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Mikrovaskuläre Herzkrankheit: Anzeichen

Mikrovaskuläre Herzkrankheit: Häufigste Symptome sind bestimmte Formen von Schmerzen, Druck oder Unbehagen in der Brust. Hier mehr dazu. (Foto: Franz Pflügl - Fotolia)

Die häufigsten Symptome einer koronaren Herzkrankheit (oder: koronare mikrovaskuläre Herzkrankheit) sind bestimmte Formen von Schmerzen, Druck oder Unbehagen in der Brust.

Zu den Warnzeichen und Symptomen einer koronaren mikrovaskulären Erkrankung können aber subtilere Hinweise auftreten als die erdrückenden Brustschmerzen, an die Sie vielleicht im Zusammenhang mit einem Herzinfarkt denken.

Zu diesen Symptomen gehören zum Beispiel:

  • Unbehagen im Nacken, Schulter, oberen Rückenbereich oder Oberbauch
  • Kurzatmigkeit
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Schwitzen
  • Schwindel oder Benommenheit
  • ungewöhnliche Müdigkeit

Wenn der starke Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit besteht, kann dies eine Koronarangiographie bestätigen und Verengungen oder Blockaden in den Arterien lokalisieren. Doch eine koronare mikrovaskuläre Erkrankung kann mit dieser Methode nicht aufgespürt werden.

Wenn in der Vergangenheit eine Koronarangiographie gezeigt hat, dass die Herzkranzgefäße nicht betroffen sind, wurde die Ursache der Angina-Symptome auf ein anderes Problem zurückgeführt.

Heute bedeutet also die Koronarangiographie nicht das Ende der diagnostischen Möglichkeiten, besonders für Frauen.

Mikrovaskuläre Herzkrankheit: Achten Sie auf die ersten Anzeichen

Die Kardiologen der Mayo Clinic empfehlen die Überweisung an einen Herzspezialisten, der sich besonders mit koronaren mikrovaskulären Erkrankungen beschäftigt.

Dies gilt für Menschen, bei denen der Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit besteht, eine Koronarangiographie aber keinen Befund gezeigt hat, und einige Risikofaktoren zutreffen.

Zu den weiteren diagnostischen Tests für koronare mikrovaskuläre Erkrankungen gehören:

1. Nicht-invasive bildgebende Verfahren: Eine Positronen-Emissions-Tomographie (PET) oder eine Echokardiographie im Rahmen eines Belastungstests kann Hinweise auf eine mikrovaskuläre Erkrankung geben, eine eindeutige diagnostische Aussage kann aber dadurch nicht getroffen werden.

2. Endothelialer Dysfunktions Test : Diese spezielle Form der Koronarangiographie ist der beste Test für eine koronare mikrovaskuläre Erkrankung. Dabei wird ein kleines Instrument in eine Herzkranzarterie eingeführt und der Blutfluss gemessen. Zunächst wird der Gefäßstrom in der Ruhephase gemessen. Dann wird eine Substanz in eine Koronararterie gespritzt, um die kleinen Blutgefäße zu erweitern. Anschließend wird der Blutstrom erneut gemessen. Wenn die Fließgeschwindigkeit nicht deutlich erhöht ist, bedeutet dies, dass Ihre kleinen Blutgefäße nicht mehr einwandfrei arbeiten und bei Ihnen ein erhöhtes Risiko für Herzprobleme vorliegt.

Die mikrovaskuläre Herzkrankheit wird wissenschaftlich weiter untersucht. Solange keine neuen Forschungserkenntnisse vorliegen, sollten Sie auf die subtileren Symptome und Warnzeichen achten. Wenn Sie den Verdacht auf einen Herzinfarkt haben, sollten Sie sofort einen Notarzt rufen.

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