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ADHS – Ursachen, Symptome, Diagnose & Behandlung

ADHS beginnt typischerweise in der Kindheit. Hier erfahren Sie mehr über Behandlungen und Symptome von ADHS auch bei Erwachsenen. (Foto: N Media Images - Fotolia)

Inhalt
Inhaltsverzeichnis

Fakten zu ADHS

ADHS = Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung

Ursachen: Kombination aus neurologischen-, genetischen- und Umwelteinflüssen (noch nicht vollständig geklärt)

Kernsymptome: Konzentrationsschwierigkeiten, impulsives Verhalten, Hyperaktivität

Diagnose: anhand der typischen Symptome + neurologische, psychologische Tests

Behandlung: Miteinbeziehen des sozialen Umfelds (Familie, Freunde, Schule), Verhaltenstherapie, ggf. medikamentöse Behandlung

Prognose: Bislang keine Heilung möglich, durch Therapie kann aber gute Lebensqualität hergestellt werden

Kann sich ein Kind in der Schule schlecht konzentrieren und fällt durch starke Unaufmerksamkeit auf, wird von Eltern und Lehrern oft vorschnell die Diagnose ADHS gestellt. Diese Krankheit gilt mit einer Häufigkeit von 5,3 % unter Kindern und Jugendlichen als eine der häufigsten psychiatrischen Erkrankungen in dieser Altersstufe.

Bis vor kurzem waren die Wissenschaftler der Ansicht, dass die durch das Hyperaktivitätssyndrom verursachten Beschwerden im Laufe des Heranwachsens verschwinden. Neuere Erkenntnisse deuten jedoch darauf hin, dass zwei Drittel aller Kinder mit ADHS als Erwachsene weiterhin unter den Beschwerden leiden.

Schon im Jahr 1845 beschrieb der Frankfurter Arzt Dr. Heinrich Hoffmann in seinem Kinderbuch „Der Struwwelpeter“ den Zappel-Philipp mit ADHS entsprechenden Symptomen.

Definition: Was ist ADHS?

Die Abkürzung ADHS steht für Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung. Nach der ICD-10, der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems) handelt es sich um eine sogenannte Verhaltens- und emotionale Störung mit Beginn in der Kindheit und Jugend.

Die Betroffenen haben Schwierigkeiten sich zu konzentrieren, zeigen impulsives Verhalten und haben mit überschüssiger Energie („Hyperaktivität“) zu kämpfen. Die Störung wird zumeist im Kindergarten oder während der Schulzeit erkannt, da sich die Kinder dort zum ersten Mal in vorgegebene Strukturen einfügen müssen. Das stellt sich für Betroffene als große Herausforderung heraus. Je nach Ausmaß der Krankheit und der Persönlichkeit des Betroffenen kann es passieren, dass ADHS unerkannt bleibt.

Während man die Symptome lange als Verhaltensprobleme einstufte, weiß man heute, dass es sich um eine Störung handelt, deren Ursprung im Gehirn zu finden ist. Der genaue Auslöser der Erkrankung ist noch unbekannt.

Was ist der Unterschied zwischen ADHS und ADS?

Das Leiden ist unter verschiedenen Bezeichnungen bekannt geworden:

  • HKS für hyperkinetische Störung
  • ADS für Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom mit oder ohne Hyperaktivität
  • ADD für das englische „Attention Deficit Order“
  • ADHS für Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung

Häufig wird die Abkürzung ADHS mit ADS gleichgesetzt. Das ist nicht ganz richtig. Während erstere für die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung steht, bedeutet ADS das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom. Dabei ist die Hyperaktivität des Betroffenen nicht oder nur wenig auffällig ausgeprägt. Auch nach der ICD-10, der Internationalen Klassifikation der Krankheiten findet sich die Aufmerksamkeitsstörung ohne Hyperaktivität unter den „Sonstigen näher bezeichnete Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend”.

Im Unterschied zur Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung haben von ADS Betroffene eine eher ruhige Persönlichkeit und wirken verträumt. Innerlich sind betroffene Kinder aber aufgewühlt. Sie haben Probleme, sich für längere Zeit zu konzentrieren, haben wenig Ausdauer und lassen sich leicht ablenken.

Wie auch bei ADHS gibt es zahlreiche verschiedene Ausprägungen von ADS, sodass es schwierig ist, die Störung richtig zu diagnostizieren. Weil sie im Unterricht oder in Gruppen nicht negativ auffallen, sehen Betreuungspersonen keinen Handlungsbedarf und die nötige therapeutische Hilfe bleibt aus. In vielen Fällen bessern sich die Probleme mit steigendem Lebensalter, oder sie bleiben bestehen und man leidet noch im Erwachsenenalter.

ADHSADS
Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung 

Unruhige, aktive Persönlichkeit

Probleme bei Konzentration

Leicht abgelenkt

Durch die erhöhte Energie (= Hyperaktivität) sehr auffällig – wird eher erkannt und therapiert

Aufmerksamkeitsdefizitstörung ohne Hyperaktivität

Ruhiger Persönlichkeitstyp

Probleme bei Konzentration

Leicht abgelenkt

Unauffällig – bleibt manchmal undiagnostiziert

Auslöser: Was sind die Ursachen von ADHS?

Die Ursachen der Aufmerksamkeitsstörung sind noch nicht vollständig geklärt. Derzeit geht die Wissenschaft davon aus, dass ein Zusammenspiel neurologischer Faktoren mit bestimmten Umwelteinflüssen für die Entstehung von ADHS verantwortlich sind. Oft findet sich eine familiäre Vorgeschichte, weshalb man davon vermutet, dass die Störung zu einem gewissen Teil erblich bedingt ist.

ADHS durch eine Funktionsstörung im Gehirn

Wissenschaftliche Untersuchungen weisen darauf hin, dass eine Funktionsstörung in einem bestimmten Gehirnbereich für die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung verantwortlich ist. Bei ADHS-Betroffenen zeigt sich eine veränderte Stoffwechselaktivität in dem Gehirnareal, dasfür die Steuerung des Verhaltens zuständig ist. Dazu zählt unter anderem die Kontrolle von Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Konzentration und Impulskontrolle.

Dabei ist die Übertragung von Signalen zwischen Nervenzellen im Gehirn beeinträchtigt. Sie funktioniert normalerweise über sogenannte Botenstoffe. Ist der Haushalt dieser Stoffe beeinflusst, kann das Auswirkungen auf unser Verhalten haben. Im Fall von ADHS vermutet man einen Mangel an Dopamin.

Dies ist der Botenstoff, der für Aufmerksamkeit und Lernfähigkeit verantwortlich ist. Umgangssprachlich wird er als das Glückshormon bezeichnet. Ist zu wenig Dopamin vorhanden, können Reize aus der Umwelt nicht ausreichend gefiltert werden. Das führt dazu, dass jederzeit auch „unwichtige“ Informationen, wie das Geräusch einer Tür, verarbeitet werden müssen. So fällt es schwer, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren, ohne von Nebensächlichkeiten abgelenkt zu werden.

Kann ADHS vererbt werden?

Anhand von Zwillingsstudien konnten Wissenschaftler feststellen, dass bis zu 80 % der eineiigen Zwillinge ähnliche Symptome zeigen. Mittels genetischer Untersuchungen wurden außerdem Stellen am Erbgut gefunden, die bei Personen mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung gleichermaßen verändert waren. Diese Regionen sind beispielsweise für die Bildung des Botenstoffes Dopamin verantwortlich, was die These über die oben beschriebene Funktionsstörung im Gehirn unterstützt. Da es sich dabei um ein komplexes Zusammenspiel mehrerer Gene handelt, lässt sich das Risiko, an ADHS zu erkranken, nicht mittels Gentests bestimmen.

Hat das soziale Umfeld Einfluss auf die Entstehung von ADHS?

Möglicherweise haben auch Schule und Familie einen Einfluss auf die Entstehung einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung. Diese Faktoren sind zwar nicht die einzige Ursache für die Entwicklung von ADHS, sie sind jedoch stark an der Ausprägung und dem Verlauf der Krankheit beteiligt. Die Symptome können beispielsweise durch familiäre Belastungen wie häufigen Streit, inkonsequente Erziehung oder andere Probleme verstärkt werden.

Beidhändigkeit kann Lern- und Aufmerksamkeitsstörungen verursachen

Schreiben mit rechts, schneiden mit links – immerhin ein Prozent aller Kinder sind mit beiden Händen gleich geschickt. Allerdings ist dies nicht wirklich ein Vorteil: die Ambidextrie, wie diese Beidhändigkeit genannt wird, kann zu Lern- und Aufmerksamkeitsdefizitstörungen führen.

Das hat eine Langzeitbeobachtung an fast 8.000 nordfinnischen Kindern ergeben, die seit ihrer Geburt im Jahr 1986 von forschern untersucht werden. Bei 87 dieser Kinder wussten die Eltern damals nicht, ob sie Rechts- oder Linkshänder waren. Diese Kinder hatten in der Grundschule doppelt so häufig Lern- und Sprachprobleme wie Kinder, deren Händigkeit eindeutig festgelegt war. Grund kann eine fehlende Dominanz einer der beiden Gehirnhälften sein, so die Forscher.

Gibt es andere Risikofaktoren für die Entwicklung von ADHS?

Es wird vermutet, dass der Konsum von Alkohol, Nikotin und anderen Drogen in der Schwangerschaft das Risiko erhöhen, dass ein Kind im Laufe des Lebens an der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung leidet. Auch ein Mangel an Sauerstoff während der Geburt wird als Auslöser diskutiert. Diese Vermutungen konnten noch nicht durch Studien belegt werden, da es sich bei der Entstehung von ADHS um ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren handelt, die nicht getrennt voneinander betrachtet werden können.

Ursachen von ADHS

Was sind die Symptome von ADHS?

Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung wird durch drei sogenannte Kernsymptome definiert:

  • Konzentrationsschwierigkeiten – Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit
  • Impulsives Verhalten – Beeinträchtigung der Impulskontrolle
  • Hyperaktivität – überschüssige Energie

Die Ausprägung dieser Symptome zeigt sich bei jedem ADHS-Betroffenen individuell. Das erschwert die Diagnose.

Symptome von ADHS bei Kindern

ADHS bei Kindern wird zumeist im Kindergarten oder spätestens während der Schulzeit erkannt. Dort wird eine längere Aufmerksamkeit erwartet, womit Betroffene Schwierigkeiten haben. Sie können sich nur schwer auf eine einzige Aufgabe konzentrieren und werden schnell abgelenkt, sodass sie Übungen nicht zu Ende bringen. Dies äußert sich in Flüchtigkeitsfehlern oder Oberflächlichkeit. Auch Tätigkeiten, die Präzision oder Geduld erfordern, wie das Basteln, stellen eine Herausforderung dar. Wenn sich die Kinder ihrer Lieblingsaktivität widmen, können die Symptome für die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung ausbleiben.

Die Impulsivität zeigt sich bei unüberlegten Handlungen. Beim Sprechen wechseln sie schnell von einem Thema zum nächsten und lassen ihr Gegenüber nicht ausreden. Kinder mit ADHS haben darum Probleme, sich in eine Gemeinschaft mit geregelten Abläufen in Schule oder Kindergarten einzuordnen. Sie leiden unter Stimmungsschwankungen und starker Reizbarkeit.

Liegt die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung und nicht ADS vor, zeigen betroffene Kinder einen hohen Bewegungsdrang und Unruhe. Aufgrund dessen fällt es ihnen schwer, etwa während des Unterrichts still zu sitzen. Jedoch stellt sich die hohe Energie häufig als Vorteil für sportliche Betätigung heraus und kann damit vorübergehend kanalisiert werden.

Symptome und Diagnose von ADHS

Symptome von ADHS bei Erwachsenen

Die Symptome für die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung wandeln sich mit steigendem Lebensalter. Aus der kindlichen körperlichen Unruhe wird durch soziale Einflüsse eine starke innere Spannung. Die Schwierigkeiten bei der Konzentration sowie die Impulsivität bleiben unverändert. Bei einem Drittel der an ADHS betroffenen Kinder verschwinden die Symptome während der Pubertät. Bei den anderen beiden Dritteln bleiben einzelne Auffälligkeiten, beziehungsweise das gesamte Symptombild bestehen.

ADHS bei Erwachsenen zeigt sich besonders in Form von Organisationsschwierigkeiten. Damit gehen im beruflichen Umfeld verminderte Chancen für die persönliche Karriere und Weiterentwicklung Hand in Hand. Der Grund dafür ist, dass das Verhalten befremdlich und unaufmerksam auf andere wirkt.

Leider erschwert die Impulsivität das Berufs- und Familienleben. Erkrankte Erwachsene entscheiden spontan und unüberlegt. Sie sind, von Stimmungsschwankungen betroffen, was in stressigen Situationen als geringe Frustrationstoleranz deutlich wird.

Wie bereits beschrieben, bleibt die Aufmerksamkeitsstörung häufig bestehen. Die Fähigkeit, sich auf ein Projekt zu konzentrieren und es fertigzustellen ist dadurch beeinflusst. Können sich an ADHS Betroffene einem Thema widmen, das für sie interessant ist, fällt die Konzentration wesentlich leichter.

Diagnose: Wie wird ADHS festgestellt?

Weil die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung in vielen verschiedenen Ausprägungen und Graden auftreten kann, braucht es eine umfassende Anamnese eines spezialisierten Arztes oder Psychologen. Dabei werden nicht nur die Einschätzungen und Beobachtungen von Eltern, Erziehern oder Lehrern herangezogen, sondern auch eine psychologische Diagnostik, eine Verhaltensbeobachtung sowie eine neurologische Untersuchung durchgeführt.

Grundsätzlich weisen die drei Hauptsymptome, Aufmerksamkeitsstörungen, Impulsivität und Hyperaktivität auf ADHS hin. Danach wird auch bei der Untersuchung vorgegangen. Die Herausforderung ist es, die Auffälligkeiten von altersgemäßen Verhaltensweisen zu unterscheiden. Darum gibt es zusätzliche Voraussetzungen für eine sichere Diagnose:

  • Die Symptome sind vor dem siebten Lebensjahr aufgetreten.
  • Die Symptome bestehen seit mehr als 6 Monaten
  • Die Symptome sind nicht altersgemäß.
  • Die Auffälligkeiten bestehen in mehr als einem Lebensbereich, z. B. Schule, Familie, Verein, …
  • Das Vorliegen anderer psychischer oder physischer Erkrankungen ist ausgeschlossen.

Nach der Einholung der Einschätzung der Betreuungspersonen auf Grundlage von Fragebögen werden nach einem Gespräch mit dem Kind diverse medizinische und psychologische Tests durchgeführt. Dazu zählen beispielsweise neurologische Untersuchungen der Körperkoordination sowie der Sinnesorgane, testpsychologische Untersuchungen, zu Intelligenz und Aufmerksamkeit. Auch Verhaltensbeobachtungen in Alltagssituationen werden herangezogen. Eventuell werden ein EEG zur Messung der Hirnströme, ein EKG der Herztätigkeit oder Blutuntersuchungen gemacht.

Gleichzeitig wird versucht, auf andere Begleiterkrankungen, wie Legasthenie (Lese-/Rechtschreibschwäche), depressive Verstimmungen, Angststörungen oder Ähnliches zu testen, damit diese zusätzlich therapiert werden können.

Diagnose von ADHS bei Erwachsenen

Hat die Diagnose von ADHS nicht im Kindesalter stattgefunden und die Symptome bestehen beim Erwachsenen fort, so werden ähnliche Untersuchungen durchgeführt. Die drei Kernsymptome sind schwieriger zu erkennen, da sie häufig durch Verhaltensstrategien kompensiert werden.

Für eine sichere Diagnose sind auch in diesem Alter bestimmte Kriterien vorgegeben. Die Symptome müssen bereits vor dem zwölften Lebensjahr bestanden haben. Außerdem müssen zusätzlich zum Aufmerksamkeitsdefizit und der Hyperaktivität zumindest zwei zusätzliche Symptome auftreten, die eindeutig auf ADHS hindeuten.

Bei Erwachsenen mit Vermutung auf eine Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung wird besonders auf die folgenden beiden Symptome geachtet:

  • Unaufmerksamkeit: Sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren stellt für Betroffene eine große Herausforderung dar. Die Organisation der täglichen Arbeit (sogar zu Hause), das Befolgen von Instruktionen oder der Abschluss eines Projektes fällt diesen Menschen viel schwieriger als Nichtbetroffenen.
  • Übermäßiges Aktivitätsniveau und schwer kontrollierbare Impulse: Erwachsene mit ADHS sind nicht so aktiv wie betroffene Kinder. Stattdessen leiden viele Betroffene unter Ruhelosigkeit und Anspannung. Ebenso herrscht eventuell das Gefühl vor, dass man in Bewegung bleiben und mit zu vielen Pflichten umgehen muss. Manchmal tendieren Erkrankte zu unüberlegten Handlungen und sagen oder tun etwas, ohne über mögliche Konsequenzen nachzudenken. Impulsivität äußert sich als Ungeduld oder Stimmungsschwankung, in cholerischen Anfällen oder in Beziehungsproblemen.

Behandlung: Wie wird ADHS therapiert?

Weil die Ursache der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung noch nicht vollkommen geklärt ist, kann sie nicht direkt behandelt werden. Es gibt jedoch viele erfolgreiche Therapiemaßnahmen bei den typischen ADHS Symptomen.

Je nach Ausprägung entscheidet sich der Arzt oder Psychologie für psychotherapeutische, psychosoziale, pädagogische oder medikamentöse Behandlungsmethoden. Diese werden in Kombination als sogenanntes multimodales Therapiekonzept angewendet. Dadurch ist es möglich, das individuelle Potential des Patienten zu nutzen, seine sozialen Kompetenzen auszubauen sowie Begleiterkrankungen zu behandeln. Das Ziel ist eine Verbesserung der Lebensqualität für den Betroffenen und sein Umfeld.

Therapieformen bei ADHS

Information und Beratung über ADHS

Eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist, das soziale Umfeld, also nicht nur die Familie, sondern auch Betreuer, Lehrer und Freunde zu informieren und miteinzubeziehen. Besonders die Eltern benötigen zu Beginn ein umfassendes Beratungsgespräch über den richtigen Umgang und den Alltag mit einem von ADHS betroffenen Kind.

Verhaltenstherapeutische Maßnahmen

Einen wesentlichen Bestandteil der Maßnahmen stellt auch die Verhaltenstherapie dar. Diese erfolgt auf das Alter abgestimmt und hat die Erarbeitung von individuellen Strategien zum Umgang mit der ADHS-Symptomatik zum Ziel. Auch die Konzentrationsfähigkeit, die soziale Kompetenz und das Selbstmanagement wird trainiert.

Medikamentöse Therapie bei ADHS

Besonders bei einer stark ausgeprägten ADHS, wenn die schulischen Leistungen oder das soziale Leben deutlich betroffen sind, kommen Medikamente zum Einsatz. Diese sind verschreibungspflichtig und sollten nur in Kombination mit therapeutischen Maßnahmen angewendet werden. Sie können die Symptomatik verbessern, aber keine psychologische Therapie ersetzen.

In den meisten Fällen wird dabei der Wirkstoff Methylphenidat angewendet. Er ist in dem bekannten Medikament Ritalin enthalten und bereits lange erprobt. Dadurch wird das Ungleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn, welches das Filtern der Umweltreize beeinträchtigt, ausgeglichen. Die Reize können besser verarbeitet werden, die Konzentrationsfähigkeit nimmt zu und die Unruhe bessert sich.

Wenn die Einnahme des Medikaments unter ärztlicher Aufsicht erfolgt und die Dosis auf den Betroffenen abgestimmt ist, lassen sich in Kombination mit zusätzlicher psychologischer Betreuung gute Erfolge erzielen. Es treten dann nur selten Nebenwirkungen auf, die aber nicht dauerhaft sind. Dazu zählen etwa verringerter Appetit, Schlafprobleme, Übelkeit oder Kopfschmerzen.

Alternativ gibt es noch andere Medikamente, über die der behandelnde Arzt sicher gerne Auskunft gibt.

Alternative Therapieformen

Die Wirksamkeit einer bestimmten Ernährungsform, oder die nahrungsergänzende Gabe von Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren gilt noch nicht als wissenschaftlich bestätigt, wird zur Zeit aber untersucht.

Häufig wird das sogenannte Neurofeedback, eine Abwandlung des Biofeedback-Trainings angewandt. Dabei erhält der Patient akustische oder optische Rückmeldung über die EEG-Signale seines Gehirns, die mit angelegten Elektroden gemessen werden. Während des Trainings muss beispielsweise ein virtueller Spieler nur durch Hirnströme gesteuert werden. Dabei wird die Konzentrationsfähigkeit geschult. Laut ersten Studien nehmen auch die Hyperaktivität und die Impulsivität ab. Diese Methode ist jedoch ebenso noch nicht ausreichend belegt.

Auch ein homöopathisches Komplexmittel zur Behandlung von ADHS ist erhältlich. In der Homöopathie wird die individuelle Symptomatik untersucht und gezielt durch bestimmte Wirkstoffkombinationen behandelt. Für die Auswahl der richtigen Dosis sollte ein Spezialist zurate gezogen werden.

Spielerisch gegen ADHS: So trainieren Sie die Sinne und WahrnehmungIhres Kindes

Um seine Sinne zu trainieren, braucht ein Kind vielfältige Anregungen. Im Vordergrund stehen heutzutage Sehen und Hören, während andere Sinne wie Geruchssinn und Gleichgewicht eher ein Mauerblümchen-Dasein fristen. Lernen Sie in diesem Beitrag Spiele bzw. Spielzeug für alle Sinne kennen. Stundenlanges Herumtoben in freier Natur oder zumindest ausgiebiges Spiel mit anderen Kindern im begrünten Hinterhof sind heute eher die Ausnahme als die Regel, zumindest in Städten.

Daher fehlt es unseren Kindern vielfach an “Entdeckungsräumen”, die alle Sinne anregen. Ohne geschulte Wahrnehmung sind jedoch z. B. Grob- und Feinmotorik beeinträchtigt, weil Gleichgewicht und Bewegungskoordination unzureichend sind. Es kann zu Störungen des Körperschemas oder auch zu einer Einschränkung der Sprachfähigkeit kommen. Dem können Sie jedoch durch gezielte Förderangebote in spielerischer Form vorbeugen. Damit verhindern Sie möglicherweise auch Wahrnehmungsschwächen, welche die Grundlage für eventuell später auftretende Schul- und Lernprobleme sowie Teilleistungsstörungen sind.

Die folgenden Spielvorschläge lassen sich mit einfachen Materialien realisieren und machen obendrein viel Spaß, die vorgestellten Spielzeuge sind robust und lange bzw. immer wieder aufs Neue interessant.

Spiele und Anregungen für die Kleinsten

  • Rasseldosen: Füllen Sie durchsichtige Plastikdosen oder -flaschen (mit Schraubdeckel) mit bunten kleinen Gegenständen, etwa Knöpfen, Murmeln, Holzperlen oder Steinchen. Gut zuschrauben und zusätzlich durch Umkleben mit Gewebeband sichern. Wenn Ihr Baby nun damit rasselt, kann es gleichzeitig zusehen, wie sich die Gegenstände in der Rassel bewegen, und Farben und Formen bestaunen.
  • Tastspielzeug: Geben Sie Ihrem Kind Alltags- und Haushaltsgegenstände aus unterschiedlichen Materialien – vom Holzkochlöffel über Plastikschüsseln und Waschlappen bis hin zum Schneebesen aus Metall ist alles geeignet. Wichtig ist nur, dass Ihr Kind sich nicht damit verletzen oder den Gegenstand verschlucken kann.
  • Sanfte Bewegung: Bieten Sie Ihrem Baby so viele Bewegungsreize wie möglich. Ein Baby ist biologisch gesehen ein so genannter “Tragling”. Sein evolutionäres Programm ist also quasi darauf voreingestellt, dass es in der ersten Zeit seines Lebens ständig von seiner Mutter getragen wird. Tragen Sie Ihr Kind z. B. im Tragetuch und/oder gönnen Sie ihm sanfte Bewegung in einer Hängematte bzw. in einem Baby-Hängebett, mit Ihnen zusammen in einem Schaukelstuhl oder, sicher von Ihnen gehalten, auf einem Gymnastikball, den Sie sanft hin und her rollen.
  • Fingerspiele: Sie machen schon den Allerkleinsten Spaß, vermögen aber auch Kinder bis ins Kindergartenalter zu begeistern.

Spiele für Kinder von ein bis drei Jahren

  • Fühlbücher: Für Kinder ab etwa 18 Monaten sind Bücher, in denen es knisternde Folie, Plüschfell oder Ähnliches zu entdecken und befühlen gibt, hochinteressant.
  • Wo spielt die Musik?: Nehmen Sie eine aufgezogene Spieluhr (ersatzweise einen laut tickenden Wecker) und verstecken Sie diese im Raum, z. B. unter dem Sofa oder hinter dem Vorhang. Bitte Sie nun Ihr Kind, die Spieluhr zu suchen.
  • Bewegung im Raum: Immer wieder interessant ist eine Motorikschleife. Spielerisch trainiert Ihr Kind die Koordination von Hand und Auge, wenn es die bunt gefärbten Holzkugeln an den unterschiedlich geformten, farbigen Drähten entlangschiebt. Eine ganz andere Art von Bewegung im Raum ist das bei allen Kindern beliebte Schaukeln. Hier geht es um die Anregung des Gleichgewichts- und Lagesinnes. Lassen Sie Ihr Kind also häufig schaukeln. Als Schaukelersatz können Sie zu Hause ein großes Tuch (z. B. Bettlaken) nehmen, in das sich Ihr Kind wie in eine Hängematte hineinsetzt. Mit Hilfe einer zweiten Person, die – wie Sie – zwei Ecken des Tuches hält, können Sie Ihr Kind nun sanft oder auch wilder hin- und herschwingen.
  • Fühlparcours: Befüllen Sie flache Schachteln (z. B. Deckel von Schuhkartons) oder Plastikschüsseln mit unterschiedlichen Materialien, z. B. Sand, Papierschnipsel,Wollreste, Heu, getrockneten Bohnen, Korken oder Holzperlen. Legen Sie die Schachteln bzw. Schüsseln wie eine Straße hintereinander auf den Boden und lassen Sie Ihr Kind an der Hand barfuß alle Materialien erkunden.Ab etwa drei Jahren können Sie Ihr Kind bitten, die Augen zu schließen und zu erfühlen, was sich in jeder Schachtel bzw. Schüssel befindet. Natürlich können Sie die befüllten Behältnisse auch auf den Tisch stellen und Ihr Kind mit den Händen hineinfassen lassen.
  • Massage- und Berührungsspiele: Massieren Sie Ihr Kind am Rücken oder auch am gesamten Körper.Wenn Sie dabei ein duftendes Massageöl (siehe Tipp) verwenden, wird auch noch das Näschen angesprochen. Experimentieren Sie mit unterschiedlichen Materialien und Gegenständen. Wie fühlt sich ein Igelball auf der Haut an, ein Pinsel, eine Feder, ein Luffa-Handschuh, eine Bürste mit weichen Borsten (z. B. Babybürste) oder Watte?

Übungen für Kindergartenkinder (ab drei Jahren)

Die oben genannten Fingerspiele, Fühl- und Tastspiele sowie Massagen sind natürlich auch für Kindergartenkinder geeignet! Zusätzlich bieten sich an:

  • Mund auf, Augen zu: Richten Sie eine Schmeck-Bar ein. Stellen Sie Schüsselchen mit essfertigen kleinen Häppchen bereit, z. B. Apfelstückchen, Essiggurken-Stückchen, Käsewürfel, Brotbröckchen, Gummibärchen, in Stücke gebrochene Salzstangen, ggf. auch Wurst in Würfeln (milde Sorten wie Fleischwurst oder Gelbwurst). Legen Sie über die nebeneinander stehenden Schüsselchen ein sauberes Geschirrtuch, damit Ihr Kind nicht sehen kann, was Sie anbieten. Dann darf es mit geschlossenen Augen nacheinander aus den verschiedenen Schüsselchen probieren. Wie schmeckt es? Ist es süß, sauer oder salzig? Kann es erraten, was es gerade gegessen hat?
  • Kleiner Spürhund: Verstecken Sie ein Stück stark riechende Seife (z. B. Speick-Seife) oder einen mit Parfüm bzw. Rasierwasser getränkten Wattebausch im Raum. Damit es keine Flecken gibt, den getränkten Wattebausch bitte auf einen Teller legen! Ihr Kind darf nun die Duftquelle aufspüren.
  • Küche der Gerüche: Befüllen Sie einige saubere Schraubdeckel-Gläser (z. B. gespülte Marmeladengläser) mit verschiedenen typisch riechenden Esswaren, etwa Kaffeepulver, halber Zwiebel, halber Zitrone, kräftig riechendem Käse oder Zimtstangen. Verbinden Sie Ihrem Kind die Augen und lassen Sie es nacheinander an jeweils einem aufgeschraubten Glas riechen. Kann es erschnuppern, was drin ist?
  • Bringen Sie Rhythmus ins Spiel: Es gibt eine ganze Reihe schöner Kinderlieder, zu denen Sie mit Ihrem Kind pantomimisch spielen, tanzen oder klatschen können, etwa “Zeigt her eure Füßchen” oder “Brüderchen, komm tanz mit mir”.
  • Heiß oder kalt?: Sie benötigen drei Schüsseln, die Sie nebeneinander stellen. Befüllen Sie die mittlere mit lauwarmem Wasser, während Sie in die beiden anderen einmal kaltes Wasser und einmal heißes Wasser (etwa 40 °C) einfüllen. Bitte Sie nun Ihr Kind, eine Hand in das heiße und eine in das kalte Wasser zu tauchen. Danach kommen beide Hände in die mittlere Schüssel mit dem lauwarmen Wasser. Fühlt sich das Wasser für beide Hände gleich warm an?
  • Welche Form ist das?: Nehmen Sie alle Sandformen Ihres Kindes und reinigen Sie diese. Dann kommen die Förmchen in einen Stoffbeutel oder eine Pappschachtel. Die Schachtel muss einen Deckel haben oder völlig zu schließen sein. Schneiden Sie in die Schachtel ein Loch, durch das Ihr Kind in die Schachtel hineingreifen kann. Kann es fühlen, welches Sandförmchen es im Beutel bzw. in der Schachtel ergriffen hat? Sie können als Fühlobjekte auch verschiedene Plätzchenformen nehmen.
  • Bewegtes Training: Kinder benötigen viel Bewegung, denn dabei schulen sie Körperkoordination, Lage- und Gleichgewichtssinn. Ideal ist ein Trampolin mit einem Durchmesser ab 120 Zentimeter, Ersatzweise können Sie Ihrem Kind aber auch ein altes Sofa oder ausrangierte Matratzen zum Hüpfen und Springen zur Verfügung stellen. Eine besondere Herausforderung stellt die Balance-Schnecke dar, eine Balancierscheibe, bei der Ihr Kind durch Verlagerung seines Körpergewichtes einen Ball durch ein Labyrinth lenken kann. Körpertraining zum Nulltarif gibt es jedoch auch auf Spielplatz.

Prognose bei einer ADHS Erkrankung

Da die genaue Ursache für ADHS bis heute ungeklärt ist, konnte noch keine Heilungsmethode entwickelt werden. Das Leben und der richtige Umgang mit der Erkrankung sind jedoch durch eine konsequente Therapie, am besten bereits während der Kindheit sehr gut möglich. Diese dauert bei einigen Patienten wenige Jahre, für andere muss sie ein ganzes Leben lang erfolgen. Leider verschwinden die Symptome nur bei einem Drittel der Betroffenen im Laufe der Pubertät. Die richtige Kombination an Behandlungsmethoden wird vom Arzt individuell entschieden.

Bleibt ADHS unentdeckt und wird nicht behandelt, kann das zu ernstzunehmenden psychischen Problemen wie Angststörungen oder Depressionen führen. Der Abschluss einer Ausbildung wird nahezu unmöglich und durch impulsive Verhaltensweisen sind auch die sozialen Beziehungen beeinträchtigt.

Aufgrund dessen sollte eine Vermutung auf eine Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung immer beim Arzt abgeklärt werden!

 

Erfahrungsberichte zweier an AD(H)S erkrankter Erwachsener

Kritik an der Behandlung von ADHS

Ist ein Kind erst einmal in der Arztpraxis, erhält es rasch die auch von vielen Eltern und Lehrern geforderte medikamentöse Behandlung mit dem Wirkstoff Methylphanidat (Handelsnamen Ritalin, Medikinet, Concesta). Wegen des dramatischen Zuwachs an Methylphenidat-Verordnungen schlagen Kinderärzte jetzt Alarm.

Zappelkinder werden mit Medikamenten vollgestopft

„Wie kann es sein, dass die angeblich ‚genetisch bedingte‘ Krankheit ADHS sich seuchenartig unter Kindern ausbreitet? Geht das medikamentöse Glätten nicht an den wahren Ursachen vorbei“, fragte das Ärztefachblatt „Medical Tribune”. Die Verordnungen seien innerhalb kürzester Zeit von 1 Million auf über 18 Millionen Rezepte pro Jahr gestiegen. Seit auch Erwachsene diese Medikamente einnehmen, ist die Nachfrage um das 270fache angewachsen. Weltweit hat allein der Verbrauch von Ritalin im vergangenen Jahrzehnt um 700% zugenommen, 90 % des Konsums fallen auf die USA. Hier bekommen Kinder jetzt schon reihenweise ohne Not allmorgendlich ihr Ritalin-Dragee.

Erwachsenen dient das Medikament als Aufputschmittel, bei Zappelkindern ist die Wirkung umgekehrt: Die Substanz schafft bei den überdrehten Kindern oftmals das, was Eltern und Schule sich so vorstellen: gebremste Impulsivität und größere Aufmerksamkeit. Wenn Ritalin den Mangel an Dopamin ausgleicht, werden die Kinder ruhiger und konzentrierter.

Die Nebenwirkungen von Methylphenidat sind jedoch nicht ohne: Schlafstörungen, Appetitmangel, depressive Verstimmung. Langfristig kann offenbar das Gehirn geschädigt werden. Zudem fällt die Substanz unter das Betäubungsmittelgesetz, seine Verschreibung muss wie andere Betäubungsmittel und Drogen vom Bundesinstitut für Arzneimittel streng kontrolliert werden.

Kinder- und Jugendärzte halten eine Verhaltenstherapie für die Kinder und eine eingehende Beratung der Eltern für zwingend erforderlich. Denn bevor wir Kinder mit diesen starken und nicht ungefährlichen Aufputschmitteln traktieren, sollten wir uns lieber fragen, was sich an den Entwicklungsbedingungen der Kinder heute so verschlechtert hat, dass immer mehr Kinder sich so entwickeln. Das Fehlen eines berechenbaren, gleichbleibenden und langsamen Tagesablaufs zu Hause führt dazu, dass viele Kinder keine Strukturen der Selbstorganisation und Selbstkontrolle ausbilden können. Das heißt für die Eltern: Routine und Rituale schaffen, geduldig da sein, wenn das Kind Aufmerksamkeit braucht. Dazu braucht es in erster Linie natürlich eine verlässliche Eltern-Kind-Beziehung.

Leider kommen diese Überlegungen jedoch nur selten zum Tragen. Medikamente sind für Ärzte und Eltern eben einfacher und schneller zu handhaben, als die intensive Beschäftigung mit dem zappeligen Kind oder eine alternative Behandlung wie etwa die Homöopathie, mit der gute Erfolge verzeichnet werden. Immer häufiger werden die Medikamente auch ohne eindeutige Diagnose und schwerwiegende Probleme verschrieben. Der bloße Verdacht genügt, um die unliebsamen Kleinen anzupassen und ruhig zu stellen.

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