclyceridwerte im Gleichgewicht bleiben. Natürlich haben Erdnüsse auch jede Menge Antioxidantien und Tryptophan zu bieten. Während die Antioxidantien die Zellwände vor freien Radikalen schützen, hat Tryptophan eine beruhigende Wirkung auf das Nervenkostüm.

Nährwerttabelle von Erdnüssen 100 g

567Kcal
49 gFett
7 gGesättigte Fettsäuren
24 geinfach ungesättigte Fettsäuren
16 gMehrfach ungesättigte Fettsäuren
26 gProtein
16 gKohlenhydrate
9 gBallaststoffe
4 gZucker
186 mgMagnesium

Feijoa: Tun Sie etwas für Ihr Immunsystem

Feijoa Superfood
Feijoa – Booster für das Immunsystem © ziashusha – Shutterstock

Feijoa – eine Frucht, die in Deutschland eher unbekannt ist. Trotzdem ist die Frucht ein regelrechter Booster für das Immunsystem. Von Vorteil ist, dass Feijoa in vielen Gerichten verwendet werden kann.

Feijoa: die Fakten

Die Feijoa ist eng mit der Guave verwandt und hat ihren Ursprung in Brasilien. Die Frucht ist äußerlich einer Birne sehr ähnlich. Sie hat eine dunkelgrüne und feste, fast ledrige Haut. Das Aroma der Frucht liegt zwischen würzig und süß mit einer leicht säuerlichen Note. Man kann sagen, der Geschmack der Feijoa ist eine Mischung zwischen dem Geschmack einer Ananas und einer Guave.

So gesund ist Feijoa

Feijoas sind nicht nur eine süße Leckerei, sondern haben eine Menge gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. So enthalten die Früchte eine Vielzahl wichtiger Mineralstoffe (Eisen, Calcium, Kalium und Phosphor), Vitamin C und Pektin. Aus diesem Grund unterstützen Feijoas das Immunsystem und wirken gleichzeitig entzündungshemmend. Des Weiteren trägt die Frucht dazu bei, die Verdauung anzuregen.

Nährwerttabelle von Feijoa 100 g

10,6 gKohlenhydrate
20,3 mgVitamin C
3 mgNatrium
0,8 gFett
0,1 mgEisen
1,2 gEiweiß
17 mgKalzium

Goji-Beeren: das asiatische Superfood-Wunder

Goji Beere
Goji-Beeren – Hilfe bei der Gewichtskontrolle © marekuliasz – Shutterstock

In sämtlichen Medien werden Goji-Beeren als Superfrucht beworben, die nicht nur eine heilende Wirkung haben, sondern auch beim Abnehmen unterstützen soll.

So gesund sind Goji-Beeren

Die kleinen roten Beeren spielten bereits im alten China eine wichtige Rolle. Genau deswegen werden sie in den antiken Handbüchern der alten chinesischen Medizin erwähnt. Auch heute werden die Goji-Beeren aufgrund ihrer wertvollen Nährstoffe geschätzt. So enthalten sie Antioxidantien, die die Zellen vor freien Radikalen schützen und dafür sorgen, dass der Alterungsprozess langsamer vonstatten geht.

Des Weiteren wird den Goji-Beeren nachgesagt, dass sie die Durchblutung der Haut und die Produktion von Kollagen fördern sollen. Da der Zinkgehalt in den roten Zauberbeeren relativ hoch ist, wirken die Beeren entzündungshemmend. Unreine Haut gehört praktisch der Vergangenheit an.

Natürlich sind Goji-Beeren auch gut für das Nervensystem, da sie eine Reihe wertvoller B-Vitamine beinhalten. Dazu gehört auch Vitamin C, dass dabei hilft, das Immunsystem zu stärken. Wie viele andere Superfoods beinhalten Goji-Beeren eine Vielzahl essenzieller Aminosäuren. Diese sind zum Beispiel für einen gesunden Muskelaufbau notwendig.

Der Eisengehalt von Goji-Beeren ist wirklich beeindruckend. Die roten Beeren sind gut für die Augen, da sie ein wertvoller Lieferant von Carotinoden sind.

Goji-Beeren: die Nebenwirkungen

Goji-Beeren werden überall als Superfood beworben, trotzdem sind die Beeren mit Vorsicht zu genießen. So rät das Bundesinstitut für Arzneimittel Bluthochdruckpatienten von dem Genuss der Goji-Beeren ab. Goji-Beeren sind perfekt, um den Speiseplan zu bereichern, doch die Menge machts.

Nährwerttabelle von Goji-Beeren 100 g

800 mgKalzium
100 mgMagnesium
11 mgEisen
1000 mgKalium

Superfood wird auf vielen Tischen, Brotdosen und Trinkflaschen serviert. Hafer, Hirse, Nüsse und Früchte sind gesund und reich an vielen Vitaminen. Welche Superfoods es gibt und welche Nährwerte diese haben, lesen Sie in dem nachfolgenden Artikel!

Granatapfel: Ein natürliches Aphrodisiakum und Jungbrunnen – essen sie sich gesund

Granatapfel
Granatapfel – die Kraft steckt in den Kernen © Kyselova Inna – Shutterstock

Granatäpfel sind nicht so einfach zu essen, da das Entfernen der Kerne doch etwas aufwendig ist. Ein Aufwand, der sich aber lohnt, da das Superfood einige wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zu bieten hat.

Die Früchte sind reich an Antioxidantien. Genauer gesagt, handelt es sich hierbei um sekundäre Pflanzenstoffe, die sogenannten Polyphenole. Durch diese bekommen die Granatäpfel auch ihre typische rote Farbe und ihr charakteristisches Aroma. Die bioaktiven Polyphenole haben eine natürliche antioxidative und entzündungshemmende Wirkung. Des Weiteren schützen sie die Zellen des menschlichen Körpers vor freien Radikalen und sorgen so für eine deutliche Verlangsamung des Alterungsprozesses. Gleichzeitig sorgen die Antioxidantien für eine spürbare Abmilderung des oxidativen Stresses, selbst bei hoher physischer und körperlicher Belastung.

Einkaufswagen im Gang eines Supermarkts

Speisen am Straßenrand: Darauf sollten Sie bei Street Food achtenJetzt in der Frühjahrszeit wird wieder reichlich „Street Food“ angeboten. Lesen Sie, wie Sie ein mögliches Infektionsrisiko minimieren. › mehr lesen

Neben Antioxidantien sind Granatäpfel reich an Mineralstoffen (Kalzium, Kalium, Beta-Karotin und Folsäure), Vitaminen und Spurenelementen (Eisen). Hier sind besonders die Vitamine C, E und B hervorzuheben.

Wissenswert: Einige ganzheitliche Mediziner raten Patienten mit Arthrose oder Herzkreislauferkrankungen neben der Standardbehandlung zu einer begleitenden Therapie mit Granatapfelsaft. Schon ein Glas soll ausreichend sein, um etwas Gutes für die eigenen Gefäße zu tun.

In manchen Ländern werden Granatäpfel auch als natürliches Aphrodisiakum gesehen, da die Nährstoffe nicht nur den Blutfluss verbessern, sondern auch die Libido positiv beeinflussen.

Kann man mit Granatäpfeln besser abnehmen?

Heißhunger während einer Diät ist keine Seltenheit. Vor allem der extreme Appetit auf Süßes macht es schwer, eine Diät dauerhaft durchzuhalten. Hier können Granatäpfel helfen, da das Superfood erstens den Hunger stillt und eine gesunde Alternative zu Schokolade und Co. darstellt. Das bedeutet, es ist eher unwahrscheinlich, dass sich Granatäpfel aufgrund des geringen Energiegehaltes an den Hüften bemerkbar machen.

Granatäpfel kaufen: So erkennen Sie den richtigen Reifegrad

Granatäpfel schmecken erst richtig gut, wenn sie reif sind. Darum sollten Sie beim Kauf unbedingt auf den richtigen Reifegrad achten. Lassen Sie sich nicht von einem unschönen Äußeren der Granatäpfel täuschen. Ist der Blütenansatz vertrocknet, die Schale schon etwas rau und zeigen sich sogar die ersten Flecken, dann können Sie davon ausgehen, dass der Granatapfel richtig reif ist.

Achtung: Haben Granatäpfel bereits weiche Stellen am Äußeren, sollten Sie die Frucht lieber nicht kaufen. Hier ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass das Innere verschimmelt ist.

Nährwerttabelle von Granatäpfel 100 g

74 kcal
0,7 gProtein
0,6 gFett
16,1 gKohlenhydrate
2,2 gBallaststoffe
79 gWasser

Grünkohl: das Superfood für kalte Wintertage

grüner Kohl
Grünkohl – das 3 Jahreszeiten Superfood © Peter Zijlstra – Shutterstock

Der von Oktober bis März angebaute Grünkohl ist ein weiteres Superfood aus heimischen Gefilden. Grünkohl wird auf dem europäischen wie auch auf dem afrikanischen Kontinent angebaut. Das Gemüse ist nicht nur während der Wintermonate ein wichtiger Nährstofflieferant, sondern verspricht in der Kühltruhe aufbewahrt auch im Sommer kulinarische Höchstgenüsse.

Frischer Grünkohl ist reich an Vitaminen, Eisen und Folsäure. Zudem ist er ein wichtiger Lieferant von Kalzium und pflanzlichem Eiweiß. Eben diese hohe Nährstoffdichte ist es auch, die den Grünkohl zu einem Superfood der Superlative macht.

Wissenswert: Dem basischen Lebensmittel Grünkohl wird eine cholesterinsenkende und krebsreduzierende Wirkung nachgesagt. Inwieweit das den Tatsachen entspricht, müssen noch weitere wissenschaftliche Studien beweisen.

Achtung: Auf traditionelle Weise mit Kassler oder Würsten zubereitet verliert Grünkohl durch das lange Kochen zu viel von seinen wertvollen Inhaltsstoffen. Um in den Genuss der Nährstoffe zu kommen sollten Sie den Grünkohl hauptsächlich roh essen.

So gesund ist Grünkohl

Grünkohl weist einen ähnlichen Aminosäuren-Gehalt wie Fleisch auf. Einzig und allein Cystein und Methionin sind etwas geringer, was aber durch den Verzehr von Getreideprodukten wieder ausgeglichen werden kann. Zudem hat Grünkohl einen äußerst hohen Gehalt an Tryptophan. Tryptophan wird vom menschlichen Organismus für die Herstellung von Serotonin benötigt. Dieses ist maßgeblich für das Wohlbefinden und die Ausgeglichenheit.

Wie alle anderen Gemüsearten ist Grünkohl äußerst fettarm, enthält aber mehr als genug Alpha-Linolsäure. Diese hat eine entzündungshemmende Wirkung, einen positiven Einfluss auf die Nerven und das Herz-Kreis-Lauf-System.

Das basische Lebensmittel Grünkohl ist natürlich auch ein äußerst wichtiger Lieferant von Ballaststoffen. Diese fördern die Verdauung und unterstützen die körpereigene Entgiftung. Des Weiteren tragen Ballaststoffe maßgeblich zu einer gesunden Darmflora bei, helfen bei Verstopfungen und verhindern Heißhungerattacken, da sie für ein besseres Sättigungsgefühl sorgen. Es heißt sogar, dass durch die Ballaststoffe der Cholesterinspiegel spürbar gesenkt wird.

Die im Avocado enthaltenen antioxidativen sekundären Pflanzenstoffe (Senfölgylcoside, Carotinoide und Flavonoide) verlangsamen den Alterungsprozess deutlich. So haben Flavonoide zum Beispiel eine blutdrucksenkende, entzündungshemmende und antithrombotische Wirkung.

Carotinoide wirken ebenfalls gegen Entzündungen und sind eine wirksame Prävention gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zudem tragen die Carotinoide in Verbindung mit Olivenöl maßgeblich dazu bei, dass Beta-Carotin viel einfacher aufgenommen werden kann. Die beiden Carotinoide Zeaxanthin und Lutein wiederum sind gut für die Augen. Natürlich ist Grünkohl auch reich an Chlorophyll. Es schützt vor Demenz, Entzündungen und Diabetes. Des Weiteren trägt Chlorophyll zur Verbesserung des Muskelaufbaus bei und unterstützt den menschlichen Körper bei der Ausleitung von Schwermetallen.

Nährwerttabelle von Grünkohl 100 g

130 mgAlpha-Linolsäure
200 mgCalcium
4,3 gEiweiß
2 mgEisen
2,5 gKohlenhydrate
4,2 gBallaststoffe
4 gProtein
862 μgVitamin A
105 mgVitamin C
250 μgVitamin K
1000 µgVitamin B 5
47 μgVitamin B9/ Folsäure
290 mgKalium
30 mgMagnesium

Haselnuss: Das Superfood für Haut und Verstand

Haselnüsse
Haselnuss – die kalorienarme Nuss © Tetiana Rostopira – Shutterstock

Haselnüsse werden schon seit Jahrtausenden von den Menschen gegessen. Eine Essgewohnheit, die sich lohnt, denn die Nüsse schmecken nicht nur gut, sondern sind ein wichtiger Lieferant von Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen. Von großem Vorteil ist, dass die Nüsse äußerst kalorienarm sind.

So gesund sind Haselnüsse

Haselnüsse haben einen hohen Vitamin E- und B-Gehalt, was gut für die Nerven und die geistige Leistungsfähigkeit des Menschen ist. Beide Vitamine unterstützen nämlich die Funktionen des Gehirns. Vitamin E trägt auch zu einem gesunden Hautbild bei. Das liegt vor allem daran, dass das Öl der Haselnüsse die Gefäße jung hält. Aufgrund der enthaltenen ungesättigten Fettsäuren schützen Haselnüsse auch vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Proteine der Nüsse sind einfach verdaulich, weshalb diese den perfekten Snack für zwischendurch darstellen.

Wer eine Diät plant, findet in der Haselnuss ein kleines, aber wirksames Hilfsmittel. In Haselnüssen ist Ölsäure vorhanden. Diese wandelt der menschliche Organismus in Oleoylethanolamid um. Dieses Hormon hat die Funktion eines Appetitzüglers.

Nährwerttabelle von Haselnüssen 100 g

62 gFett
10 gKohlenhydrate
2 mgNatrium
635 mgKalium
225 mgCalcium
155 mgMagnesium
330 mgPhosphat
3,8 mgEisen
1,9 mgZink
30 µgBeta-Carotin
26 mgVitamin E
0,39 mgVitamin B1
0,21 mgVitamin B2
0,31 mgVitamin B6
70 µgFolsäure
3 mgVitamin C

Hafer zu Haferflocken: das Superfood vom Feld

Haferflocken
Hafer – das All-in-One Superfood © infong -Shutterstock

Hafer ist eine Getreideart mit einem äußerst hohen Gehalt an wertvollen Nährstoffen. Das Superfood ist reich an Silicium, Vitaminen, Magnesium, Eisen und Biotin. Die Vitamine wirken sich im Verbund positiv auf Nerven, Haut und Haare aus. Zugleich haben die Nährstoffe eine vitalisierende Wirkung und helfen gegen Müdigkeit und Schlaflosigkeit.

Warum ist Hafer so gesund?

Hafer hat eine hohe Nährstoffdichte und liefert eine beeindruckende Energiemenge. Energie, die in Form von langkettigen Kohlenhydraten, Fett und Eiweiß geliefert wird. Durch die komplexen Kohlenhydrate werden Blutzuckerspiegelspitzen vermieden. Die ungesättigten Fettsäuren wiederum halten den Cholesterinspiegel beständig niedrig. Da der Ballaststoffgehalt von Hafer relativ hoch ist, ist das Sättigungsgefühl hervorragend. Der hohe Gehalt an essenziellen Aminosäuren ist für den Hormonhaushalt und den Zellaufbau von Vorteil.

Hafer für mehr Schönheit: Die Getreidesorte ist extrem reich an Mangan, B-Vitaminen, Zink und Kupfer. Alle Nährstoffe im Verbund sorgen für schöne Fingernägel, ein gesundes Hautbild und kräftige Haare.

Natürlich ist Hafer auch ein wichtiger Lieferant von Protein. Das pflanzliche Eiweiß hat eine hohe biologische Wertigkeit und kann optimal vom Körper aufgenommen werden.

Hafer: Erste Hilfe bei Magen-Darm-Beschwerden

Gerade bei Magen-Darm-Beschwerden empfiehlt sich warmer Haferschleim. Die Ballaststoffe legen sich wie eine Schutzschicht auf die Magenschleimhaut und schützen diese vor schädigende Einflüsse. Diese Getreideart beinhaltet zudem einen hohen Gehalt an Saponinen, Mineralien und Flavonoide. Während den Flavonoiden eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt wird, sollen die Saponinen immunmodulierende Eigenschaften haben.

Wissenswert: Vielen Hautpflegeprodukten, die für empfindliche Hauttypen gedacht sind, ist Haferkrautextrakt hinzugefügt. Dieser mildert die Symptome von Schuppenflechten und Neurodermitis deutlich, unterstützt aber auch die Wundheilung.

Enthält Hafer Gluten?

Ja, Hafer enthält Gluten, aber deutlich weniger als andere Getreidesorten.

Nährwerttabelle von Hafer 100 g

13,5 gEiweiß
43 mgKalzium
58,7 gKohlenhydrate
4,3 gZink
10 gBallaststoffe
7 gFett
5,8 gEisen

Haferflocken: Superfood für die schlanke Linie

Wie der Rohstoff, aus dem sie gefertigt sind, gehören auch Haferflocken zu den Superfoods. Sie sind unter Fitnessfans und Diätwilligen ein absoluter Geheimtipp. Haferflocken helfen während einer Diät, Heißhungerattacken zu reduzieren. Natürlich schmecken die Flocken auch sehr gut und sind vor allem gesund.

Wissenswert: Haferflocken werden aus Saathafer hergestellt, eine der gesündesten Getreidesorten der Welt. Der Hafer wird dabei so verarbeitet, dass alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Die harte Schale des Hafers wird während des Verarbeitungsprozesses mit Dampf und Hitze aufgeweicht. Anschließend wird das Getreide gewalzt und in die typische Haferflockenform gebracht.

Warum sind Haferflocken so gesund?

Haferflocken sind reich an Eiweiß. Darum sollten Sie vor allem auf den Speiseplan derjenigen stehen, die ihre Muskeln gezielt aufbauen wollen. Interessant zu wissen ist, dass die Haferflocken zu den Lebensmitteln gehören mit dem höchsten Eiweißgehalt. 70 Prozent der Haferflocken bestehen aus sogenannten langkettigen Kohlenhydraten. Diese stellen eine gute Energieversorgung des Körpers sicher. Von Vorteil ist natürlich, dass langkettige Kohlenhydrate vom Organismus nur sehr langsam aufgenommen werden. Dadurch gibt es keine Blutzuckerspitzen.

Tipp: Damit Sie genügend Energie beim Sport haben, sollten Sie in etwa zwei Stunden vor dem eigentlichen Training Haferflocken essen.

  • Haferflocken beinhalten einen hohen Gehalt an Ballaststoffen. Diese sorgen für einen hohen Sättigungsgrad und unterstützen die Verdauung.
  • Haferflocken haben sehr viel Magnesium, was vor allem Sportlern sehr gelegen kommt. Das Magnesium lindert Muskelkrämpfe und begünstigt eine schnelle Muskelregeneration.
  • Haferflocken sind stark eisenhaltig. Eisen ist ein wichtiger Baustein für die Produktion roter Blutkörperchen. Des Weiteren ist Eisen maßgeblich an der Sauerstoffversorgung des menschlichen Körpers beteiligt.
  • Haferflocken sind ein wichtiger Zinklieferant. Vor allem für Vegetarier und Veganer eine gute Möglichkeit, die Zinkversorgung sicherzustellen, da die Haferflocken dieselbe Menge des Minerals liefern, wie ein Steak. Zink ist natürlich auch ein wichtiger Baustein für das Immunsystem und ist verantwortlich für eine schnelle Wundheilung. Da Zink entzündungshemmend ist, unterstützt das Mineral natürlich auch ein gesundes und schönes Hautbild.
  • Natürlich liefern Haferflocken auch jede Menge Biotin. Biotin wird vom menschlichen Organismus für ein gesundes Nagel- und Haarwachstum benötigt.
  • Vitamin B1 ist ebenfalls in rauen Mengen in Haferflocken zu finden. Vitamin B1 unterstützt das Nervensystem und sorgt für ein funktionsfähiges Immunsystem. Gleichzeitig hilft Vitamin B1 dem Körper neues Gewebe und Zellen aufzubauen.
  • Im Hafer sind natürlich auch Glucane enthalten. Diese sorgen für eine nachweisliche Reduzierung des Cholesterinspiegels.

Nährwerttabelle Haferflocken 100 g

5,8 gEisen
58 gKohlenhydrate
13,5 gEiweiß
43 mgKalzium
7 gFett
130 mgMagnesium
0,02 mgBiotin
10 gBallaststoffe

Heidelbeeren: Wahre Booster für das Immunsystem

Schwarzbeere
Heidelbeeren – stark fürs Immunsystem © Boonchuay 1970 – Shutterstock

Heidelbeeren wachsen in europäischen Wäldern zwischen Juli und September und sind somit die heimische Alternative zu der Açai-Beere. Die kleinen dunkelblauen Beeren (Synonym: Schwarzbeeren, Blaubeeren oder Wildbeeren) sind reich an wertvollen Inhaltsstoffe und dürfen sich aufgrund der hohen Nährstoffdichte mit Recht als Superfood bezeichnen. Die Schwarzbeeren sind schon allein wegen der sekundären Pflanzenstoffe ein wahrer Booster für das Immunsystem.

So gesund sind Blaubeeren

  • 100 g Heidelbeeren haben gerademal 40 Kalorien. Das bedeutet, dass Sie Blaubeeren essen können, ohne um ihr Gewicht fürchten zu müssen. Ganz im Gegenteil, mit dem Verzehr von Blaubeeren tun Sie sogar nachweislich etwas für ihre Linie. Warum?
  • In den Blaubeeren sind reichlich Polyphenole vorhanden. Diese verhindern, dass sich neue Fettzellen bilden können.
  • Des Weiteren beinhalten Heidelbeeren extrem viele Vitamine. Besonders erwähnenswert sind hier Vitamin C und E. Beide haben eine antibakterielle Wirkung. Vitamin C hat darüber hinaus auch eine stärkende Wirkung auf das Immunsystem und stärkt die Collagenbildung der Haut.
  • Blaubeeren sind auch reich an Karotinoiden. Hierbei handelt es sich um eine Vorstufe von Vitamin A. Dieses ist wiederum für die Augen gut.
  • Natürlich enthalten Heidelbeeren auch jede Menge sekundärer Pflanzenstoffe wie etwa Diese reduzieren nicht nur die Bildung neuer Fettzellen, sondern wirken auch antientzündlich.
  • In Blaubeeren sind natürlich auch viele verschiedene Mineralstoffe (Kalium, Kalzium, Eisen und Magnesium) vertreten. Die genannten Mineralstoffe sind wichtig für einen gesunden Knochenbau und helfen gegen Schlappheit, Müdigkeit und Muskelschwäche.
  • Der Gehalt von Ballaststoffen in Heidelbeeren ist verhältnismäßig hoch, was zur positiven Darmgesundheit beiträgt.

Tipp: In getrockneten Heidelbeeren ist der Gehalt an Gerbstoffen recht hoch, wodurch diese gegen Durchfallerkrankungen helfen können. Werden dagegen frische Blaubeeren gegessen, dann haben diese eine  anregende Wirkung auf das Verdauungssystem. Im Vergleich zu anderen einheimischen Früchten haben Blaubeeren den höchsten Gehalt an antioxidativen Stoffen. Diese dienen als Radikalfänger und verhindern, dass diese die Zellen schädigen können.

Nährwerttabelle von Heidelbeeren 100 g

13 mgKalzium
42Kalorien
2 mgMagnesium
0,6 gEiweiß
4,9 gBallaststoffe
0,5 gFett
7,4 gKohlenhydrate

Hirse: Die heimische Alternative zu Quinoa

Fake Getreide
Hirse – Superfood mit Wärmefunktion © reedish – Shutterstock

Hirse trägt positiv zur Gesundheit bei, da das Getreide reich an einer Vielzahl Mineralstoffe und Vitaminen ist. Lange Zeit wurde die Wertigkeit des kleinfruchtigen Spelzgetreides unterschätzt. Die Ursache mag vielleicht gewesen sein, dass Hirse den Ruf hatte, ein „Arme Leute-Essen“ zu sein. Dabei ist das zur Familie der Süßgräser gehörende Getreide reich an gesundheitsfördernder Inhaltsstoffe (Spurenelemente und Mineralstoffe) und somit die perfekte Alternative zu Quinoa.

Wissenswert: Hirse ist in den afrikanischen und asiatischen Ländern seit Jahrtausenden ein unverzichtbares Grundnahrungsmittel. Das liegt daran, dass die Hirsepflanze selbst auf kargen Böden gut wachsen kann. Auch längere Trockenperioden sind für die Pflanze kein Problem, weshalb beim Hirseanbau kaum mit Ernteausfällen zu rechnen ist.

Die verschiedenen Hirsesorten

Es gibt nicht die eine Hirse, sondern bis zu zwölf verschiedenen Gattungen. Diese weisen trotzdem gewisse Gemeinsamkeiten untereinander auf.

Sorgumhirse: Zur Sorgum-Gattung gehören mehr als dreißig verschiedene Arten. Die Körner dieser Arten wiegen zwischen 17 und 22 g und sind somit deutlich größer. Des Weiteren ist typisch für diese Gattungen, dass sie deutlich mehr Erreger zu bieten haben. Hirse der Sorgum-Gattung wird unter anderem zu Vogelfutter und Lebensmittel verarbeitet.

Millethirse: Diese wird in der Umgangssprache auch als echte oder kleine Hirse bezeichnet. Zu den Millethirsen gehören die Zwergen-, Rispen-, Finger- und Kolpenhirsen. Da die Tausendkornmasse bei 5g liegen, sind die Millethirsen deutlich kleiner als Sorghumhirsen. Trotzdem wird diese Hirsegattung von Menschen und Tieren gleichermaßen gerne gegessen.

Wissenswert: Während rote Hirse mehr Anthocyane liefert, ist gelbe Hirse ein wichtiger Lieferant für Beta-Carotin.

So gesund ist Hirse

Hirse ist ein äußerst nährstoffreiches Getreide, da die Körner einen hohen Gehalt an Mikronährstoffen aufzuweisen haben. Dazu gehören:

  • Magnesium: Dies ist äußerst wichtig für die Muskel- und Nervenfunktion
  • Das in der Hirse enthaltene Eisen stellt sicher, dass der Sauerstofftransport im Blut funktioniert. Gleichzeitig ist Eisen aktiv an der Sauerstoffspeicherung in den Muskeln beteiligt.
  • Kupfer ist als Antioxidans ein wichtiger Baustein des Bindegewebes und maßgeblich am Zellstoffwechsel beteiligt.
  • Vitamin B1 hat einen positiven Einfluss auf die körperliche Konstitution, wirkt auf Nerven, Muskeln und den Stoffwechsel positiv ein. Des Weiteren sorgt Vitamin B1 für eine deutliche Verbesserung der Konzentration.
  • Vitamin B3 reduziert das schlechte Cholesterin und kann dabei helfen, Depressionen, Unruhe und Schlafstörungen zu bekämpfen.
  • Vitamin B5 ist entzündungshemmend und sorgt für schöne Haut und Haare. Des Weiteren ist Vitamin B5 maßgeblich daran beteiligt, den Stress im Körper zu bewältigen.
  • Vitamin B6 wird vom Körper gebraucht damit er das Eiweiß überhaupt verwerten kann. Zudem hat dieses B-Vitamin eine stärkende Wirkung auf das Immun- und Nervensystem.
  • Silicum sorgt für schöne Haut, Haare und Nägel. Die Kieselsäure trägt zu einem gesunden Knochenbau, gesunde Zähne und Bindegewebe bei.

Wissenswert: In Hirse ist kein Gluten enthalten, warum das Getreide auch von Menschen, die unter einer Glutenunverträglichkeit leiden, gegessen werden kann.

Hirse in der Kräuterheilkunde

Hirse ist seit Jahrtausenden nicht nur ein wichtiges Grundnahrungsmittel, sondern auch eine unverzichtbare Heilpflanze.

Wissenswert: Hirse verhilft nicht nur zu schönen Nägeln, Haaren und gesunder Haut, sondern verspricht eine entzündungshemmende, entgiftende, entwässernde und nervenstärkende Wirkung.

In der Homöopathie bzw. der Volksheilkunde wird Hirse verwendet, um

  • Erkältungen,
  • Haarausfall,
  • Krampfadern,
  • Bindegewebsschwäche,
  • Müdigkeit,
  • rissige Nägel,
  • Hämorrhoiden,
  • Gefäßerkrankungen,
  • Verdauungsbeschwerden,
  • Vergesslichkeit,
  • und Atemwegserkrankungen zu behandeln.

Wissenswert: Hirse kann auch bedenkenlos zur Behandlung von Atemwegserkrankungen verwendet werden. Während andere Getreidearten schleimbildend sind, ist das bei Hirse nicht der Fall. Zudem wird Hirse genutzt, um jahreszeitbedingten Depressionen entgegenzuwirken.

Wärme- und Kältetherapie: Hirsekissen sind die erste Wahl!

Natürlich können auch Körnerkissen mit Hirse befüllt werden.

Wärmetherapie: Sie können entweder selbst ein Kissen nähen oder die Hirsekörner einfach nur in einem Stück Stoff einschlagen. Anschließend wird das Hirsekörnerkissen bei 100 Grad im Backofen auf der untersten Schiene für maximal 15 Minuten erwärmt. Natürlich eignen sich Hirsekissen auch für eine Kältetherapie. Hierfür wird das Kissen zum Kühlen in den Kühlschrank gelegt.

Für welche Beschwerden können Hirsekissen verwendet werden?

  • schwere oder müde Augen
  • Verspannungen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Muskelschmerzen
  • Verstauchungen
  • Prellungen

Warum sind Hirsekörnerkissen so vorteilhaft?

Die Speichereigenschaften von Hirsekörnern sind wirklich erstklassig. Die Körner halten durchgängig die gewünschte Temperatur für einen längeren Zeitraum. Während heiße Hirsekörnerkissen auf die Muskeln eine entspannende Wirkung haben, fördern sie gleichzeitig die Durchblutung. Hirsekörnerkissen wirken während einer Kältetherapie wiederum entzündungshemmend.

Wissenswert: Hirsekörnerkissen sind wesentlich effektiver als Wärmflaschen, da die Körner beim Erhitzen Feuchtigkeit freisetzen. Dadurch kann die Wärme viel tiefer ins Muskelgewebe eindringen. Ziehen Sie Hirsekissen der Wärmflasche vor, tun Sie auch etwas für Ihre Gesundheit, da die Kissen keinerlei Chemikalien beinhalten. Zugleich entlasten Sie die Umwelt.

Nährwerttabelle von Hirse 100 g

70 gWasser
3,5 gEiweiß
1,4 gFett
22 gKohlenhydrate
1,5 gBallaststoffe
70 mgMagnesium
3,5 mgEisen
335 µgKupfer
85 µgVitamin B1
530 µgVitamin B3
162 µgVitamin B6
0,14 mgSilicium/Kieselsäure

Superfood Ingwer: Kommen Sie mit der Wunderknolle gesund durch den Winter

Ingver
Ingwer – die Geheimwaffe für alles © Nataly Studio – Shutterstock

Ingwer gehört zu den Superfoods, die vielseitig wirken. Er mildert nicht nur Reiseübelkeit, sondern unterstützt das Immunsystem, mildert die Symptome von Rheuma und regt die Verdauung an. Des Weiteren kann Ingwer sogar bei der Gewichtsabnahme helfen.

Schon gewusst? Ingwer war die Heilpflanze 2018. Der Grund, die Wunderknolle ist besonders reich an bioaktiven Stoffen.

Wie gesund ist Ingwer?

Die medizinische Wirksamkeit von Ingwer begründet sich auf dem enthaltenen Oleoresin. Hierbei handelt es sich um eine zähflüssige Mischung, die sich aus Gingerole, Shoagole, Scharfstoffe und ätherischen Ölen zusammensetzt.

Oleoresin hilft bei Übelkeit und unterstützt die Durchblutung und den Stoffwechsel. Erste Versuche bei Arthrose- und Rheumaerkrankungen haben ergeben, dass sich mit Ingwer die Symptome der Krankheiten deutlich reduzieren lassen.

Gerade in der Grippezeit hilft Ingwer dabei das Immunsystem zu stärken. Die Knolle kann bei Halsschmerzen und Husten helfen.

Ingwer ist nicht nur gesund, sondern ein wichtiger Lieferant von Mineralstoffen und Vitaminen (Phosphor, Vitamin C, Natrium, Magnesium, Kalium und Eisen).

Wissenswert: Je weniger grobe Fasern eine Ingwerwurzel hat, desto geringer ist deren Schärfegrad.

Tipp: Wer Ingwer in seine tägliche Küche integrieren will, sollte die kleingehackte Knolle gleich zu Anfang zum Würzen verwenden. So hat Ingwer bis zum Garzeitende sein intensives Aroma entfalten. Doch auch bei der Verwendung des gesunden Superfoods die Devise es mit der Menge nicht zu übertreiben. Durch zu viel Ingwer wird das Essen zu scharf und die Schleimhäute können überreizt werden.

Das Geheimnis des Ingwers: die Scharfstoffe

Die schleimlösende, schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung von Ingwer liegt in den beiden Scharfstoffen Shogaol und Gingerole begründet. Ingwer hilft nicht nur, dass Immunsystem zu stärken, sondern auch dabei Magenkrämpfe und Blähungen zu vermeiden.

Tipp: Leiden Sie des Öfteren unter Muskelverspannungen, versuchen Sie Ingwerwickel.

Vorsicht bei Ingwer in der Schwangerschaft

Vor allem schwangere Frauen verwenden in den ersten Trimestern gerne Ingwer, um die Übelkeit in den Griff zu bekommen. Doch sollten Sie es mit der Menge nicht übertreiben. Mehr als 6g Ingwer täglich kann dazu führen, dass Wehen ausgelöst werden.

Erkältungen mit Ingwer bekämpfen: Das sollten Sie wissen!

Ingwer ist reich an ätherischen Ölen, weshalb die Knolle gerne verwendet wird, um Erkältungen zu behandeln. Obwohl der Ingwer natürlichen Ursprungs ist, kann es bei der Anwendung zur Behandlung einer Erkältung zu Nebenwirkungen kommen. Wer bereits unter Fieber leidet, sollte von Ingwer besser die Finger lassen, da die Scharfstoffe das Fieber verschlimmern können.

Nährwerttabelle von Ingwer 100 g

16 mgKalzium
80 kcalEnergie
1,8 gProteine
0,8 gFett
2 gBallaststoffe
18 gKohlenhydrate

Naturbelassener Kakao: Das Superfood mit dem gewissen Kick

Naturkakao
Der richtige Kakao hilft Körper und Seele © Valentina Razumova – Shutterstock

Reiner Kakao ist die Basis leckerer Schokolade, jedoch hat die Pflanze bei weitem mehr zu bieten, wie zum Beispiel gesundheitsfördernde Eigenschaften. So hat das Superfood einen besonders hohen Gehalt an Antioxidantien und Magnesium. Es ist sicherlich kein Geheimnis, dass Schokolade gut für die Nerven ist.

Wissenswert: Bereits bei den Mayas und den Azteken galt Kakao als besonders wertvoll. Darum bekam der Kakao auch den netten Beinamen „Nahrung der Götter“.

Auch heute hat Kakao nichts von seinem Glanz verloren. Vor allem Rezepte mit Rohkakao erfreuen sich dabei großer Nachfrage. Warum eigentlich? Schokolade ist doch überhaupt nicht gesund? Jein, denn genau genommen ist nur helle und weiße Schokolade ungesund, da hier viel Zucker enthalten und der Gehalt an Kakao äußerst niedrig ist.

Schokolade essen: Tun Sie etwas für Ihre Gesundheit

Wer etwas Süßes naschen möchte, sollte sich vor allem an Bitterschokolade halten. Besser noch kaufen Sie Schokolade mit einem möglichst hohen Gehalt an Rohkakao.

Ursprünglich haben unbehandelte Kakaobohnen einen hohen Antioxidantien-Gehalt (Polyphenole). Die Antioxidantien sind für den menschlichen Organismus äußerst wichtig, da diese die Zellen vor freien Radikalen schützen. Des Weiteren verlangsamen Antioxidantien den natürlichen Alterungsprozess und sorgen für eine Reduzierung des Cholesterinspiegels. Vor allem für Vegetarier und Veganer ist Rohkakao ein wichtiger Lieferant für Magnesium. Kakao enthält sogar mehr Magnesium als Nüsse.

Wissenswert: Die Kakaobohnen bei klassischer Schokolade haben leider einen großen Teil der wertvollen Nährstoffe beim Rösten verloren. Bei Schokolade mit einem möglichst hohen Anteil an Rohkakao ist das nicht der Fall. Die Bohnen werden sehr schonend behandelt und nur kaltgepresst, wodurch sie ihren Nährstoffgehalt behalten.

Was bewirkt das Magnesium aus dem Rohkakao im menschlichen Körper?

Magnesium sorgt für eine schnelle Regenration und Entspannung der Muskeln nach dem Sport, aktiviert die Nervenzellen und versorgt das Gehirn mit der nötigen Energie.

Rohkakao: ein wichtiger Eisenlieferant

Menschen, die sich für eine fleischlose Ernährung entschieden haben, brauchen eine alternative Möglichkeit, um ihren Organismus mit Eisen zu versorgen Die Lösung, die Kakaobohne. Der Eisengehalt der Bohne ist sogar höher als bei Haferflocken, Fleisch oder Hülsenfrüchten.

Tipp: Um die Eisenaufnahme zu begünstigen, sollte die Kakaobohne mit stark vitamin-C-haltigen Lebensmitteln, wie Kiwi, Zitrone und Co. gegessen werden.

Kurkuma: Das ayurvedische Superfood

Curcuma
Kurkuma – aus der Ingwerfamilie © orinoco Art – Shutterstock

Kurkuma wird nachgesagt entzündungshemmend zu wirken. Gleichzeitig soll das curcuminreiche Gewürz dabei helfen, dass die Zähne weißer werden.

Wissenswert: In der traditionell chinesischen Heilkunst und dem Ayurveda spielt Kurkuma eine wichtige Rolle. Im Westen wurde die Knolle lange Zeit ignoriert. Über Nacht wurde Kurkuma gehypt und zählt mittlerweile zu den bekanntesten Superfoods.

Kurkumin: die Fakten

Kurkumin wird der Familie der Ingwergewächse zugeordnet. Aufgrund der intensiven Gelbfärbung trägt Kurkuma auch den Beinnahmen indischer Safran oder gelber Ingwer. Das Ursprungsland von Kurkuma in Indien. In ganz Südostasien wurde die Pflanze als heilig verehrt. Die Kurkumapflanze erreicht eine Höhe von bis zu einem Meter. Typisch für die Pflanze sind die bunten Blüten und die kräftigen grünen Blätter. Das Besondere an der Kurkumapflanze sind die knollenartigen Sprösslinge, die sogenannten Rhizome. Sie sind kleiner als Ingwer und haben einen intensiven Gelbton. Die Ursache der intensiven gelben Farbe ist Curcumin. Hierbei handelt es sich um einen natürlichen Farbstoff, der unter der Bezeichnung E100 in der Lebensmittelindustrie als Würze und Färbemittel verwendet.

Wissenswert: Kurkuma hat ein würziges, aber mildes Aroma. Trotzdem sollte man beim Würzen der Dosierung vorsichtig sein, da das Gericht sonst eine bittere Note bekommt.

So gesund ist Kurkuma

  • Kurkuma wird krebshemmende Eigenschaften nachgesagt. In wie weit diese gehen, müssen noch weitere wissenschaftliche Studien beweisen.
  • Das im Kurkuma enthaltene Curcumin wirkt entzündungshemmend. Es heißt sogar, dass das Gewürz Alzheimer vorbeugen soll.
  • Durch Curcumin wird verhindert, dass es zur Ablagerung von Eiweißkomplexen, die Alzheimer auslösen können, im Gehirn kommt.
  • Aufgrund der antioxidativen und entzündungshemmenden Wirkung von Kurkuma wird das Gewürz zur Behandlung von Atemwegserkrankungen verwendet.
  • Des Weiteren ist das Gewürz für seine verdauungsfördernde Wirkung bekannt. Curcumin soll sogar gegen Entzündungen des Darms helfen.
  • Eine im Jahr 2015 stattgefundene, randomisierte Studie hat ergeben, dass Frauen, die unter PMS leiden mit dem regelmäßigen Verzehr von Kurkuma geholfen werden kann.

Nährwerttabelle von Kurkuma 100 g

1545Kilojoule
7,8 gEiweiß
9,9 gFett
58,2 gKohlenhydrate
5,99 gWasser
7,6 gBallaststoffe
11,2 gMineralstoffe
0,15 mgVitamin B1
0,23 mgVitamin B2
25,50 mgVitamin C
6.540 µgNiacinäquivalenzen
38 mgNatrium
2 525 mgKalium
193 mgMagnesium
182 mgCalcium
41,42 mgEisen
268 mgPhosphor
200 µgKupfer
4,35 mgZink
220 mgChlorid
50 µgJodid
10 000 µgMangan
100 000 µgSchwefel

Daneben beinhaltet Kurkuma noch eine Reihe wertvoller Aminosäuren, Fettsäuren und Kohlenhydrate.

Kokoswasser: Das Superfood mit gesundheitsfördernden Eigenschaften

coconutwater
Kokoswasser – das Beste aus der Kokosnuss © Africa Studios – Shutterstock

Kokoswasser gehört noch nicht allzu lange zu den Superfoods, ist aber seitdem voll im Trend. Dem Getränk werden viele gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt.

Was ist Kokoswasser?

Beim Kokoswasser handelt es sich um eine nährstoffreiche klare Flüssigkeit, die aus noch grünen Kokosnüssen gewonnen wird. In einigen Ländern gilt das Wasser der Kokosnuss als Trinkwasserersatz während es in anderen Ländern sogar als Grundnahrungsmittel verwendet wird.

Wie gesund ist Kokoswasser?

  • Aufgrund der basischen und isotonischen Eigenschaften des Kokoswassers hilft eine regelmäßige Anwendung der Übersäuerung des Körpers vorzubeugen.
  • Kokoswasser ist besonders reich an Kalium. Dieses ist für den menschlichen Organismus wichtig, um den Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht zu halten.
  • Das Wasser der Kokosnuss hat einen direkten Einfluss auf den Zellstoffwechsel und unterstützt die körpereigene Entgiftung. Des Weiteren kann das Kokoswasser die Symptome von Stoffwechselerkrankungen deutlich abmildern.
  • Dem von Natur aus sterilen Kokoswasser wird eine bakterienhemmende Wirkung nachgesagt.
  • Kommt es bei Erkältungskrankheiten zu Fieber soll Kokoswasser dabei helfen, dieses zu senken.

Nährwerttabelle von Kokoswasser 100 ml

0,10 mgZink
400 µgMangan
200 µgKupfer
0,40 µgJod
0,10 mgEisen
23 mgSchwefel
30 mgPhosphor
45 mgNatrium
30 mgMagnesium
280 mgKalium
180 mgChlor
10 µgFolsäure
2 mgVitamin C
4 µgVitamin B9
0,50 µgVitamin B7
75 µgVitamin B6
50 µgVitamin B5
100 µgVitamin B3
20 µgVitamin B2
10 µgVitamin B1
0,23 gSalz
4,50 gKohlenhydrate
0,40 gFett

Leinsamen: Die regionale Alternative zu Chia-Samen

Leinsamen
Leinsamen – Ballaststoffe ohne Ende © JGade – Shutterstock

Der Samen der Leinpflanze ist unsere Alternative zu Chia-Samen und hat sogar eine höhere Konzentration an Omega-3-Fettsäuren als die exotischen Körner. Außerdem enthält Leinsamen wertvolle Ballaststoffe und ist die perfekte Pflege für Magen und Darm. Allerdings sollte man es mit der verzehrten Menge nicht übertreiben.

Was sind Leinsamen

Leinsamen ist nichts anderes als der Samen der zur Gattung der Linaceae gehörenden Flachs-Pflanze (lat. Bezeichnung Linum). Flachs als Heilpflanze spielte in der Volksheilkunde schon lange eine bedeutende Rolle.

So gesund sind Leinsamen

Der hohe Ballaststoffgehalt wirkt sich positiv auf die Verdauung aus. Dabei wird der Darm und der Magen mit den schützenden Schleimstoffen der Leinsamen überzogen. Eben durch diesen Effekt können Leinsamen Symptome und Beschwerden von Magendarm-Erkrankungen spürbar mildern. Dazu tragen auch die Omega 3 Fettsäuren bei, die ebenfalls reichlich im Flachsamen vorhanden sind. Des Weiteren sind Leinsamen reich an sekundären Pflanzenstoffen. Dabei sind besonders die Lignane hervorzuheben, die eine ähnliche Wirkung wie Östrogen haben und sogar vor Brustkrebs schützen können.

Achtung: Es sollten nicht mehr als 15 g Leinsamen täglich gegessen werden, da in den Samen Amygdalin enthalten ist. Hierbei handelt es sich um einen Wirkstoff, durch den es zu einer Blausäurevergiftung kommen kann.

Nährwerttabelle von Leinsamen 100 µg

2235 mgArginin
424 mgCystein
517 mgHistidin
952 mgIsoleucin
911 mgLysin
445 mgMethionin
1107 mgPhenylalanin
869 mgThreonin
393 mgTryptophan
590 mgTyrosin
1149 mgValin
1066 mgAlanin
2225 mgAsparaginsäure
4698 mgGlutaminsäure
1376 mgGlycin
849 mgProlin
1107 mgSerin
10948 mgEssenzielle Aminosäuren
11321 mgNicht essenzielle Aminosäuren
3,63 gGesättigte Fettsäuren
25,63 gMehrfach ungesättigte Fettsäuren
7,23 gEinfach ungesättigte Fettsäuren
0,02 gMyristinsäure
7 mgC15:O Fettsäure
1,96 gPalmitinsäure
22 mgMargarinsäure
1,47 gStearinsäure
0,06 gArachinsäure
0,06 gBehensäure
33 mgLignocerinsäure
0,03 gPalmitoleinsäure
7,14 gÖlsäure
0,05 gEicosensäure
5,45 gLinolsäure
20,18 gLinolensäure
36498 mgLangkettige Fettsäuren
1 mgGlycerin und Lipoide
7,71 gSaccharose/Gesamtzucker
7710 mgDisaccharide

Löwenzahn: Das heimische Superkraut aus dem Garten

Löwenzahnblüte
Heimisches Superfood direkt aus dem Garten © ExQuisine - Fotolia

Die fast auf allen Wiesen blühende Blume ist nicht nur in allen Pflanzenteilen essbar, sondern bietet viele gesundheitliche Wirkungen.  

So gesund ist Löwenzahn 

Das Superfood enthält viele Vitamine und Mineralien, die die Leberfunktion stärken, das Blut reinigen und den Körper entwässern. Des Weiteren regen die enthaltenen Bitterstoffe den Appetit an und fördern die Verdauung. 

Löwenzahn übertrifft dabei gewöhnlichen Kopfsalat mit vierzigmal so viel Pro-Vitamin A, neunmal so viel Vitamin C und achtmal so viel Kalium.  

Wissenswert: Blätter und Blüten des Löwenzahns können Sie nicht nur als Salat, Gemüse oder Suppe genießen, sondern auch als Saft, grünen Smoothie oder Tee.  

Nährwerttabelle von Löwenzahn 100g

Kalorien29 kcal  
Fett620 mg 
Proteine3.130 mg  
Vitamin C67.778,000000 μg
Kohlenhydrate2.438 mg 
Ballaststoffe3.020 mg 
Mineralstoffe1.550 mg 
Kalium501 mg
Pro-Vitamin A7.900 μg
Eisen3.380 μg
Magnesium37 mg
Calcium168 mg

 

Macadamia Nüsse: Das Superfood mit dem gewissen Etwas

Macadamia Nüsse
Macadamia – die Königsdisziplin © MRS. SUCHARUT CHOUNYOU – Shutterstock

Die Macadamia ist die Königin unter den Nüssen. Sie hat ein herrliches Aroma und punktet durch einen hohen Nährstoffgehalt.

Wissenswert: Macadamia Nüsse gibt es nur geschält zu kaufen. Der Grund ist schnell erklärt, denn diese Nuss hat die härteste Schale der Welt. Diese ist so hart, dass man nicht einmal mithilfe eines Nussknackers an das Innere der Nuss kommt.

Warum sind Macadamia Nüsse so gesund?

Obwohl der Fettgehalt von Macadamia-Nüssen äußerst hoch ist, handelt es sich um gesundes Fett, das dazu beiträgt, den Cholesterinspiegel im Gleichgewicht zu halten. Des Weiteren sind die ungesättigten Fettsäuren gut fürs Herz. Macadamia-Nüsse auch sind reich an B-Vitaminen, Magnesium, Phosphor, Kalzium, sättigenden Ballaststoffen und pflanzlichen Eiweißen.

Tipp: Damit Macadamia-Nüsse ihre volle gesundheitsfördernde Wirkung entfalten können, sollten Sie diese möglichst ungesalzen essen.

Nährwerttabelle von Macadamia-Nüssen 100 g

85 mgKalzium
718Kalorien
130 mgMagnesium
75 gFett
198 mgPhosphor
12 gGesättigte Fettsäuren
363 mgKalium
59 gEinfach ungesättigte Fettsäuren
8 gEiweiß
1,5 gMehrfach ungesättigte Fettsäuren
9 gBallaststoffe
14 gKohlenhydrate

Mandelmilch: das Superfood der besonderen Art

Milch aus der Mandel
Mandelmilch – zuckerärmer als Kuhmilch © Melica – Shutterstock

Mandeln sind als Superfood bereits bekannt. Doch ist die Mandelmilch ebenso nährstoffreich. Hat diese ebenfalls gesundheitsfördernde Eigenschaften?

Die Nachfrage nach Mandelmilch stieg die letzten Jahre rasant in die Höhe, was wohl daran liegen mag, dass immer mehr Menschen sich vegan ernähren und auf tierische Produkte verzichten. Andere wiederum greifen zur Mandelmilch um ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun.

Wie entsteht Mandelmilch?

Mandeln haben keine Milch. Darum werden Sie in Wasser eingeweicht, um die Mandelmilch daraus herzustellen. Seltsam aber wahr, in der Mandelmilch sind nur zwei Prozent Mandelanteil enthalten. Die restlichen Teile setzen sich aus Zucker und Wasser zusammen. Der Zuckergehalt der Mandelmilch ist aber trotzdem geringer als bei Kuhmilch. Auch der Proteingehalt ist niedriger, weshalb man nach dem Genuss schneller wieder Hunger hat. Des Weiteren sollten Sie wissen, dass bezüglich der Inhaltsstoffe und der heilenden Wirkung die Mandelmilch gegenüber Mandeln deutlich unterlegen ist.

Wie kann man Mandelmilch selbst herstellen?

Im ersten Schritt müssen ca. 200 g Mandeln zwischen 8-10 Stunden in kaltem Wasser eingeweicht werden. Danach wird Flüssigkeit abgegossen und durch einen Liter frisches Wasser ersetzt. Anschließend werden nur die Mandeln in einem Hochleistungsmixer zerkleinert und zurück in die trübe Flüssigkeit gegeben. Diese Mischung kann bei Bedarf mit Agavendicksaft abgeschmeckt werden. Nun wird sie durch ein ganz feines Sieb oder Tuch gepresst, ähnlich wie bei einem Kloßteig. Die so erstellte Mandelmilch ist maximal für vier Tage haltbar.

Matcha: Das Superfood aus grünem Tee

Matchapulver
Matcha – der grüne Kaffeegenuss © Louno Morose – Shutterstock

Statt grünem Tee oder Kaffee weichen immer mehr Menschen auf Matcha aus. Das Blattpulver soll nicht nur länger als Kaffee wachhalten, sondern auch beim Abnehmen unterstützen und die Verdauung unterstützen. Schön sieht Matcha aufgrund der giftgrünen Farbe nicht aus, dessen gesundheitsfördernde Wirkung sollte aber nicht unterschätzt werden.

Was ist Matcha?

Matcha ist eigentlich nichts anderes als grüner Tee, wenn auch in gemahlener Form. Genauer gesagt werden hier nur die besten Bestandteile des Grüntees zu einem sehr feinen Pulver verarbeitet.

Woher kommt der Matcha?

Matcha gibt es schon sehr lange. Das Powergetränk wurde ursprünglich von buddhistischen Mönchen vor mehr als achthundert Jahren erfunden.

Welchen Geschmack hat Matcha?

Hochwertiger Matcha hat einen süßen und äußerst milden Geschmack, abgerundet durch eine leicht bittere Note.

Der Koffeingehalt von Matcha ist mit dem eines Espressos gleichzusetzen. Da in dem giftgrünen Powergetränk Aminosäuren enthalten sind, hat Matcha nicht nur eine aufputschende, sondern auch eine ausgleichende Wirkung. Matcha wirkt anders als klassische koffeinhaltige Getränke, da im „Grünen Tee“ das Teein nur in gebundener Form vorliegt. Dieses wird langsam freigesetzt, wodurch die vitalisierende Wirkung von Matcha länger anhält.

Achtung: Das giftgrüne Powergetränk hat einen hohen Gehalt an Oxalsäure. Deswegen sollte man es mit dem Superfood nicht übertreiben. Denn die große Menge Oxalsäure kann die Kalzium-, Magnesium- und Eisenaufnahme gestört werden.

Wie gesund ist Matcha?

Matcha ist äußerst reich an Antioxidantien und Chlorophyll. Dabei sind besonders die beiden Antioxidantien „Epigallocatechin Gallate“ und „Polyphenole“ hervorzuheben. Beide schützen die menschlichen Zellen vor freien Radikalen. Des Weiteren haben die Catechine eine regulierende Wirkung auf den Cholesterinhaushalt. EGCG-Catechin hat zudem eine anregende Wirkung auf das Immunsystem. Der L-Theanin-Gehalt im Matcha ist ebenfalls sehr hoch, eine Aminosäure, der eine ausgleichende und beruhigende Wirkung nachgesagt wird. Weitere wertvolle Inhaltsstoffe des Matchas sind biologisch wertvolle Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe.

Nährwerttabelle von Matcha 100g

2,5 gKoffein
30,6 gProteine
420 mgKalzium
5 gLipide
230 mgMagnesium
38,5 gKohlenhydrate
27,2 gAminosäuren
38,5 gBallaststoffe
6,3 mgZink
17 mgEisen
10 gPolyphenole

Moringa: das Superfood für Gesundheit und Schönheit

Moringa Pulver
Alles gute aus Moringa Oleifra-Baumes © Swapan Photography – Shutterstock

Moringa ist ein weiteres Superfood, das seinen Ursprung im asiatischen Raum hat. Das Pulver wird aus den Blättern des Moringa Oleifra-Baumes gewonnen. Dieser war ursprünglich im Himalaya beheimatet, wird aber mittlerweile auch auf den karibischen Inseln und dem afrikanischen Kontinent angebaut.

So gesund ist Moringa

Moringa hat einen hohen Gehalt an Aminosäuren. Genau diese Aminosäuren, die der menschliche Organismus nicht selbst herstellen kann. Zudem ist Moringa ein fettfreier wichtiger Proteinlieferant, was vor allem für Veganer und Vegetarier besonders wichtig ist.

Die Nährwerttabelle von Moringa 100 g

5,6 mgVitamin C
29,4 kcalBrennwert
30,7 mgPhosphor
2,9 gEiweiß
3,3 mgMagnesium
0,5 gFett
28,6 mgKalzium
2,9 gKohlenhydrate
15,6 mgKalium

Paranüsse: das Energiewunder mit gesundheitsfördernden Eigenschaften

Paranuss
Paranüsse – der Fettspender © zcw – Shutterstock

Paranüsse sind verhältnismäßig groß und haben mit über 50 Prozent einen hohen Fettgehalt. Des Weiteren sind die Nüsse ein wichtiger Lieferant von verschiedenen Nährstoffen. Die riesigen Paranüsse wachsen an 50 Meter hohen Bäumen, die am Orinoko und dem Amazonas wachsen.

So gesund sind die riesigen Nüsse

Paranüsse sind besonders reich am Spurenelement „Selen“. Es schützt die Zellen vor der schädigenden Wirkung freier Radikale. Das Spurenelement wirkt sich jedoch auch auf die Schilddrüse und die Haut positiv aus. Des Weiteren wird Selen eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt, da es durch das Spurenelement zu einer Erhöhung des Testosteronspiegels kommt.

Tipp: Damit Sie Ihren täglichen Bedarf an Selen decken können, sollten Sie ein bis zwei Paranüsse essen.

Mit Paranüssen lässt sich auch der Tagesbedarf an Magnesium decken, da in den riesigen Nüssen gut 93 Prozent des benötigten Minerals enthalten sind. Zudem sind die Supernüsse ein wichtiger Lieferant von Phosphor.

Nährwerttabelle von Paranüssen 100 g

656 Kalorien
66 gFett
25 gEinfach ungesättigte Fettsäuren
21 gMehrfach ungesättigte Fettsäuren
15 gGesättigte Fettsäuren
14 gEiweiß
3,6 gKohlenhydrate
6,7 gBallaststoffe
376 mgMagnesium
Phosphor
Selen

Pekannuss: der gesunde Zwilling

Pekan Nuss
Pekannuss – die Schwester der Walnuss © Aquarius Studios – Shutterstock

Äußerlich sieht die Pekannuss der Walnuss äußerst ähnlich, hat aber ein süßeres Aroma als ihre große Schwester. Dank der Vielzahl verschiedener Nährstoffe zählt auch die Pekannuss zu den Superfoods.

Pekannuss: die Fakten

Ursprünglich stammt die Pekannuss vom amerikanischen Kontinent und hat von dort aus, die ganze Welt erobert.

Die Charakteristika der Pekannuss

Die Pekannuss ist mit 2-6 cm nicht sehr groß und hat eine dunkelbraune Farbe. Die Schale dieser Nuss ist sehr dünn und kann einfach geknackt werden. Die Pekannuss hat eine hohe Nährstoffdichte (Spurenelemente und Mineralstoffe).

So gesund ist die Pekannuss

Die Pekannuss ist zwar äußerst kalorienreich, jedoch beinhaltet sie hauptsächlich ungesättigte Fettsäuren. Diese sind für ein gesundes Herz-Kreislauf-System von maßgeblicher Relevanz. Des Weiteren ist die Pekannuss reich an Kalzium, was äußerst wichtig für gesunde Zähne und Knochen ist.

Das in den Nüssen enthaltene Magnesium trägt zu Nervenfunktion bei und hilft den Muskeln sich nach einer anstrengenden Tätigkeit oder Sport schnell zu regenerieren.

Die Kombination an ungesättigten Fettsäuren, Eisen und Zink stellen eine schnelle Wundheilung sicher. Wussten Sie schon, dass die ungesättigten Fettsäuren auch einen regulierenden Einfluss auf den Blutdruck und den Blutzuckerspiegel haben?

Tipp: Täglich eine Handvoll Pekannüsse sind gut für die Gesundheit.

Nährwerttabelle der Pekannuss 100 g

410 mgKalium
690Kalorien
9 gEiweiß
72 gFett
14 gKohlenhydrate
10 gBallaststoffe
72 gFett
41 gEinfach ungesättigte Fettsäuren
22 gMehrfach ungesättigte Fettsäuren
6 gGesättigte Fettsäuren

Quinoa: Der Inkareis ist ein wahres Superfood

Quinoa
Quinoa – hilft dem menschlichen Gewebe © Madlen – Shutterstock

Bei den Inkas war Quinoa aufgrund des hohen Nährstoffgehalts ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Seitdem der Inkareis 2013 zur Pflanze des Jahres gekürt wurde, stieg die Nachfrage nach Quinoa rasant an. Schnell wurde der Inkareis zu einem der bekanntesten Superfoods der Welt.

Quinoa liefert dem menschlichen Organismus alle wichtigen Nährstoffe, die er braucht. Dazu gehören biologisch wertvolle Kohlenhydrate, genauso wie entzündungshemmende Pflanzenstoffe, Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe.

So gesund ist Quinoa

100 g Quinoa liefern ca. 14 Prozent des täglichen Eiweißbedarfs. Darum ist dieses Superfood nicht nur Sportlern, sondern auch Vegetariern und vor allem Veganern wärmstens ans Herz zu legen. Das Inkagetreide ist ein sehr wichtiger Lieferant essenzieller Aminosäuren. Dabei sollte vor allem der hohe Gehalt an Lysin erwähnt werden. Lysin ist im menschlichen Körper für die Stabilisierung und Festigung des Bindegewebes, wie auch dem  Aufbau von Muskelgewebe zuständig.

Der Fettgehalt von Quinoa ist äußerst gering. Bei dem Fett handelt es sich um mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Dazu gehört zum Beispiel die Omega-3-Fettsäure. Omega 3 hat eine entzündungshemmende Wirkung und kann dabei helfen kardiovaskulären Krankheiten vorzubeugen.

Des Weiteren verfügt Quinoa über einen hohen Gehalt an Eisen, Magnesium und Kalium. Während Kalium ein wichtiger Baustein ist, um den Wasserhaushalt des menschlichen Organismus zu regulieren, braucht der Mensch Kalzium für einen starken Knochenbau und gesunde Zähne. Eisen ist wiederum von maßgeblicher Relevanz für die Versorgung der Zellen mit ausreichend Sauerstoff.

In dem Inkagetreide sind auch Vitamin B1 und B6 in großen Mengen vorhanden. Thiamin (Vitamin B1) ist genau wie Vitamin B6 für das Immunsystem äußerst wichtig. Vitamin B1 ist zugleich am Aufbau von Gewebe und Zellen beteiligt und wird auch für die Energieaufnahme aus der Nahrung benötigt.

Wissenswert: Mangelt es dem Menschen an Thiamin, zeigt er starke Stimmungsschwankungen und bekommt Depressionen. Quinoa ist ein Pseudogetreide. Das bedeutet, dass hier absolut kein Gluten enthalten ist.

Das Superfood Quinoa ist natürlich auch reich an sekundären Pflanzenstoffen. Diese wirken nicht nur entzündungshemmend, sondern sind auch antioxidativ. Das bedeutet, dass diese Stoffe auch als Radikalfänger dienen.

Nährwerttabelle von Quinoa 100 g

2,3 mgZink
360 kcalKalorien
108 mgMagnesium
16 gEiweiß
562 mgKalium
60 gKohlenhydrate
2 gZucker
3 mgEisen
5 gFett
460 µgVitamin B1
7 gBallaststoffe

Sauerkraut: Der Klassiker aus Deutschland als vitaminreiches Powerkraut 

Der Klassiker aus Deutschland: Sauerkraut als wahres Superfood | adobe Stock – rdnzl

Sauerkraut ist nicht nur ein probiotisches Lebensmittel, sondern auch ein optimales Nahrungsergänzungsmittel. Aufgrund seiner umfangreichen positiven Wirkungen auf den menschlichen Körper und die Gesundheit gilt es als wahres Superfood. 

So gesund ist Sauerkraut 

Das aus fermentiertem Weißkohl hergestellte rohe Kraut enthält reichlich probiotische Bakterien, die für eine gesunde Darmflora sorgen und das Immunsystemstärken. Doch das gesunde Kraut glänzt nicht nur mit seiner enthaltenen Milchsäure, sondern auch mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen und Vitamin C. 

Wissenswert: Diese Wirkungen erzielen Sie jedoch nur mit frischem Sauerkraut, das Sie am besten direkt auf dem Bauernhof oder im Bioladen kaufen oder selbst herstellen.  

Nährwerttabelle von Sauerkraut 100g

17 kcalKalorien
0,3 gFett
0,7 gKohlenhydrate
1,5 gEiweiß
3,5 gBallaststoffe
20.000,000000 μgVitamin C

Superfood Spirulina: die blaugrüne Alge – das Powerwunder

Spirulinapulver
Spirulina – die blaugrüne Alge © Lukas Gojda – Shutterstock

Aufgrund des hohen Nährstoffgehalts wurde die blaugrüne Mikroalge Spirulina von der Weltgesundheitsorganisation WHO als das gesündeste Lebensmittel der Welt geehrt.

Wissenswert: In Mexiko und Afrika ist die Spirulina-Alge ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Sie hat erstklassige Nährwerte und überzeugt durch einen hohen Mineral- und Vitamingehalt.

So gesund ist Spirulina

Die Mikroalge ist besonders reich an Proteinen. Auch der Gehalt an Beta-Carotin ist erstaunlich hoch. Ähnliches gilt für Vitamin B12. Es ist in Spirulina viermal so viel vorhanden, wie bei roher Leber. Des Weiteren sind in der Alge viele wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten, wie z. B. Jod, Eisen, Selen, Phosphor, Magnesium, Kalium und Kalzium. In der Alge sind auch jede Menge Vitamine (Vitamin K, Vitamin B6, Vitamin E, Vitamin K und Vitamin D) und Chlorophyll vorhanden. Spirulina hat nicht nur einen hohen Nährstoffgehalt, sondern unterstützt auch bei der körpereigenen Entgiftung, der Verdauung und das Immunsystem.

Nährwerttabelle von Spirulina 100 g

Kilokalorien378
Kilojoule1581
Eiweiß60,41g
Fett4,11g
Kohlenhydrate20,42g
Wasser4g
Ballaststoffe gesamt3,48g
Mineralstoffe5,53g
Folsäure1840µg
Vitamin B11,91mg
Vitamin B23,31mg
Vitamin B60,33mg
Vitamin C5,07mg
Pantothensäure2,99mg
Biotin2µg
Retinoläquivalent615µg
ß-Carotin3690µg
Niacinäquivalent24955µg
Natrium848mg
Kalium1104mg
Magnesium920mg
Calcium644mg
Eisen20,01mg
Phosphor102mg
Kupfer1840µg
Zink10,14mg
Chlorid112mg
Fluorid920µg
Jodid461µg
Mangan4609µg
Schwefel460000µg
Arginin3189mg
Cystein797mg
Histidin1196mg
Isoleucin3189mg
Leucin4773mg
Lysin3976mg
Methionin950mg
Phenylalanin2381mg
Threonin2780mg
Tryptophan797mg
Tyrosin1584mg
Valin3189mg
Alanin3976mg
Asparaginsäure7941mg
Glutaminsäure11917mg
Glycin2218mg
Prolin3179mg
Serin2381mg
essent. Aminosäuren28801mg
n. essent. Aminosäuren31612mg
Ges. Fettsäuren1,41g
mehrf. unges. Fettsäuren1,11g
einfach unges. Fettsäuren0,36g
Myristinsäure0,04g
Palmitinsäure1,33g
Stearinsäure0,04g
Palmitoleinsäure0,17g
Ölsäure0,18g
Linolsäure0,68g
Linolensäure0,44g
langkettige Fettsäuren2883mg
Glycerin + Lipoide1226mg
Glucose8,17g
Fructose8,17g
Saccharose3,88g
Lactose0g
Stärke0,2g
Gesamtzucker20,22g
Cellulose1,22g
Polyuronsäure943mg
Monosaccharide16332mg
Disaccharide3884mg
Polysaccharide204mg
Ballaststoffe wasserl.1,04g
Ballaststoffe w.unlösl.2,43g
Lignin102mg
Kochsalz0,19g
Harnsäure511mg

Teff: Das glutenfreie Superfood

Zwergenhirse
Teff – Zwergenhirse aus Äthiopien © Olga Popova – Shutterstock

Die Zwergenhirse (Teff) hat ihren Ursprung in Äthiopien. Das Besondere an diesem Getreide ist jedoch, dass keinerlei Gluten enthalten ist.

Wissenswert: Teffmehl ist ein sehr guter Ersatz für das klassische Weißmehl. Vor allem weil es über erstklassige Backeigenschaften verfügt. Des Weiteren hat die Zwergenhirse einen äußerst hohen Gehalt an Eisen, Calcium und Magnesium zu bieten. Diese Getreidesorte ist ebenfalls reich an Eiweiß.

Warum ist Teff als Superfood so gesund?

Der Eisengehalt von Teff bewegt sich zwischen 11 und 19 mg, abhängig davon, ob es sich um rotes oder weißes Teff handelt. Zwergenhirse ist für Veganer und Vegetarier gleichermaßen ein wichtiger Eisenlieferant. Interessant zu wissen, 100 g der Hirse sind völlig ausreichend, um den erhöhten Eisenbedarf während einer Schwangerschaft zu decken.

Die Zwergenhirse ist ebenso reich an Magnesium. Magnesium ist äußerst wichtig für die Funktion von Nerven und Muskeln. Natürlich hilft das Mineral den Muskeln auch dabei, dass sie sich nach einer beanspruchenden Tätigkeit schneller wieder regenerieren können. Eine optimale Versorgung mit Magnesium stellt zu dem sicher, dass es zu weniger Muskelkrämpfen kommt.

Beim Verzehr von 100 g Te wird ein Viertel des Kaliumbedarfs gedeckt. Kalium ist nicht nur an der Wasserhaushaltregulierung des menschlichen Körpers beteiligt, sondern wirkt auch Nierensteinen und Bluthochdruck entgegen. Des Weiteren verhindert eine optimale Kaliumversorgung sicher, dass kein Knochenverlust auftritt.

Die Zwergenhirse gilt als eine der eiweißreichsten Getreidesorten der Welt. Das im Teff enthaltene Protein (essenzielle Aminosäuren) weist eine hohe biologische Wertigkeit auf, da es besonders gut verwertet werden kann. Des Weiteren kann dieses Getreide einen beeindruckend hohen Gehalt an Ballaststoffen vorweisen. Diese sind überwiegend löslich und sorgen für ein entsprechend langanhaltendes Sättigungsgefühl. Dazu tragen auch die komplexen Kohlenhydrate bei. Da diese vom Organismus nur langsam resorbiert werden können, kommt es zu keinen Zuckerspitzen.

Nährwerttabelle von Teff 100 g

73 gKohlenhydrate
8 gBallaststoffe
13 gEiweiß
430 gKalium
185 mgMagnesium
11-19 mgEisen

Autor: Redaktion Gesundheitswissen

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