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Abgelaufenes Mindesthaltbarkeitsdatum: Was können Sie noch essen?

Das Mindesthaltbarkeitsdatum: Woran Sie erkennen, ob Produkte tatsächlich verdorben sind, erfahren Sie in diesem Beitrag. (Foto: Sergejs Nescereckis - Fotolia)

Inhalt
Inhaltsverzeichnis
  1. Die Qualität der Lebensmittel lässt allmählich nach
  2. Wie lange halten sich bereits geöffnete Lebensmittel?
  3. So lange können Sie diese Lebensmittel verwahren
  4. Hinweise auf verdorbene Speisen

Gerade im Sommer verderben Lebensmittel schneller als normal, auch wenn sie im Kühlschrank aufbewahrt werden. Selbst wenn sie noch in Ordnung scheinen: Spätestens wenn das Haltbarkeits­datum überschritten ist, gehören sie doch in den Müll, oder? Das stimmt so nicht, denn es handelt sich um eine Zeitangabe, die die Mindesthaltbarkeit angibt.

Ein abgelaufenes Mindesthaltbarkeitsdatum (kurz MHD) bedeutet nicht, dass Sie das Produkt nicht mehr kaufen können. Es bedeutet lediglich, dass das Lebensmittel bis dahin einen Top-Zustand aufweisen muss, also die optimale Konsistenz und den vollen Geschmack. Konsumieren können Sie das Produkt problemlos auch ein paar Tage später.

Mindesthaltbarkeitsdatum
© fovito - Fotolia

Was sagt das Mindesthaltbarkeitsdatum aus?

Fast jede Speise, die Sie abgepackt im Supermarkt kaufen können, weist es auf: das Mindesthaltbarkeitsdatum. Dabei handelt es sich um ein Datum, das die Hersteller selbst festlegen können und das angibt, wie lange das Lebensmittel, wenn essachgerecht gelagert wurde, mindestens haltbar ist. Sie sollten die Speisen also ohne Gefahr für Ihre Gesundheit bis zu diesem Datum mindestens verzehren können. Nicht nur das MHD allein gibt an, wie lange bestimmte Lebensmittel haltbar sind. Häufig wird dieses Datum eingeschränkt. So gibt es die Formulierung: „ungeöffnet im Kühlschrank mindestens haltbar bis …“.

Bei einer solchen Aussage müssen Siegenau hinschauen. Zum einen wird das MHD durch den Zustand der Verpackung eingeschränkt: Es gilt nur, wenn diese nicht angebrochen ist. Durch eine offene Packung können Sauerstoff, Feuchtigkeit und Mikroorganismen an ein Nahrungsmittel gelangen. Es wird dadurch schneller ungenießbar. Zum anderen spielt die Temperatur bei der Lagerung eine entscheidende Rolle. Haltbarkeit im Kühlschrank bedeutet: maximal 7 °C. Das ist eine Temperatur, die nur die wenigsten Kühlschränke erreichen. Die meisten sind höher eingestellt. Sind Sie sich unsicher, messen Sie lieber einmal nach.

Der Unterschied zum „Verbrauchsdatum“

Wie der Name schon sagt, handelt es sich beim MHD um ein „Mindest“-Haltbarkeitsdatum. Die Lebensmittel sind also mindestens bis zu diesem Tag haltbar, in der Regel aber durchaus länger. Bedingung: Die Lagerungsbedingungen entsprechen den nötigen Voraussetzungen und die Verpackung ist noch nicht geöffnet.

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