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Welche Nahrungsmittel und Kräuter Ihrer Prostata helfen

Die Prostata gehört zu den männlichen Sexualorganen und gilt als besonders empfindlich. Diese Nahrungsmittel können der Drüse helfen. (Foto: Adobe Stock – vchalup)

Viele ältere Männer werden von einer „Sextanerblase” heimgesucht. Häufiger Harndrang weist auf Probleme mit der Prostata hin. Wenn Sie nicht rechtzeitig gegensteuern, kann das in einer chronischen Entzündung der Drüse münden.

Mit dem Alter kommen die Probleme

Die Prostata gehört zu den männlichen Sexualorganen und gilt als besonders empfindlich. Die Drüse bildet ein Sekret, das der Samenflüssigkeit zugefügt wird. Dieses nährt die Samen und stimuliert ihre Beweglichkeit. Mit dem Alter wird die Vorsteherdrüse bei vielen Männern zu einem Problem: Es kommt zu einer gutartigen Prostatavergrößerung (Benigne Prostata-Hyperplasie, BPH), die zu einer Entzündung der Drüse oder zu aufsteigenden Infektionen führen kann.

Ist die Prostata gutartig vergrößert, kann der Harn nicht richtig abfließen und es kommt zu den bekannten Blasenentleerungsbeschwerden: ständiger Harndrang und tröpfelnder Harnfluss. Die Bakterien im Harn werden nicht mehr vollständig ausgeschieden und vermehren sich, dadurch kommt es häufiger zu bakteriellen Entzündungen, die auch zu Hoden und Nieren ab- bzw. aufsteigen können.

Symptome gutartigen Vergrößerung der Prostata

  • Harndrang
  • Harntröpfeln
  • Harnstottern
  • Schmerzen
  • Spannungsgefühle
  • Kältegefühle
  • Schmerzen beim Verkehr
  • Beschwerden beim Stuhlgang
  • Druckgefühl an Darmausgang oder Hoden
  • in Wirbelsäule und Beine ausstrahlende Reizungsgefühle

Alle Prostatabeschwerden sollten  ärztlich abgeklärt werden. Eine akute bakterielle Prostata-Entzündung kann vom Arzt mit Antibiotika behandelt werden.

Nichtinfektiöse Entzündungen

Eine nichtinfektiöse Entzündung der Drüse ist meist auf zu langes und falsches Sitzen (zu langes Fahrradfahren auf falschem Sattel) oder eine Unterkühlung zurückzuführen. Hier helfen vor allem Verhaltensänderungen:

  • verstärktes Trinken, aber keine kalten Getränke
  • kein Bier, da Hopfen die Beschwerden verstärken kann
  • breiterer Fahrradsattel mit stärkerer Polsterung
  • Sitzen auf weicherem Sitzkissen
  • Füße warm halten
  • Immunsystem stärken
  • sexuelle Aktivität verstärken, denn dies ist grundsätzlich gesund für die Prostata

Mit pflanzlichen Mitteln können Sie viel erreichen

Die gutartige Wucherung der Prostata gilt als Altersleiden. Warum die Drüse zu wuchern beginnt, ist bislang noch nicht bekannt. Man nimmt an, dass es sich um eine altersbedingte Verschiebung der Hormonausschüttung handelt. Die Hälfte aller Betroffenen verspürt Beschwerden wie Harndrang, Harnstottern, schwachen Harnstrahl und verstärktes nächtliches Wasserlassen. Oft kann schon ein mildes pflanzliches Mittel helfen. Hierzu zählen:

In der Apotheke sind etliche Fertigprodukte oder Tees zur Behandlung der BPH erhältlich, etwa Granufink, Prostagutt forte, Bazoton, Cernilton, Harzol oder Azuprostat. Reizzustände der Blase mit vermehrtem Harndrang und quälendem Brennen reagieren positiv auf Blasentees und Fertigpräparate, in denen die oben genannten Kräuter stecken.

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