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Kreuzallergie: Formen, Symptome & Behandlung

Wer bereits an einer Allergie leidet, läuft Gefahr auch für eine Kreuzallergie anfällig zu sein. Wie es zu einer Kreuzallergie kommen kann und welche Behandlungsmethoden es dafür gibt, erfahren Sie hier. (Foto: Oksana_S | Adobe Stock)

Inhalt
Inhaltsverzeichnis

Kreuzallergie: Formen, Symptome & Behandlung

Alles über die Kreuzallergie

Definition: Überreaktion des Immunsystems auf ähnliche Eiweiße, auf die der Körper bereits übermäßig stark reagiert

Wahrscheinlichkeit: lässt sich nicht pauschal bestimmen, hängt von unterschiedlichen, individuellen Faktoren ab

Bekannte Kreuzallergien: Birke, Getreidepollen, Gräserpollen, Bleifuß, Sellerie, Hausstaubmilben, Naturlatex, Kiwi, Penicillin

Symptome: Schwellung & Juckreiz der Mundschleimhaut, Bildung von Bläschen im Mundraum, Schnupfen & Rötungen der Haut

Diagnose und Test: Anamnese, Prick-Test, Blutuntersuchung, Oraler Provokationstest

Behandlung: Medikamente in unterschiedlichen Formen, Hyposensibilisierung

Im Grunde genommen kann jeder Allergiker eine Kreuzallergie entwickeln. Einige Allergien sind, so haben es statistische Daten gezeigt, deutlich anfälliger für Kreuzallergien als andere. Worum es sich bei einer Kreuzreaktion handelt, welche Auslöser es gibt, wie sie behandelt werden kann und was es zu beachten gilt, soll der folgende Artikel erklären.

Definition Kreuzreaktion: Was ist die Kreuzallergie?

Von einer Kreuzallergie spricht man, wenn beispielsweise das Immunsystem von Pollenallergikern gleichzeitig auf bestimmte Lebensmittel reagiert. Dieses Phänomen entsteht, wenn sich die Eiweiße von Lebensmittel und Pollen zu ähnlich sind, als dass der Körper sie voneinander unterscheiden kann. Basierend auf der eigentlichen Allergie entwickelt der Allergiker weitere allergische Reaktionen auf andere Stoffe.

Was ist eine Allergie genau?

Damit eine Allergie, z. B. eine pollenassoziierte Beeinträchtigung, entsteht, muss der Körper im Stande sein, durch die Berührung bestimmter Allergene, überdurchschnittlich viele Immunglobulin-E-Antikörper zu produzieren. Bei entsprechender genetischer Vorbelastung reicht eine minimale Berührung mit dem Allergen aus, um eine allergische Reaktion zu bewirken. Obwohl der Stoff für den Körper im Grunde unschädlich ist, beginnt das Immunsystem, eine große Zahl Antikörper zu bilden.

Hinweis

Eine Allergie, egal ob Pollenallergie oder pollenassoziierte Nahrungsmittelallergie, ist eine Überreaktion des Abwehrsystems des Körpers. Diese Überreaktion richtet sich gegen harmlose Umweltstoffe, anstatt gegen Krankheitserreger.

Ist die betroffene Person für ein Allergen sensibilisiert, wird dieser Abwehrmechanismus bei jeder weiteren Berührung mit dem entsprechenden Allergen erneut hervorgerufen. Die körperlichen Reaktionen der Betroffenen können in ihrer Art und ihrer Ausprägung unterschiedlich sein. Ihren Ursprung bzw. Auslöser finden diese Symptome in der Ausschüttung einer übermäßig hohen Menge Histamin oder ähnlicher Substanzen. Diese wirken entzündungsfördernd, wodurch die Gefäße geweitet werden.

Was sind Antikörper?

Antikörper werden als Immunglobulin bezeichnet. Sie dienen dem Körper als Schutz. Sie werden gebildet, um mögliche Krankheitserreger und andere Fremdstoffe abzuwehren. Zu finden sind sie im Blut und in anderen Körperflüssigkeiten. Kein Antikörper ist genauso aufgebaut wie ein anderer. Auf diese Art und Weise kann sichergestellt werden, dass der Körper für jedes Antigen einen Antikörper bereitstellen kann. Antikörper werden aufgrund ihrer Struktur in fünf Klassen eingeteilt.

Die fünf Arten von Antikörpern:

  • Immunglobulin M (IgM)
  • Immunglobulin G (IgG)
  • Immunglobulin E (IgE)
  • Immunglobulin A (IgA)
  • Immunglobulin D (IgD)

Wie funktioniert das Immunsystem?

Das Immunsystem besteht aus einer Vielzahl unterschiedlicher Organe, Zelltypen und Moleküle. Durch ihren Zusammenschluss schützen sie den Körper vor Krankheitserregern wie Keimen, Viren, Bakterien und jedem anderen Fremdkörper. Da der Körper im Stande ist, über 100 Millionen Antikörper zu bilden, kann er in der Regel jedes Allergen abwehren. Ein geschwächtes Immunsystem kann Krankheitserregern nicht standhalten, sodass sich diese im Körper einnisten können.

Welche Kreuzallergien gibt es?

Übersicht zur Kreuzallergie

 

Reagiert das Immunsystem auf ein Allergen empfindlich und wird dadurch sensibilisiert, kann dies weitere Allergien hervorrufen. Bezeichnet wird dies als Kreuzallergie. Je nachdem, um welches Allergen es sich handelt, sind bestimmte Kreuzallergien wahrscheinlicher als andere. Aufgrund der Häufigkeit bestimmter Kombinationen lassen sich diese gut beschreiben. Gesprochen wird hierbei von Allergie-Syndromen. Betroffen sind ebenfalls Pollenallergiker.

Die häufigsten Allergie-Syndrome:

  • Birkenpollen-Nuss-Obst-Syndrom
  • Beifuß-Sellerie-Gewürz-Syndrom
  • Gräser-Getreide-Syndrom
  • Traubenkraut-Melone-Syndrom
  • Milben-Schalentier-Syndrom
  • Latex-Frucht-Syndrom
  • Vogel-Ei-Syndrom
Primäre AllergieKreuzallergie
Birke
  • Pollen: Hasel, Erle, Eiche, Rotbuche, Esche, Sellerie/Beifuß, Hainbuche
  • Nahrungsmittel: Mandeln, Karotten, Nüsse bzw. Haselnüsse, Soja
  • Frischobst: Steinobst, Kernobst wie z. B. Birne
  • Kräuter: Petersilie, Pfeffer, Paprikapulver, Kümmel
Getreidepollen
  • Pollen: Dinkel, Gerste, Hafer, Hirse, Mais, Reis, Weizen
  • Gräserpollen: Weidegras
  • Nahrungsmittel: Getreidemehl
Gräserpollen
  • Pollen: Ruchgras, Wiesenlieschgras, Knäuelgras, Raygras
  • Nahrungsmittel: Kartoffeln (roh), Hülsenfrüchte wie z.B. Erdnüsse, Erbsen, Kiwis, Tomaten, Melone, Wassermelone
  • Getreide: Roggen, Hafer, Weizen, Gerste
Beifußpollen
  • Pollen: Korbblütler wie Chrysanthemen/Margeriten, Birkenpollen, Löwenzahn, Kamille, Sonnenblume, Traubenkraut
  • Nahrungsmittel: Obst, Paprika, Sellerie, Karotte, Kartoffel, Kiwi, Gurke, Melone, Artischocke, Tomate, Sonnenblumenkerne, Erdnüsse, Litschi, Mango, Apfelsorten, Ananas, Avocado, Banane, Esskastanie, Pfirsich, Papaya, Acerola-Kirsche, Pflaume, Birne
  • Gewürze: Anis, Koriander, Chili, Dill, Estragon, Fenchel, Ingwer, Kamille, Kardamom, Knoblauch, Kümmel, Muskatnuss, Paprika, Pfeffer, Pfefferminze, Petersilie, Senf, Wermut, Liebstöckel, Zimt
  • Kräuter: Basilikum, Majoran, Oregano, Thymian
Sellerie
  • Pollen: Birke, Beifußpollen, Hasel, Erle
  • Nahrungsmittel: Karotte
  • Gewürze: Anis, Basilikum, Dill, Fenchel, Oregano, Kreuzkümmel, Koriander, Liebstöckel, Majoran, Thymian
Hausstaubmilben
  • Milbenarten: Vorratsmilbe
  • Krustentiere: Krebse, Krabben, Shrimps, Scampi, Garnelen, Langusten, Hummer
Naturlatex
  • Pollen: Beifuß, Traubenkraut, Wiesenlieschgras
  • Nahrungsmittel: Bananen, Avocados, Papaya, Kiwi, Maroni/Kastanie/Haselnüsse, Feige, rohe Kartoffeln, Passionsfrucht, Sellerie, Tomate, Pfirsich, Buchweizenmehl, Paprika, Mango, Acerola
  • Sonstiges: Birkenfeige
Kiwi
  • Pollen: Beifuß, Baumpollen (Birke), Gräser
  • Nahrungsmittel: Ananas, einige Apfelsorten, Karotte, Kartoffel, Roggenmehl, Weizenmehl
  • Sonstiges: Latex
Penicillin
  • Cephalosporine

Wie wahrscheinlich sind Kreuzreaktionen?

Nicht jeder Allergiker leidet unter einer Kreuzallergie. Die Wahrscheinlichkeit einer Kreuzallergie lässt sich nicht pauschal bestimmen. Je nachdem, welche primäre Allergie vorliegt, ist eine Kreuzallergie mehr oder weniger wahrscheinlich. Allerdings zeigen rund 70 % der Birkenpollenallergiker und Frühblüherpollenallergiker beim Verzehr verschiedener pflanzlicher Nahrungsmittel, wie beispielsweise Steinobst, Soja, Karotten und Sellerie, im Laufe der Zeit allergische Reaktionen gegen diese Produkte.

Hinweis

Nicht selten handelt es sich bei einer Kreuzallergie um eine Nahrungsmittelallergie. Diese tritt zusätzlich zur eigentlichen Allergie auf und belastet den Allergiker weiter.

Kreuzreaktionen Symptome: Woran erkennt man eine Kreuzallergie?

Kreuzallergie Symptome

 

Häufig werden Kreuzallergien von ähnlichen Symptomen begleitet wie die primäre Allergie. Da es sich in den meisten Fällen um eine Nahrungsmittelallergie handelt, kann der Mund- und Rachenraum hier Hinweise auf eine allergische Reaktion geben. Oft tritt eine solche Reaktion nicht während des Verzehrs des entsprechenden Lebensmittels bzw. der Nahrungsmittel auf, sondern kurz danach.

Hinweis

Nach einigen Jahren entwickelt sich die Stärke der Symptome der Kreuzallergie parallel zu der Stärke der Symptome der primären Allergie.

Typische Symptome einer Kreuzallergie:

  • Schwellung und Juckreiz der Mundschleimhaut
  • Bildung von Bläschen im Mundraum (orales Allergiesyndrom)
  • Schnupfen
  • Bindehautentzündung
  • Asthma
  • Rötungen und/oder Quaddeln auf der Haut
Haben Sie’s gewusst? 

Obwohl es sich bei vielen Kreuzallergien um Nahrungsmittelallergien handelt, treten nur in Ausnahmefällen Symptome bei Allergikern im Bereich des Verdauungstraktes auf.

Wie stark sind Kreuzallergien?

Wie stark eine Kreuzallergie ausgeprägt ist, ist individuell von dem Betroffenen abhängig. Auch die Beschwerden können unterschiedlich sein. Hierbei spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle, wie beispielsweise der allgemeine Gesundheitszustand.

Eine Kreuzallergie ist häufig dann besonderes stark ausgeprägt, wenn die primäre Allergie ihren Höhepunkt erreicht. Nehmen die Einflussfaktoren der primären Allergie ab, nehmen in der Regel auch die Symptome und die Beschwerden der Kreuzallergie ab. Allergiker, die unter bestimmte Gräser-, Frühblüher- oder Baumpollenallergien leiden, können anhand der Saison ebenfalls abschätzen, wie wahrscheinlich starke Kreuzreaktionen sind.

Ursachen einer Kreuzallergie: Wie entstehen Kreuzreaktionen?

Grundsätzlich kann jeder Mensch im Laufe seines Lebens eine Allergie und damit eine Kreuzallergie entwickeln. Kreuzallergien werden durch Bestandteile in Nahrungsmitteln ausgelöst. Der Ursprung einer Kreuzallergie ist in den Eiweißen zu finden. Das Immunsystem der Allergiker wird anfangs für bestimmte Eiweiße von Pflanzen sowie Tieren sensibilisiert und bildet bestimmte Antikörper.

Zu einer Abwehrreaktion kommt es erst beim nächsten Kontakt mit dem entsprechenden Eiweiß. Aufgrund der zuvor entwickelten Antikörper reagiert das Immunsystem abwehrend auf das Allergen. In welchem Ausmaß die Reaktion des Körpers bei einer Kreuzallergie stattfindet, hängt von der ursprünglichen Sensibilisierung des Körpers ab.

Vorsicht

Die Reaktion bei einer Kreuzallergie kann lokal begrenzt sein oder den gesamten Körper betreffen.

Faktoren, die eine Kreuzallergie beeinflussen:

  • Genetische Vorbelastungen
  • Fettreiche Ernährung, Fast-Food, mit Farb- und Konservierungsstoffen belastetes Essen
  • Rauchen
  • Luftverschmutzung
  • Übermäßige Hygiene
  • Nicht-Stillen bei Säuglingen

Diagnose einer Kreuzallergie: Tests & Vorgehen

Diagnostiziert wird eine Kreuzallergie durch den behandelnden Arzt mithilfe unterschiedlicher Tests. Zu Beginn wird eine ausführliche Anamnese vorgenommen, um das grobe Ausmaß der potenziell vorhandenen Allergie zu erfragen und einen Eindruck der Symptomatik zu bekommen. Daran anschließend werden verschiedene Maßnahmen ergriffen, mithilfe derer eine Kreuzallergie diagnostiziert werden kann.

Hinweis

In der Regel haben die meisten Allergiker vor der ärztlichen Untersuchung bereits ihre eigene Diagnose gestellt. Diese wird durch die offizielle Untersuchung noch einmal bestätigt.

Testverfahren auf Kreuzreaktionen:

  • Prick-Test: Der Prick-Test ist ein Allergie-Test, bei dem die obere Hautschicht zunächst minimal angeritzt wird. Anschließend werden die entsprechenden Allergen-Lösungen, auf welche hin der Patient untersucht werden soll, auf den angeritzten Hautstellen aufgetragen. Fällt der Test positiv aus, tritt nach fünf bis 60 Minuten eine lokale Reaktion auf. Hierbei kann es sich zum Beispiel um eine Hautrötung handeln, die durch das Allergen hervorgerufen wurde.
  • Blutuntersuchung: Mithilfe der Blutuntersuchung können die Anti-Körper im Blut festgestellt werden. Hierdurch kann der Arzt erkennen, ob sich im Blut des Patienten kreuzreaktive Antikörper befinden. Ist dies der Fall, liegt eine Kreuzallergie vor.
  • Orale Provokationstest: Nach einem positiven Prick-Test wird unter ärztlicher Beobachtung der orale Provokationstest durchgeführt. Die betroffene Person nimmt hierbei das verdächtigte Nahrungsmittel zu sich. Dieser Test gibt abschließend einen Aufschluss darüber, wie der Körper des Patienten bei Einnahme des entsprechenden Nahrungsmittels reagiert.

Kreuzallergie Behandlung: Therapie für Kreuzreaktionen

Möglichkeiten der Behandlung bei Kreuzallergie

 

Um eine Kreuzallergie vollständig zu therapieren, hat der Arzt und der Patient nur eine Möglichkeit: die Hyposensibilisierung. Tatsächlich gibt es keine andere Therapiemöglichkeit, die einen Allergiepatienten im Idealfall beschwerdefrei werden lassen kann. Ist eine solche Therapie vom Allergiker nicht gewünscht, kann auf Medikamente zurückgegriffen werden. Diese behandeln nicht den Ursprung der Symptome, sondern die Symptome an sich.

Hinweis

Hyposensibilisierung wird in vier unterschiedliche Therapieformen unterschieden. In die subkutane Immuntherapie, die sublinguale Immuntherapie, die orale Immuntherapie und die Kurzzeit Immuntherapie.

Hyposensibilisierung bei einer Kreuztherapie

Behandelt werden kann eine Kreuzallergie durch eine Hyposensibilisierung. Hierbei handelt es sich im Grunde um eine Allergieimpfung. Dies ist eine langwierige Behandlung, die die Überreaktion des Immunsystems eindämmen und im Idealfall gänzlich verhindern kann. Bei dieser Therapie wird dem Betroffenen in regelmäßigen Abständen eine kleine Menge des Allergens gespritzt, durch welches im Alltag die allergische Reaktion hervorgerufen wird.

Die Dosis, die den Patienten hierbei verabreicht wird, ist allerdings so gering, dass keine Reaktion des Immunsystems stattfindet. Durch die regelmäßige Gabe des entsprechenden Allergens soll sich der Körper an den Stoff gewöhnen, sodass es bei weiteren Berührungen zu keinen Reaktionen mehr kommt.

Medikamentöse Behandlung bei einer Kreuztherapie

Dem Betroffenen sollte bewusst sein, dass Medikamente bei einer Allergie nicht zur Beschwerdefreiheit führen können. Sie konzentrieren sich nicht auf die Allergie an sich, sondern auf die Symptome, die durch die Allergie ausgelöst werden.

Entsprechende Medikamente lassen sich in unterschiedlichen Formen finden. Welche Medikamente zur Einnahme infrage kommen, sollte unbedingt individuell mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden. Auf diese Art und Weise können potenzielle Risiken vermieden werden.

Typische Medikamente zur Minderung der Symptome:

  • Tabletten
  • Inhalationsspay
  • Salben
  • Injektionen
  • Antihistaminika (z. B. Cetirizin: blockieren Histamin-Rezeptoren und dämmen die allergische Reaktion ein)
  • Glukokortikoide (z. B. Prednisolon: hemmen die Immunabwehr, sodass die allergische Reaktion nur bedingt stattfindet)
  • Mastzellstabilisatoren (z. B. Cromoglycin: verhindern die Ausschüttung von Histamin aus den Mastzellen, wodurch die allergische Reaktion eingeschränkt wird)

Tipps für Allergiker mit Kreuzallergien

Allgemeine Tipps lassen sich für Kreuzallergien nicht formulieren. Der Grund hierfür liegt darin, dass keine Allergie oder Kreuzallergie der anderen gleicht. Jeder Körper reagiert in einem anderen Ausmaß auf unterschiedliche Dinge. Insgesamt lassen sich Kreuzallergien durch unterschiedliche Verhaltensweisen im Idealfall allerdings beeinflussen.

Grundsätzliche Tipps für Kreuzallergien:

  1. Durch den Arzt sollte abgeklärt sein, auf welche Nahrungsmittel das Immunsystem allergisch reagiert. Diese sollten, um die Kreuzallergie zu minimieren, im Idealfall vermieden werden. Sollte es zum Verzehr der entsprechenden Nahrungsmittel, wie beispielsweise Äpfel, kommen, bietet es sich an, diese zu schälen. Dadurch können die Symptome der Kreuzallergie unter Umständen reduziert werden.
  2. Stress und der Genuss von Alkohol beeinflussen allergische Reaktionen. Werden diese Faktoren minimiert, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Kreuzallergie verstärkt wird, gering.
  3. Häufig reagiert das Immunsystem während der stärksten Belastungsphase mit einer Kreuzallergie. Ist diese Phase überstanden, können beispielsweise die betroffenen Obstsorten häufig wieder problemlos gegessen werden.
Tipp

Ein Ernährungs- bzw. Symptomtagebuch kann im Falle von Unsicherheit helfen, den Ursprung der allergischen Reaktion auszumachen. In diesem sollten die konsumierten Nahrungsmittel sowie die auftretenden Symptome gesammelt werden.

Fazit zur Kreuzallergie

Eine Kreuzallergie kann jeder Allergiker entwickeln. Durch Medikamente lassen sich die Symptome eindämmen, eine vollständige Heilung kann allerdings durch eine Hyposensibilisierung erreicht werden. Weder die Symptome noch das Ausmaß lassen sich pauschal bestimmen. Sie sind individuell vom Betroffenen abhängig und werden durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst. Grundsätzlich können Allergiker mit ihren Kreuzreaktionen ein normales Leben führen, die Lebensqualität kann durch einige Tipps verbessert werden.

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