MenüMenü

Ätherische Öle helfen gegen Herpes

Inhalt
Inhaltsverzeichnis

Etliche ätherische Öle wirken antiviral. Dazu gehören Melissenöl, Teebaumöl und Pfefferminzöl. Diese sind auch wirksam gegen Herpesviren, so dass Sie sich den Einsatz von Medikamenten sparen können.

Das Herpes-simplex-Virus (HSV) ist sehr verbreitet und schlummert in vielen Menschen. Es sorgt unter anderem für die unangenehmen Lippenbläschen und Herpes genitalis.

Eine erste Infektion mit Herpes findet meist im Kindesalter statt. Das läuft entweder unbemerkt ab oder äußert sich durch bestimmte Krankheiten wie Mundfäule.

Nach diesem Erstausbruch ziehen sich die Herpes-simplex-Viren in die Nervenbahnen zurück. Hier überdauern sie, bis sie durch einen bestimmten Auslöser wieder aktiviert werden. Das kann Stress sein, aber auch eine Krankheit wie die Grippe.

Bei manchen Menschen reicht auch ein starkes Ekelgefühl und es bildet sich ein Herpesbläschen.

Herpes-Therapie

Zur Therapie der Herpes-Viren werden von der Schulmedizin sogenannte Virusstatika wie Aciclovir eingesetzt. Sie hemmen die Vermehrung der Viren. Doch immer häufiger trifft die Infektion Menschen, deren Immunsystem schwer gestört ist, da werden andere Maßnahmen erforderlich.

Denn es hat sich inziwschen eine Aciclovir-Resistenz entwickelt. In diesem Zusammenhang sind Naturprodukte von sehr großem Interesse.

Laboruntersuchungen zeigen eine deutliche Wirksamkeit der ätherischen Öle von Melisse, Pfefferminze und Teebaum.

Die Naturprodukte wirken gänzlich anders als die Virustatika. Die ätherischen Öle reagieren direkt mit den Viren und verhindern deren Anheften an die Zellen oder sie unterbinden das Eindringen von Viren in die Zellen.

Die antiviralen Substanzen wirken dagegen wesentlich später. Manche ätherischen Öle zerstören die Lipidhülle von Herpesviren, sodass diese nicht mehr infektiös sind. Teebaumöl beschleunigt die Abheilung von Lippenherpes.

Frau schreibt

Winterherpes: Handeln Sie rechtzeitig, bevor er ausbricht!Herpesviren schlummern in fast jedem. Etwa 60 bis 90 Prozent aller Bundesbürger beherbergen die ungebetenen Gäste in sich. Was Sie dagegen tun können. . › mehr lesen

Eine andere Studie spricht für einen standardisierten Extrakt aus Melissenblättern (Lomaherpan® aus der Apotheke), eine weitere für einen Extrakt aus Salbei und Rhabarber.

Herpes: Nicht nur die Sonne ist schuld am Ausbruch

Alle Lippenbläschen-Geplagten wissen schon bei den ersten Sonnenstrahlen: Jetzt ist besondere Vorsicht geboten, denn „unsere” Saison hat begonnen.

Fieberhaft wird mit fetthaltigen Cremes und Lippenpflegestiften mit besonders hohem Lichtschutzfaktor versucht, das Unvermeidbare zu verhindern. Doch nicht nur die hohe UV-Strahlung allein ist verantwortlich für einen Ausbruch der Viren.

Es gibt einige weitere Risikofaktoren:

  • Entzündungen im Körper: Entzündungen fordern die gesamte Aufmerksamkeit Ihres Immunsystems. Folglich fehlen die Kräfte zur Bekämpfung anderer Eindringlinge. So haben die Herpesviren ein leichtes Spiel.
  • Stress: Sonnenzeit heißt Erholung. Und das bedeutet für viele von uns Stress pur. Schon vor Urlaubsbeginn liegen bei manchen die Nerven blank: Unerledigte Arbeiten, ungepackte Koffer, falsche Reisezeiten und ein verpasster Bus zum Flughafen beeinträchtigen seelische und körperliche Abwehr – bei manchen reicht schon der Gedanke daran. Auch in dieser Situation können die Herpesviren leicht zuschlagen.
  • Ekel: Benutzte Bettwäsche im Urlaubshotel, Haare im Abfluss oder ungespülte Teller am Buffet – auch Ekel kann krank machen. Menschen, die regelmäßig unter Lippenbläschen leiden, berichten, dass zuverlässig ein bis zwei Tage nach einem deutlichen Ekelgefühl die Viren-Erkrankung ausbricht. Denn Ekel legt die Immunabwehr lahm. Eine willkommene Chance für die ohnehin im Körper schlummernden Erreger.

Pflanzenmittel, die bei Herpes helfen können

Normalerweise heilt eine Herpesinfektion innerhalb von zehn Tagen wieder ab. Aber während dieser Zeit sind sie eben da, die nervigen, schmerzhaften und vor allem sehr ansteckenden Bläschen.

Naturmittel der Pflanzenmedizin können – nicht in jedem Fall, aber bei vielen Menschen – die Dauer verkürzen.

Zu geeigneten Mittel gehören:

  • Aloe Vera
  • Honig bzw. Propolis
  • Rhabarberwurzel
  • Salbei
  • Sonnenhut
  • Teebaumöl

Es ist sicherlich einen Versuch wert, diese Mittel auszuprobieren. Dazu tragen Sie die Substanzen mit einem Wattestäbchen tupfend auf das Bläschen auf. Allerdings sollten Sie einen Arzt aufsuchen, wenn die Blasen länger als die üblichen zehn Tage bleiben oder Fieber auftritt.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Nach oben
© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten
Über den Autor
Redaktionsteam Gesundheitswissen

Profitieren Sie von der Expertise unserer jeweiligen Experten und erhalten Sie detaillierte Informationen zu Ihrem Lieblingsthema.

Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig den kostenlosen E-Mail-Newsletter vom Redaktionsteam Gesundheitswissen. Herausgeber: FID Verlag GmbH. Sie können sich jederzeit wieder abmelden.

Hinweis zum Datenschutz