MenüMenü

Migräne - Ursachen, Symptome & Behandlung

Inhalt
Inhaltsverzeichnis

Migräne

Definition: neurologische Erkrankung, die sich durch wiederkehrenden, einseitigen Kopfschmerz auszeichnet

Auslöser: nicht vollständig geklärte neurologische Ursache, an den Blutgefäßen im Gehirn, möglicherweise ausgelöst durch Stress, Belastung oder bestimmte Lebensmittel

Symptome: pulsierend-pochende, einseitige Kopfschmerzen, tw. begleitet von Übelkeit, Licht- und Lärmempfindlichkeit

Diagnose: Anamnesegespräch, ggfls. körperliche Untersuchungen

Behandlung: frühzeitige Maßnahmen, schmerzlindernde Medikamente, diverse alternativmedizinische Methoden

Prävention: Ermittlung der individuellen Auslöser, Entspannungstechniken, gesunde, aktive Lebensweise

Rund 10 % aller Deutschen, also etwa acht Millionen Menschen leiden an Migräne. Frauen sind mit dabei dreimal häufiger betroffen als Männer.

Meist taucht das „Gewitter im Kopf” sehr plötzlich auf. Es handelt sich um heftige halbseitige, pochende und pulsierende Kopfschmerzen, die sich bei Bewegung verschlimmern und oft mit Übelkeit, Erbrechen und Lichtempfindlichkeit einhergehen.

Bei 10 bis 15 % aller Migräne-Patienten kündigt sich die Schmerzattacke durch eine Aura an, bei der Sehstörungen, Lichtblitze, vorübergehende Lähmungen und Sprachstörungen auftreten. Ist die Aura nach 30 bis 60 Minuten vorbei, beginnen die Kopfschmerzen. Schuld an Migräne sind zu rund 70 % Erbfaktoren.

Migräne ist für viele Menschen eine große Belastung © WavebreakmediaMicro – Fotolia

Definition: Was ist Migräne?

Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die sich durch periodisch wiederkehrenden und anfallsartig auftretenden, einseitigen Kopfschmerz auszeichnet. Sie kann von diversen Nebensymptomen wie Übelkeit, Erbrechen und einer Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen und Licht begleitet werden.

Es handelt sich dabei um eine sogenannte primäre Kopfschmerzerkrankung. Das bedeutet, dass die Ursache der Schmerzen nicht durch eine bestehende Erkrankung bedingt ist.

Was ist der Unterschied zwischen Kopfschmerzen und Migräne?

Kopfschmerzen sind besonders häufig auftretende gesundheitliche Beschwerden. Bis zu 70 % der Deutschen leiden an wiederkehrenden, zumeist primären Kopfschmerzen, die nicht durch eine Erkrankung bedingt sind. Insgesamt sind über 200 verschiedene Arten bekannt. Zu den beiden am meisten verbreiteten Typen zählen der Spannungskopfschmerz und die Migräne.

Kopfschmerzen Arten

Migräne vs. Spannungskopfschmerz

Diese beiden Arten können etwa an der Ausprägung der Schmerzen unterschieden werden. Bei Migräne sind diese stark pulsierend oder pochend und treten in den meisten Fällen nur auf einer Seite des Kopfes auf. Spannungskopfschmerz äußert sich eher als drückender, dumpfer Schmerz, der sich über den gesamten Kopf verteilt.

Auch bestimmte Begleiterscheinungen sind bei Migräne im Gegensatz zum Spannungskopfschmerz typisch. Die Betroffenen leiden bei einer akuten Attacke unter starker Empfindlichkeit gegenüber Licht und Lärm sowie Übelkeit bis hin zu Erbrechen. Körperliche Betätigung trägt dabei nicht zur Linderung bei, sondern verstärkt die Symptome nur noch mehr. Bei Spannungskopfschmerzen kann leichte Bewegung an der frischen Luft Erleichterung verschaffen.

Clusterkopfschmerz

Clusterkopfschmerzen sind eine seltenere Form. Sie machen sich typischerweise unter anderem auf einer Kopfhälfte in Form stechender Schmerzen hinter dem Auge bemerkbar und treten episodisch auf.

Medikamenteninduzierter Kopfschmerz

Auch bei der Einnahme oder nach dem Absetzen von Medikamenten, meist Schmerzmitteln, kann es zu Kopfschmerzen kommen. Diese halten über mehrere Tage bis Wochen an und verursachen dumpfe, hämmernde Schmerzen, die sowohl ein-, als auch beidseitig am Kopf auftreten können

Es handelt sich also nicht bei allen Arten von Kopfschmerz gleich um Migräne. Die verschiedenen Arten können durch ihre individuellen Symptome voneinander unterschieden werden.

Um welche Art von Kopfschmerz handelt es sich?

SPANNUNGS-KOPFSCHMERZMIGRÄNEMEDIKAMENTEN-KOPFSCHMERZCLUSTERKOPF-SCHMERZ
Wie oft Kopfschmerzen?1-2x pro Woche bis zu täglich1-2x pro Monat, manchmal häufigerkaum noch schmerzfreie Tagetäglich, manchmal bis zu 5x pro Monat
Wie lange Schmerzen?stunden- bis tagelang4 Stunden bis 3 Tage15 Minuten bis 3 Stunden
Wo treten die Schmerzen auf?im gesamten Kopfbereichoft einseitig, Bereich Schläfe, Augen, Nackenein- oder beidseitig am Kopfimmer einseitig
Wie ist die Art der Schmerzen?wie ein Band, das sich um den Kopf schnürtpulsierend, pochenddumpf und hämmerndpulsierend, stechend
Wie stark sind die Schmerzen?leicht bis mittel-gradigsehr schmerzhaftleicht bis mittelgradigfast unerträglich

Gibt es verschiedene Formen von Migräne?

Unter dem Überbegriff Migräne kann zwischen verschiedenen Formen unterschieden werden. Häufig ist die Unterscheidung zwischen Migräne mit und ohne Aura.

Migräne ohne Aura

Diese Form der Migräne tritt am häufigsten auf und wird deshalb als Gewöhnliche Migräne bezeichnet. Dabei werden die plötzlich eintretenden, einseitigen Kopfschmerzen von Lärm- und Lichtempfindlichkeit begleitet. Sie dauern etwa 72 Stunden an.

Migräne mit Aura

Rund 30 % der von Migräne Betroffenen leiden an der Klassischen Migräne. Vor dem Beginn der Kopfschmerzen treten neurologische Symptome auf, die als Aura bezeichnet werden. Dabei kommt es für etwa 30 bis 60 Minuten zu Sehstörungen wie Flimmern oder Lichtblitzen, Schwierigkeiten beim Sprechen, Unwohlsein und Schwindel. Als Ursache dafür vermutet man eine verringerte Durchblutung in gewissen Gehirnarealen.

Die beschriebene Aura kann jedoch auch auftreten, ohne, dass ihr ein Migränekopfschmerz folgt. Man spricht dann von Migräne ohne Kopfschmerz, aus dem französischen: migraine sans migraine.

Durch Hormonschwankungen bedingte Migräne

Die Tatsache, dass Frauen deutlich häufiger von Migräne betroffen sind als Männer ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die Hormonschwankungen zurückzuführen, die während des Zyklus auftreten. Dafür spricht, dass die Symptomatik während einer Schwangerschaft zurückgeht und nach der Geburt wiederkehrt.

Auch die Frauen, die hormonelle Verhütungsmittel einnehmen, klagen während der siebentägigen Pause aufgrund des Hormonentzugs über Migräne.

Chronische Migräne

Ist eine Person innerhalb mehrerer Monate an mehr als 15 Tagen eines Monats von Migräne betroffen, dann spricht man von chronischer Migräne. Hierbei ist die Unterscheidung vom medikamenteninduzierten Kopfschmerz bedeutsam.

Migräne im Kinder- und Jugendalter

Etwa 4 bis 5 % der Kinder und Jugendlichen leiden unter Migräne, die meist nach zwei Stunden wieder abklingt. Nur in seltenen Fällen hält sie für bis zu 48 Stunden an. Dabei klagen die Kinder über beidseitige Schmerzen am Kopf, Übelkeit und Schwindel. Bei der Hälfte der Betroffenen verschwinden die wiederkehrenden Symptome während der Pubertät.

Auslöser: Was sind die Ursachen für Migräne?

Der genaue Wirkmechanismus, der Migräne auslöst, ist noch nicht vollständig geklärt. Es handelt sich jedenfalls um neurologische Ursachen. Man vermutet, dass sich die Schmerzen durch eine Fehlsteuerung des Gehirns und der dortigen Blutgefäße entwickeln.

Mithilfe eines bildgebenden Verfahrens konnte ein „Migräne-Zentrum“ im Hirnstamm lokalisiert werden. Die dortigen Nervenzellen sind während eines Anfalls hochaktiv und führen dazu, dass der Gesichtsnerv Schmerzsignale an das Gehirn sendet.

Löst Serotonin Migräne aus?

In dieser Situation wirken zusätzlich Botenstoffe, die Signale zwischen Nervenzellen weiterleiten können, etwa zur Verengung oder Erweiterung der Blutgefäße. Besonders dem Stoff Serotonin wird bei der Entstehung von Migräne eine wichtige Rolle zugeschrieben. Man vermutet, dass die Gefäßwände durch den Botenstoff leicht durchlässig werden. Dies löst eine Entzündungsreaktion aus. Der Blutfluss im Gehirn wird dann als pulsierender Kopfschmerz wahrgenommen.

Für Serotonin als Auslöser spricht auch die Tatsache, dass dessen Konzentration im Laufe des weiblichen Zyklus schwankt. Gleichzeitig kommt es zu vermehrter Migräne. Auch bestimmte Nahrungsmittel oder Rotwein können die Ausschüttung von Serotonin auslösen.

Trigger-Faktoren

In den langen Jahren der Forschung und der Beobachtung von Betroffenen, haben sich mehrere innere und äußere Faktoren als Auslöser – sogenannte Trigger – für Migräne herausgestellt. Sie begünstigen die Entstehung der Kopfschmerzen.

Die häufigsten Migräneauslöser sind:

  • Bestimmte Nahrungsmittel (Käse, Schokolade, Zitrusfrüchte)
  • Alkohol, insbesondere Rotwein
  • zu- oder abnehmende Anspannung
  • Ermüdung aufgrund eines unregelmäßigen Tag-Nacht-Rhythmus
  • Körperlicher und geistiger Stress
  • Wetteränderungen
  • Hormonschwankungen während des weiblichen Zyklus oder der Anwendung hormoneller Verhütungsmittel
  • Äußere Faktoren wie schlechte Lichtverhältnisse, Lärm oder Zigarettenrauch
  • Bestimmte Medikamente

Um die individuellen Trigger für einen Migräneanfall zu identifizieren, bietet sich beispielsweise die Führung eines Kopfschmerztagebuchs an. Darin wird das Datum des Anfalls inklusive der möglichen Auslöser notiert. Auf diese Weise können etwa bestimmte Speisen, Getränke oder andere äußere Faktoren mit der Attacke in Verbindung gebracht werden.

Können bestimmte Lebensmittel Migräne auslösen?

Nahezu alle Äußerungen des Lebensstils oder Reize der Umwelt kommen als Triggerfaktoren für Veränderungen im Gehirn infrage, die zu Migräne führen. Bis zu 20 % der Anfälle können jedoch mit einem Nahrungsmittel oder einer bestimmten Kombination in Verbindung gebracht werden.

Man vermutet, dass einige Lebensmittel chemische Verbindungen beinhalten, welche zur Erweiterung der Blutgefäße im Gehirn führen. Diese bedingt wiederum die Entstehung von Migränekopfschmerz. Es ist also die Gefäßerweiterung, die die Schmerzen auslöst, nicht die Nahrungsmittel selbst. Die Plausibilität dieser These wird jedoch in medizinischen Kreisen immer noch diskutiert.

Folgende Nahrungsmittel und -Zutaten zählen zu den Triggerfaktoren für Migräne:

  • Alkohol, besonders Rotwein und Bier
  • reife Käsesorten
  • Koffein, besonders bei beginnendem Koffeinentzug
  • Schokolade
  • vergorene, eingelegte oder marinierte Nahrungsmittel
  • Fleisch, das mit Nitrat konserviert wird
  • Nüsse
  • Pizza
  • Lebensmittel, die mit Glutamat hergestellt werden

Zusätzlich besteht möglicherweise ein Zusammenhang zwischen Migräne und der Temperatur der jeweiligen Lebensmittel.

Es gilt also, den Zusammenhang zwischen den einzelnen Faktoren und dem Kopfschmerz herzustellen. Zu beachten ist, dass nicht jedes der genannten Nahrungsmittel bei einer Person Migräne auslöst. Manchmal kann etwa ein Glas Rotwein ohne Folgen genossen werden, während er beim nächsten Mal eine Attacke auslöst. Möglicherweise waren an den zwei verschiedenen Zeitpunkten zusätzliche Faktoren wie Stress oder Entspannung ausschlaggebend.

Symptome: Wie äußert sich Migräne?

Eine Migräneattacke lässt sich in mehrere Phasen einteilen, die von Person zu Person unterschiedlich ablaufen.

Viele Betroffenen spüren im Vorfeld erste Anzeichen, dass sich der Kopfschmerz anbahnt. Manche berichten von einer positiven Grundstimmung und Leistungsfähigkeit, andere sind von hoher Reizbarkeit bis hin zu depressiven Verstimmungen betroffen.

Mögliche Vorboten einer Migräneattacke sind:

  • depressive Verstimmungen (schon am Tag vor dem Anfall)
  • Heißhunger
  • häufiges Gähnen
  • Flimmern und Lichtblitze in den Augen („Aura“)
  • Kribbeln, Taubheitsgefühl, vorübergehende Lähmungen (z. B. an Händen und Armen)
  • Sprachstörungen

Phasen Migräne

Direkt vor dem Auftreten der Migräne leiden manche unter einer sogenannten Aura. Dabei handelt es sich um eine Reihe neurologischer Ausfallerscheinungen:

  • Sehstörungen, in Form von Lichtblitzen oder Flimmern
  • Störungen der Sensibilität
  • Störungen des Sprachvermögens
  • Störungen des Geruchempfindens
  • Halluzinationen

Diese Symptome treten kurz vor dem Einsetzen der Kopfschmerzen ein und dauern etwa 15 bis 30 Minuten an. Man spricht dann von der Klassischen Migräne.

Den Höhepunkt des Migräneanfalls stellt der Kopfschmerz selbst dar. Er ist pulsierend-pochend, beginnt auf einer Seite des Kopfes und breitet sich über Stirn, Schläfen und Augen weiter aus.

Die Kopfschmerzen können begleitet werden von:

  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Lichtempfindlichkeit
  • Geräuschempfindlichkeit
  • Empfindlichkeit gegenüber Gerüchen

Ein Migräne-Anfall dauert vier bis 72 Stunden und beginnt häufig in den frühen Morgenstunden.

Gegen Ende der dritten, beziehungsweise vierten Phase klingt der Schmerz langsam ab.

Wann sollte man einen Arzt rufen?

Wenn die Migräne an mehreren Tagen des Monats besteht und häufig Medikamente eingenommen werden müssen, ist Vorsicht geboten. Dabei kann sich zusätzlich ein durch die Medikamente bedingter Kopfschmerz entwickeln.

Hinweis
Lassen die Schmerzen trotz der Einnahme von Medikamenten nicht nach und treten mehrmals im Monat auf, sollte ein Arzt besucht werden.

Auch andere Symptome in Verbindung mit Migräne müssen sofort ärztlich abgeklärt werden:

  • Besonders starke Kopfschmerzen oder Schmerzen, die an Stärke zunehmen
  • Plötzlich auftretende starke Kopfschmerzen
  • Begleiterscheinungen wie Fieber, Schwindel, Sprachstörungen, Kreislaufprobleme
  • Kopfschmerzen als Folge einer Verletzung

Wie wird Migräne diagnostiziert?

Wenn man einen Facharzt zur Diagnose von Migräne aufsucht, dann wird zunächst ein umfassendes Anamnesegespräch über die Symptome und die individuelle Vorgeschichte durchgeführt. Anhand gewisser Krankheitszeichen kann der Mediziner die jeweilige Form des Kopfschmerzes ermitteln. Dabei geht es um die Lokalisierung der Beschwerden am Kopf, die Intensität sowie die genaue Art der Schmerzen. Die Führung eines Migräne-Tagebuchs ist eine hilfreiche Ergänzung bei der Diagnose.

Durch eine körperliche Untersuchung prüft der Arzt die Funktion des Nervensystems, den Gleichgewichtssinn sowie die Augen. Vor allem geht es auch darum, die mögliche Migräne von anderen Kopfschmerzen abzugrenzen. Zur Sicherheit können andere Ursachen durch bildgebende Verfahren (MRT, CT) sowie Blutuntersuchungen ausgeschlossen werden.

Behandlung von Migräne: Was tun bei einem akuten Anfall?

Migräne ist nach dem momentanen Forschungsstand nicht heilbar. Die Häufigkeit und Heftigkeit der Kopfschmerzen können allerdings durch entsprechende Vorgehensweisen günstig beeinflusst werden. Dazu stehen verschiedene Medikamente sowie alternativmedizinische Methoden zur Verfügung.

In manchen Fällen wirken einfache, frühe Maßnahmen zu Beginn einer Migräneattacke:

  • Eisbeutel oder Kaltkompressen im Nacken
  • Wärmflasche auf der Stirn bzw. im Nacken
  • Fußbad mit warmem Salzwasser (zwei bis drei Esslöffel Salz auf 10 Liter Wasser)
  • Spaziergang oder zügiges Gehen
  • Fußreflexzonenmassage
  • Akupressur
  • eine Tasse Kaffee
Tipp
Eine natürliche Hilfe bei leichter Migräne kann Kaffee mit Zitrone sein. Das Koffein erhöht die Durchblutung Ihres Gehirns und das Vitamin C aus der Zitrone begünstigt die Bildung von Noradrenalin, das Ihren Kopfschmerz dämpft. Wichtig ist, dass der Kaffee wirklich stark ist und der Saft von mindestens einer halben Zitrone verwendet wird.

Wenn die Erste Hilfe Maßnahmen nichts bewirken, ist es besser, frühzeitig zu Medikamenten zu greifen. Diese stoppen die Entwicklung der Schmerzen schneller, als wenn zugewartet wird.

Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) empfiehlt zur Selbstmedikation bei akuten Migräneattacken als wirksame Medikamente:

  • 000 mg Acetylsalicylsäure
  • 400-600 mg Ibuprofen
  • 000 mg Paracetamol
  • Eine Kombination aus 500 mg Acetylsalicylsäure, 400 mg Paracetamol und 100 mg Koffein
Hinweis
Die angegebenen Einzel- bzw. Kombinationsdosen sollten nicht länger als drei Tage hintereinander und auch nicht häufiger als zehn Tage im Monat eingenommen werden. Bei einem übermäßigen Gebrauch können sich chronische (medikamenteninduzierte) Kopfschmerzen entwickeln.

Langfristige Therapie von Migräne

Bei sehr starken, regelmäßig wiederkehrenden Attacken sollte mit einem Arzt über eine langfristige Therapie gesprochen werden. Dabei werden nicht nur die Symptome gelindert, sondern vor allem die Bereitschaft des Körpers für Migräne gesenkt.

Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) rät dazu, medizinische Hilfe aufzusuchen, sobald

  • die Beschwerden täglich oder fast täglich auftreten
  • Begleitsymptome auftreten, beispielsweise
    • Sehstörungen
    • Gleichgewichtsstörungen
    • Lähmungen
    • Starker Schwindel
    • Störungen des Kurzzeitgedächtnisses oder der Orientierung
  • die Schmerzen allmählich von längerer Dauer oder stärkerer Intensität sind
  • die Kopfschmerzen nicht mehr auf die bisher verwendeten Medikamente ansprechen

Die medizinische Behandlung ist beispielsweise mit Beta-Blockern und Kalziumantagonisten möglich. Diese Medikamente werden jedoch mit zahlreichen Nebenwirkungen in Verbindung gebracht. Darum sollte man sie erst dann einsetzen, wenn andere Maßnahmen keine Besserung gebracht haben.

Gegen die akuten Attacken stehen heute sehr effektive und in der Regel auch Triptane (z. B. Naratriptan, Zolmitriptan) als verträglichere Wirkstoffe zur Verfügung. Diese Mittel können jedoch die Blutgefäße verengen.

Naturheilkunde bei Migräne

Da die medikamentöse Therapie der Migräne oftmals durch unerwünschte Nebenwirkungen begleitet ist, lohnt es sich jedenfalls, auch auf die Naturheilkunde zurückzugreifen.

Pestwurz zur Vorbeugung von Migräne

Die zu den Korbblütlern gehörende Heilpflanze Pestwurz (Petasites hybridus) eignet sich besonders zur Vorbeugung von Migräneattacken. Ihr Inhaltsstoff Petasin wirkt krampflösend und entzündungshemmend.

Die prophylaktische Einnahme von Pestwurzextrakten wird auch von der Deutschen Gesellschaft für Migräne und Kopfschmerz empfohlen. Dafür muss jedoch ein Präparat gewählt werden, das zumindest eine Tagesdosis von 100 bis 150 mg Pestwurzextrakt enthält.

Dabei empfiehlt sich eine kurmäßige Anwendung mit einer Dauer von etwa sechs Monaten. Nach bereits vier Wochen sollte sich erfahrungsgemäß eine deutliche Verminderung der Anfallshäufigkeit einstellen.

Minzöl bei akuten Attacken

Falls doch eine Migräneattacke auftritt bietet sich die Anwendung von Minzöl an. Wissenschaftler der Universität Würzburg bestätigten in einer Studie den schmerzstillenden und krampflösenden Effekt der ätherischen Öle der Pfefferminze. Diese haben einen ähnlichen Effekt wie das Schmerzmittel Paracetamol.

Zur Anwendung von Minzöl bei akuter Migräne ein paar Tropfen reines Minzöl auf den Schläfen einreiben.

Die Damaszener-Rose kann Migräneanfälle verringern

In der traditionellen persischen Medizin ist Rosenöl ein geschätztes Heilmittel. Die Wirksamkeit der Damaszener-Rose wurde von iranischen Forschern durch eine Untersuchung bestätigt. Die Anwendung des Öls auf der Stirn bei einer akuten Migräne lindert sowohl die Intensität als auch die Dauer der Attacke.

Eine Einschränkung wurde aber festgestellt: Das Rosenöl half nur Betroffenen, denen Wärme bei Kopfschmerzen Linderung verschaffte. Wem eher kühle Auflagen helfen, bringt das Öl möglicherweise keine Erleichterung.

Teemischung bei Migräne

Auch eine Teemischung aus verschiedenen Heilpflanzen kann bei Kopfschmerzen helfen.

  • Kümmel, Lavendel, Schafgarbe, Brennnessel und Weidenrinde zu gleichen Teilen
  • 1 TL der Mischung in eine Tasse geben und mit kochendem Wasser übergießen
  • 10 Minuten ziehen lassen

Homöopathische Mittel bei Migräne

Auch die Homöopathie als alternative Heilmethode wird gerne bei Migräne angewendet. Es muss jedoch erst das passende Mittel gefunden werden. Dies sollte am besten in Absprache mit einem ausgebildeten Heilpraktiker geschehen.

Eine allgemeine Anwendungsempfehlung für die folgenden Mittel ist es, gleich beim Einsetzen der Kopfschmerzen fünf Globuli mit der Potenz C30 in Wasser aufzulösen und diese schluckweise in viertelstündigen Abständen bis zur Besserung einzunehmen.

  • Belladonna lindert plötzlich auftretende pulsierende Kopfschmerzen, die mit einem geröteten Kopf einhergehen.
  • Bei stechenden Kopfschmerzen, Schlafproblemen und Hitzegefühl im Kopf hilft Coffea.
  • Iris versicolor kann bei der typischen Wochenendmigräne als Folge geistiger Überanstrengung helfen, die auch mit Übelkeit und Erbrechen begleitet ist.
  • Migräne, die von Überreizung, zu wenig Schlaf oder übermäßigem Kaffee- oder Alkoholkonsum ausgelöst wurde, wird mit Nux vomica
  • Sepia lindert die Beschwerden von Frauen in den Wechseljahren.

Die Bedeutung von Magnesium bei Migräne

Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass Migränepatienten einen geringeren Magnesiumgehalt im Blut aufweisen, als nicht betroffene Personen. Je niedriger der Spiegel, desto häufiger war mit Migräne zu rechnen.

Der Mangel an Magnesium wird mit einer Verengung der Gefäße im Gehirn sowie einer höheren Empfindlichkeit der Nervenzellen auf Botenstoffe wie Serotonin in Verbindung gebracht.

Bei regelmäßig auftretender Migräne kann eine ausreichende Versorgung mit Magnesium vorbeugend wirken. Das gilt insbesondere bei starkem Stress, der zur vermehrten Ausscheidung von Mineralstoffen führt. Folglich kann also nicht nur die Überanstrengung selbst, sondern auch der daraus resultierende Magnesiummangel die Auslöser für Migräne sein.

Wie erreicht man eine optimale Versorgung mit Magnesium?

Der Tagesbedarf an Magnesium liegt zwischen 300 bis 400 mg. Schon magnesiumreiches Mineralwasser mit mindestens 100 mg/l ist eine einfache Methode, die Aufnahme des Mineralstoffes zu steigern.

Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Magnesium sind:

  • Nüsse und Samen, wie Kürbiskerne, Sonnenblumen-, Sesam- und Leinsamen
  • Gemüse und Hülsenfrüchte, wie grüne Bohnen, Grünkohl oder Spinat
  • Vollkornprodukte
  • Fettarme Milchprodukte
  • Naturreis und Kartoffeln

Gleichzeitig sollte auf Alkohol verzichtet werden, der die Aufnahme von Magnesium im Körper hemmt.

Tipps zur Linderung von Migräne durch Akupressur



Akupressur
kann ganz einfach selbst angewendet werden. Eine Behandlung kann folgendermaßen ablaufen:

  • Legen Sie Zeige- und Mittelfinger in die Vertiefungen der Schläfen („Taiyang“-Punkte)
  • Üben Sie etwas Druck in kleinen Kreisbewegungen aus
  • Nach einigen Sekunden beenden Sie die Bewegungen und drücken die Finger sanft in die Vertiefungen. Zählen Sie dabei bis sechs.
  • Danach lassen Sie die Finger einfach leicht aufliegen. Zählen Sie erneut bis sechs.
  • Anschließend drücken Sie wieder fester und zählen bis sechs.
  • Wiederholen Sie die Vorgehensweise drei Mal

Diese Akupressurpunkte wirken lindernd bei Migräne:

  • He Gu: auf der dünnen Haut zwischen Daumen und Zeigefinger
  • Yin Tang: in der Mitte zwischen den Augenbrauen
  • Jingming: direkt an der Nasenwurzel
  • Fengchi: am Haaransatz des Hinterkopfes, wo der Hals in den Schädel übergeht

Alle diese Punkte werden für etwa fünf Minuten lang gedrückt.

Alternativ ist die Anwendung von Akupunktur mit Nadeln möglich. Diese erfolgt durch einen Heilpraktiker oder durch einen in dem Fachgebiet ausgebildeten Arzt.

Entspannungstechniken bei Migräne

Autogenes Training, Yoga und progressive Muskelentspannung können die Schmerzanfälligkeit des Körpers reduzieren, sodass Beschwerden nicht mehr so heftig wahrgenommen werden. Gleichzeitig bringen diese Techniken nicht nur körperliche, sondern auch geistige Entspannung.

Die progressive Muskelentspannung eignet sich beispielsweise dann, wenn eine Verkrampfung der Halsmuskulatur die Ursache der Migräne ist. Dabei lernt man, wir Muskeln gezielt angespannt und bewusst entspannt werden können, um Verkrampfungen und psychische Anspannung zu lösen.

Wenn die Techniken ausreichend eingeübt wurden, können sie bei Kopfschmerzen angewandt werden und die Beschwerden deutlich lindern. Wenn es sich um einen leichten Anfall handelt, ist es sogar möglich, dass sie komplett verschwinden.

Stressbewältigung

Stress ist einer der Hauptauslöser der Migräne. Viele Studios, Volkshochschulen oder Personal Trainer bieten ein Anti-Stress-Training an, bei dem zunächst die persönlichen Stressoren identifiziert werden. Dann werden Strategien entwickelt, mit denen man diesen Faktoren begegnen kann.

Bei diesen Trainings lernt man, mental gegen den Schmerz zu arbeiten und die eigene mentale Stärke zur Linderung der Beschwerden zu nutzen. Dafür erstellt man das Bild des persönlichen Schmerzes anhand verschiedener Fragen:

  • Hat er eine bestimmte Farbe?
  • Fällt Ihnen spontan ein Symbol dazu ein?
  • Oder sogar ein ganzes Bild?

Dieses Schmerzensbild wird dann auf den Bildschirm des inneren Auges projiziert. Der Patient lässt es danach immer weiter über den Rand des Bildes wandern, sodass es kleiner und kleiner wird.

Auf den freiwerdenden Platz tritt ein Bild, das für Schmerzensfreiheit, Gesundheit, Wohlbefinden steht. Es wächst immer weiter an, bis es den ganzen inneren Bildschirm ausfüllt und körperlich angenehm spürbar wird.

Biofeedback

Bei der Methode des Biofeedbacks lernt der Patient, seine Körpervorgänge willkürlich zu beeinflussen. Nach einiger Übung kann sogar die Spannung bestimmter Muskelgruppen kontrolliert werden. Zur Therapie von Migräne werden die Blutgefäße in den Schläfen willentlich verengt, um Schmerz zu lindern.

Während der Behandlung messen Sensoren an den Schläfen die Weite der Blutgefäße. Der Therapeut erarbeitet dann gemeinsam mit dem Betroffenen Strategien, diese zu beeinflussen. Das funktioniert etwa durch die Vorstellung, dass ein Eisklumpen auf die Stirn gelegt wird. Dies wirkt sich unwillkürlich auf die Blutgefäße aus. Sie verengen sich. Die erarbeiteten Maßnahmen können bei der nächsten Migräne angewendet werden.

Atlas-Therapie bei Migräne

Nicht nur bei Migräne, sondern auch bei anderen neurologischen oder organischen Beschwerden wie Konzentrationsstörungen, Verspannungen, Schwindel oder Seh- bzw. Hörproblemen kann Atlas-Therapie heilsam sein.

Dabei wird der Atlas-Wirbel der Wirbelsäule behandelt. Das ist der oberste Halswirbel, auf dem direkt der Schädel aufsitzt. Die ihn umgebende Region ist von einer komplexen Muskulatur und zahlreichen Rezeptoren und Sensoren durchzogen. Sie steht in direktem Kontakt mit Gehirnregionen, in denen Schmerzen aus dem Bewegungsapparat verarbeitet werden.

Durch die Behandlung dieser Region können viele Körperfunktionen positiv beeinflusst werden.

Okzipitale Nervenstimulation (ONS) bei Migräne

Etwa jeder Zehnte in Deutschland leidet regelmäßig unter Migräneattacken oder Clusterkopfschmerz. In einigen Fällen schlagen Medikamente nicht an. Für diese Patienten kommt eine neue Therapie in Betracht.

Dabei pflanzen Ärzte zwei Elektroden im Nackenbereich ein. Ihre elektrischen Reize wirken auf den Hinterhauptsnerv (Okzipitalnerv). Sie mindern die Schmerzen bei mehr als 70 % der Menschen mit chronischem Clusterkopfschmerz. Bei Migräne-Attacken spüren 40 % eine deutliche Besserung.

Langzeitstudien stehen jedoch noch aus. Die bisher beobachteten Erfolgsraten sind weniger stabil als bei Clusterkopfschmerz-Betroffenen. Es ist auch noch unklar, wie genau die ONS wirkt. Wahrscheinlich unterbinden die elektrischen Reize die Weiterleitung der Schmerzsignale im Hirnstamm. Das ONS-Verfahren ist dennoch sicher und reversibel. Die Risiken sind überschaubar.

Weitere Behandlungen neurologischer Krankheiten, die auf elektrische Stimulation setzen, werden zurzeit erprobt. „Das therapeutische Potenzial neurophysiologischer Methoden scheint längst nicht ausgeschöpft“, erklärt Professor Dr. Andreas Straube, ein deutscher Kopfschmerzspezialist. „Wir verfolgen insbesondere Methoden, bei denen elektrische Wellen von außen wirken. Diese erfordern keinen Hautschnitt.“

Dazu zählt die transkutane Nervus-Vagus-Stimulation. Dabei stimulieren die Forscher Kopfschmerzpatienten und solche mit epileptischen Anfällen mehrere Stunden täglich im Bereich der linken Ohrmuschel elektrisch.

Grünes Licht bei Migräne

Wissenschaftler der Harvard Medical School in Boston (USA) untersuchten, ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt, den Aufenthalt in abgedunkelten Räumen zu umgehen, der für fast alle Betroffenen während eines Anfalls die einzige Möglichkeit ist.

Die Forscher testeten bei über 40 Migränepatienten sichtbares Licht in unterschiedlichen Wellenlängen. Die Testpersonen saßen während eines Migräneanfalls vor Lichtmaschinen mit blauer, grüner, gelber oder roter Beleuchtung unterschiedlicher Stärke. Danach mussten sie beurteilen, wie sich die Migränebeschwerden durch das verschiedene Licht verändert hatten.

Fast 80 % der Teilnehmer empfanden helles Licht, egal in welcher Farbe, als sehr unangenehm. Es gab eine Ausnahme: Grün gehörte nicht dazu. Sanfte grüne Beleuchtung konnte den Schmerz sogar um 20 % lindern.

Den Grund dafür fanden die Wissenschaftler im Gehirn, als sie die Signalaktivitäten der Nervenzellen maßen. Das grüne Licht löste deutlich schwächere Impulse aus.

Prävention: Wie kann man Migräne vorbeugen?

Komplett heilen lässt sich Migräne nicht. Deshalb ist es umso entscheidender, Anfällen gezielt vorzubeugen.

Migräne vorbeugen

Wie führt man ein Migränetagebuch?

Ein Migränetagebuch ist eine der besten Methoden, um die individuellen Auslöser einer Migräneattacke zu identifizieren. Dabei werden Aufzeichnungen über die Kopfschmerzen sowie dazugehörige Details notiert. Dazu gehören unter anderem folgende Informationen:

  • Datum und Uhrzeit des Auftretens der Kopfschmerzen
  • Symptome vor, während und nach der Migräneattacke
  • Beschreibung des Schmerzes, der Schmerzregion im Kopf und seiner Stärke
  • Behandlung des Schmerzes, zum Beispiel durch Einnehmen eines Schmerzmittels oder die Anwendung einer Eispackung
  • Was wurde davor gegessen oder getrunken?
  • Welche Tätigkeiten gingen den Kopfschmerzen voraus?

Außerdem ist es sinnvoll, eventuelle Veränderungen im Alltag festzuhalten, die sich unmittelbar vor dem Migräneanfall ereignet haben:

  • War vermehrter Stress ein möglicher Auslöser?
  • War der Tag-Nacht-Rhythmus verschoben?

Die Ergebnisse des Tagebuchs sollten schließlich mit einem Arzt besprochen werden. Möglicherweise ist die Migräne nahrungsmittelbedingt, dann müssen bestimmte Lebensmittel gemieden werden. Eine Ernährungsberatung empfiehlt alternative Lebensmittel und hilft bei der Planung der Mahlzeiten.

Gleichzeitig müssen aber auch Methoden erarbeitet werden, die die Migräne im Voraus verhindern können und im initialen Moment der Schmerzen weiterhelfen.

Tipps zur Vorbeugung von Migräne

Wenn der persönliche Trigger, der Auslöser der Schmerzattacken bekannt ist, kann man diesen meiden und auch das Leben so gut wie möglich danach ausrichten.

Zusätzlich gibt es noch weitere allgemeine Regeln, die für alle von Migräne Betroffenen gelten:

  • Achten Sie auf einen regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus, auch am Wochenende
  • Schützen Sie Ihren Kopf vor Temperaturschwankungen

Bei einem Spaziergang an einem Wintertag sollte der Kopf gut vor der Kälte geschützt werden, im Sommer sollte eine Kopfbedeckung als Schutz vor der Sonne getragen werden

  • Meiden Sie Natriumglutamat und Tyramin

Stark fetthaltige Speisen, der Geschmacksverstärker Natriumglutamat oder tyraminhaltige Lebensmittel wie Schokolade, Köse und Avocados können Migräne auslösen.

  • Meiden Sie Alkohol

Schon ein Glas Rotwein trägt zur Freisetzung des Botenstoffes Serotonin bei, der die Durchlässigkeit der Blutgefäße beeinflusst und leichte Entzündungsreaktionen auslöst. Diese sind als Migräneauslöser bekannt.

  • Gönnen Sie sich Ruhe und Entspannung

Ein Ausgleich zwischen Aktivität und Entspannung trägt zu einem gesunden Lebensstil bei. Dabei hilft die gezielte Anwendung von Entspannungstechniken. Bei einer Neigung zu Migräne sollten Situationen gemieden werden, die Aufregung auslösen.

Eine Studie an der Universität Heidelberg hat gezeigt, dass Migräne, obwohl sie genetisch bedingt ist, oft als Schutzreaktion des Körpers vor Reizüberflutung und Überanstrengung auftritt.

  • Treiben Sie regelmäßig Sport

Ausdauersportarten wie Radfahren, Laufen, Schwimmen, Walken, Rudern oder Skilanglauf verringern die Häufigkeit von Migräneattacken und die Intensität der dabei auftretenden Schmerzen. Am besten trainieren Sie dreimal wöchentlich 30 Minuten. Belasten Sie Ihren Körper dabei, aber überfordern Sie ihn nicht, sonst riskieren Sie dadurch einen Anfall.

Nach oben
Über den Autor
Redaktionsteam Gesundheitswissen

Profitieren Sie von der Expertise unserer jeweiligen Experten und erhalten Sie detaillierte Informationen zu Ihrem Lieblingsthema.

Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig den kostenlosen E-Mail-Newsletter vom Redaktionsteam Gesundheitswissen. Herausgeber: FID Verlag GmbH. Sie können sich jederzeit wieder abmelden.

Hinweis zum Datenschutz
Migräne Redaktionsteam Gesundheitswissen Atlas-Therapie: Linderung bei Migräne und Bluthochdruck

Woher kommt der Begriff Atlas-Therapie? Bei welchen Erkrankungen kann sie helfen? Wie sieht sie aus und wirkt sie? All das erfahren Sie hier,