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Auch Naseputzen will gelernt sein!

(Foto: Adobe Stock)

Nasenputzen kann doch jeder, denken Sie? Eine Fahrt mit einem öffentlichen Verkehrsmittel wird Sie vom Gegenteil überzeugen. Denn wenn Sie dort genau zuhören, werden Sie mindestens zwei Arten des Naseputzens auseinander halten können: Den diskreten Putzer und den lautstarken Schnauber. Wer beim Naseputzen laut trompetet und dabei beide Nasenflügel rhythmisch zusammendrückt, baut in seiner Nasenhöhle einen enormen Überdruck auf. Dieser kann dazu führen, dass Schleim und damit Infektionserreger in die Nasennebenhöhlen gelangt und dort schmerzhafte und langwierige Entzündungen der Nebenhöhlen auslösen.

Sehr viel besser ist es, weniger Druck aufzubauen, immer nur abwechselnd ein Nasenloch zuzuhalten und vorsichtig zu schnäuzen.

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