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Demenz – Symptome, Ursachen, Behandlung und Prävention

(Foto: highwaystarz - Fotolia)

Inhalt
Inhaltsverzeichnis
  1. Steckbrief: Demenz
  2. Definition: Was ist Demenz?
  3. Demenz Symptome: Geminderte geistige Fähigkeiten erkennen
  4. Demenz Ursachen: Warum lassen geistige Fähigkeiten nach?
  5. Demenz Diagnose: Tests & Untersuchungen als Früherkennung
  6. Behandlung von Demenz: Medikamente & Methoden gegen Vergesslichkeit
  7. Demenz Prävention: Geistige Fähigkeiten lange erhalten
  8. Fazit: Demenz ist ein Job für die ganze Familie

Steckbrief: Demenz

Definition: Gehirnstörung, die Denken, Sprechen, Argumentieren, Erinnern & bewegen beeinflusst

Formen: Alzheimer, vaskuläre Demenz, Lewy-Körperchen Krankheit, Pick-Krankheit

Symptome: Vergesslichkeit, schwindende Konzentration, Beeinträchtigung der Sprache & Bewegungen, Orientierungsverlust

Ursachen: Veränderungen in der Gehirnstruktur, Infektionen, Stoffwechselstörungen, psychische Erkrankungen

Diagnose: Neurologischer Demenz-Test, Ausschlussdiagnose mit bildgebenden Verfahren

Behandlung: AChE-Hemmer, Gedächtnistraining & psychotherapeutische Behandlungsweise

Vorbeugung: Auf die Ernährung achten, frühzeitiges Gedächtnistraining, aktiver Lebensstil

Definition: Was ist Demenz?

Am 25. November 1901 wurde Auguste Deter in Frankfurt am Main in die städtische Irrenanstalt eingeliefert. Ihr Zustand wurde als „völlige Verblödung” beschrieben. Für heutige Ohren sehr drastisch, handelt es sich für die damalige Zeit um eine übliche Beschreibung in Medizinerkreisen.

Der Psychiater Alois Alzheimer entwickelte fachliches Interesse an der Dame und erforschte an ihr die organischen Ursachen von Hirnleistungsstörungen. Nach ihrem Tod konnte er ihr Gehirn sezieren und fand Eiweißablagerungen und viele seit langer Zeit abgestorbene Nervenzellen. Für den Psychiater waren diese klar der Grund für die Wesensveränderung.

Die Krankheit Alzheimer, welche nach eben jenem Psychiater benannt ist, ist eine Form der Demenz. Es handelt sich um eine Ansammlung von Symptomen, die keine spezifische Krankheit bezeichnen, sondern den Oberbegriff für Störungen des abstrakten Denkens, des Gedächtnisses und des Urteilsvermögens bilden. Demenz ist der Verlust der intellektuellen und sozialen Fähigkeiten, was die Alltagsfunktionen der Betroffenen auf Dauer beeinträchtigt.

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