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Kleine Herpespflaster helfen Ihnen bei der rascheren Ausheilung

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Die Erkenntnisse der modernen Wundversorgung finden bei einem neuen Behandlungsansatz Berücksichtigung. Ein Herpespflaster aus der Apotheke (zum Beispiel Herpes-Patches von Compeed) arbeitet mit den Elementen der anerkannten Hydrokolloid-Therapie.

So wirkt ein Herpespflaster

  1. Es bildet eine feuchte Kammer
  2. Es nimmt die Blasenflüssigkeit auf
  3. Die Blasenflüssigkeit kann dadurch teilweise verdunsten
  4. Ein Flüssigkeitspolster wird über der entzündeten Stelle gebildet

So entsteht ein optimales Milieu für die feuchte Wundheilung, wobei die Bläschen nicht austrocknen, sondern sich zurückbilden. Zudem wird die Schorfbildung verringert.

Kleine Herpespflaster wirken Wunder

Das kann die Infektion zwar nicht heilen, denn die Viren bleiben in Ihrem Körper und ziehen sich bis zum nächsten Angriff zurück. Es führt jedoch zu einer rascheren Linderung der Symptome, die durch die offene Wunde entstehen.

Ihnen bleibt das schmerzhafte Aufreißen von Wundschorf erspart und die Wunde ist zudem vor Nässe und Verunreinigungen von außen geschützt.

Was bringt ein Herpespflaster?
  • Linderung der Symptome
  • Vorbeugung gegen Aufreißen
  • Schutz vor Nässe und Verunreinigung
  • Möglichkeit zum Überschminken

Darüber hinaus bringt Ihnen die Verwendung des Pflasters kosmetische Vorteile, denn die Wunde wird diskret abgedeckt und sogar das Überschminken mit einem Lippenstift ist möglich. Da das Pflaster keinen Wirkstoff enthält, ist es grundsätzlich auch für Schwangere, Stillende und Kinder geeignet.

Diese sollten allerdings bei Ausbruch der Herpesbläschen an der Lippe besser ihren Arzt aufzusuchen.

Frau schreibt

Lippenherpes: Wie Sie durch Sport ausgelöste Attacken vermeidenSporttreibende werden häufiger von Lippenbläschen geplagt, wenn sie sich zu stark fordern. Dies schädigt die lokale Immunabwehr und lädt Herpesviren ein. › mehr lesen

Unterstützen Sie die Herpes-Behandlung mit diesen Anwendungen

Nehmen Sie bei den ersten Anzeichen sich anbahnender Lippenbläschen ein Präparat mit Extrakten des Roten Sonnenhuts (aus der Apotheke).

Die Inhaltsstoffe des Roten Sonnenhuts (u. a. Alkamide, Polysaccharide, ätherisches Öl) aktivieren die unspezifische Abwehr, indem sie die Anzahl der weißen Blutkörperchen (Granulozyten) erhöhen, wodurch die Aktivität der Fresszellen des Immunsystems (Makrophagen) gesteigert wird.

Roten Sonnenhut in Tropfenform können Sie zusätzlich auch äußerlichauf die virenbefallene Hautstelle auftragen.

Sonnenhut-Pflanze mit Tinktur
Präparate mit Sonnenhuts (auch Echinacea gennant) trägt man auf Herpes-Bläschen auf, um die Heilung zu fördern. © adobe - FomaA

Zusätzlich können Sie die Behandlung mit einer der folgendenäußerlichen Anwendungen unterstützen:

  • Zinkwasser lassen die Bläschen schneller abheilen. Lösen Sie dazu 4 g Zinksulfat (aus der Apotheke) in 100 ml abgekochtem Wasser auf. Tränken Sie einen Wattebausch oder eine Mullkompresse damit, und legen Sie diese im halbstündigen Rhythmus auf die erkrankte Stelle auf.
  • Thymiantee wirkt entzündungshemmend und keimtötend. Um von diesen Wirkungen zu profitieren, können Sie einfach einen überbrühten und abgekühlten Teebeutel auflegen.
  • Melissentinktur unterbindet die weitere Vermehrung der Herpesviren. Übergießen Sie in einem Schraubdeckelglas 10 g Melissenblätter so lange mit Wodka, bis sie vollkommen bedeckt sind. Lassen Sie den Ansatz vor dem Abseihen 14 Tage ziehen, wobei Sie ihn täglich einmal gut durchschütteln sollten. Diese Tinktur können Sie mehrmals täglich mit einem Wattestäbchen auf die Bläschen auftupfen.
  • Teebaumöldämmt die Erreger ein und nimmt den Juckreiz. Tupfen Sie das reine ätherische Öl ( aus dem Bioladen oder aus der Apotheke) dreimal täglich auf die befallene Stelle auf.

Beginnen Sie mit den entzündungshemmenden und austrockneneden Anwendungen gleich bei den ersten Anzeichen. Im Keim erstickt, ist der Spuk um so schneller vorbei.

Achtung: Herpes kann zu bakteriellen Infektionen führen

Sofern sich die Bläschen nur an der Lippe bilden, ist dies zwar unangenehm und sieht unschön aus. Allerdings kommt es dabei fast nie zu wirklichen Beschwerden. Aber die Viren können sich auch auf der Mundschleimhaut verbreiten.

Dies kann das Essen schwer machen und Schmerzen verursachen. Auch können sich dann zusätzlich normalerweise harmlose Haut-Bakterien ansiedeln, die weitere Krankheiten auslösen können.

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