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Akupunktur: Die Wiederentdeckung einer antiken Heilkunst

Lesen Sie hier was sich hinter dem Begriff Akupunktur versteckt, wann sie angewendet wird und welche erstaunliche Wirkung Akupunktur hat. (Foto: kreativwerden - Fotolia)

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Inhaltsverzeichnis

Die Akupunktur hat ihre Wurzeln in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Die Heilkunst wird seit dem 2. Jahrhundert vor Christus praktiziert. War sie damals vor allem in China und Japan populär, hat sich die Behandlungsform heute auf der ganzen Welt verbreitet. Die Wirkung bezeugen heute nicht mehr nur Erfahrungsberichte. Fasziniert von den Möglichkeiten der Akupunktur setzen sich auch immer mehr Forscher mit der alternativen Heilmethode auseinander. Lesen Sie hier, wo Akupunktur eingesetzt wird, wie sich ihre Wirkung erklären lässt und wie Sie in den Genuss einer Akupunktur-Behandlung kommen.

Was ist Akupunktur?

Das Wort Akupunktur setzt sich aus dem lateinischen acus für Nadel und punctura für Stechen zusammen. Wie diese Herleitung verrät, ist Akupunktur eine Behandlung mit Nadelstichen. Dabei kommen spezielle Nadeln – die sogenannten Akupunkturnadeln – zum Einsatz. Behandler platzieren sie an bestimmten Körperstellen, den sogenannten Akupunkturpunkten.

Diese Behandlungsform stammt ursprünglich aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Dabei handelt es sich um ein asiatisches Heilsystem, welches sich über Jahrtausende weiterentwickelt hat. Heute ist es allerdings nicht mehr nur in Asien etabliert – auch westliche Nationen zeigen zunehmendes Interesse und Akzeptanz für diese Form alternativer Medizin.

Übrigens: Akupunktur bildet zusammen mit Moxibustion eine eigene Säule der Traditionellen Chinesischen Medizin. Bei Letzterem stehen ebenfalls die Akupunkturpunkte im Fokus – sie erfahren aber eine spezielle Wärmebehandlung. Neben Akupunktur und Moxibustion umfassen die Säulen auch TCMErnährung, Kräuterheilkunde, Bewegungskünste wie Tai Chi oder Qigong und die sogenannte Tuina-Massage.

Welchem Wirkprinzip folgt Akupunktur?

Ihre therapeutischen Effekte erzielt die Akupunktur über das Einstechen feiner Nadeln in die Haut. Dies soll der TCM zufolge Störungen im Fluss der Lebensenergie beheben und ein Gleichgewicht von Yin und Yang herstellen.

Das Heilsystem der Traditionellen Chinesischen Medizin gründet auf der Lehre von der alles durchdringenden Lebensenergie Qi (gesprochen: Chi). Diese Energie durchströmt den Körper und von dem ungestörten Fluss hängt die Gesundheit ab. Sobald Blockaden vorliegen, treten laut der TCM zunächst leichte Funktionsstörungen am betroffenen Organ auf und später auch Erkrankungen.

Die Akupunktur gibt der Traditionellen Chinesischen Medizin eine Möglichkeit, den gestörten Fluss der Lebensenergie Qi günstig zu beeinflussen und Krankheiten damit vorzubeugen oder zu behandeln.

Die Akupunktur erfolgt an speziellen Stellen, die sich entlang des Körpers verteilen. © bcorn | Adobe Stock

Dafür lokalisiert der Akupunkteur die Blockade entlang des Energieleitsystems. Die Leitbahnen nennen sich in der TCM Meridiane. Sie liegen zwar unter der Haut, lassen sich aber über die darüber liegenden Punkte stimulieren. In der TCM existieren 14 Meridiane und 361 klassische Akupunkturpunkte. Abhängig von Krankheitsbild und Beschwerden erfolgt die Nadelung anderer Punkte und Körperregionen. Denn zu jedem Krankheitsbild gibt es typische Körperareale. Sobald die Blockade behoben ist, kann der alternativen Lehre nach das Qi wieder ungehindert fließen und die Beschwerden sollten infolge der Behandlung abklingen.

Was bewirkt Akupunktur im Körper?

Die Wirksamkeit von Akupunktur ist – zumindest bei bestimmten Erkrankungen – wissenschaftlich abgesichert. Die verantwortlichen Wirkmechanismen hingegen sind bis dato noch nicht vollständig identifiziert. Akupunktur nimmt scheinbar Einfluss auf das Nerven-, Hormon- und Immunsystem. Doch wie genau dies symptomlindernd wirkt, hat die Forschung bisher noch nicht abschließend geklärt.

Folgende Wirkungen auf den menschlichen Organismus sind denkbar:

  • Die Akupunkturnadeln stechen direkt an den Nervenenden ein und beeinflussen die Arbeitsweise entlang der betroffenen Teile des Nervensystems.
  • Beschwerden an bestimmten inneren Organen stören die Durchblutung von weiter entfernt liegenden Bereichen an der Körperoberfläche. Außerdem erzeugen sie Verspannungen. Indem die Akupunktur diese Muskelverspannungen und Durchblutungsstörungen behebt, behandelt sie rückwirkend auch die organische Ursache.
  • Akupunktur beeinflusst den Stoffwechsel von Nervenzellen. Unter anderem stimuliert die Nadelung mancher Körperregionen die Ausschüttung körpereigener Schmerzmittel wie zum Beispiel Endorphinen.
  • Eventuell führen die Akupunkturnadeln an den naheliegenden Nervenenden zu einer dauerhaften Erregung. Diese kann die therapeutischen Effekte – insbesondere die Schmerzlinderung – erklären.
  • Zudem diskutieren Forscher die Aktivierung des Immunsystems als potenziellen Wirkmechanismus.

Bis heute ist nicht gänzlich geklärt, welche der beschriebenen Effekte auf den Körper zutreffen und wie sie zusammenwirken. Das „Wie“ bleibt also vorerst ein Mysterium. Sei es der Effekt auf Leitbahnen oder Immunzellen, eines steht fest: Akupunktur kann gesundheitsförderlich wirken.

Doch bei welchen Erkrankungen und Krankheitszeichen (Symptomen) findet Akupunktur nun überhaupt Anwendung?

Bei welchen Beschwerden kommt Akupunktur zum Einsatz?

Zahlreiche Studien und Erfahrungsberichte zeigen, dass Akupunktur sich förderlich auf die Gesundheit auswirken kann. Die Befundlage ist derart überzeugend, dass Akupunktur Anfang der 2000er in den Leistungskatalog von gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland aufgenommen wurde.

Akupunktur bei körperlichen Erkrankungen und Beschwerden

Vor allem in der Schmerztherapie ist Akupunktur eine vielversprechende und beliebte Therapieoption. Bei folgenden schmerzhaften Symptomen gilt die symptomlindernde Wirkung von Akupunktur als gesichert:

  • Rückenschmerzen (= chronische Schmerzen in der Lendenwirbelsäule)
  • Knieschmerzen infolge einer Kniegelenkarthrose (= chronische Knieschmerzen bei Gonarthrose)

Doch auch in weiteren Bereichen zeigen Studien und Erfahrungen vielversprechende Effekte von Akupunktur:

  • Allergien: Bei Patienten mit Pollenallergie (saisonale allergische Rhinitis SAR) ließen sich in mehreren Studien Symptome lindern. Betroffene gaben nicht nur eine gesteigerte Lebensqualität an, sondern brauchten zum Beispiel auch weniger Antihistaminika (Allergiemedikamente).
  • Spannungskopfschmerzen: Einige Studien legen nahe, dass Akupunktur akute Spannungskopfschmerzen vorbeugen kann. In einer Studie bekam die Experimentalgruppe (EG) Akupunktur als Prophylaxe. Bei akuten Schmerzen durfte sie auch auf eine Standardbehandlung mit Schmerzmitteln und anderen Präparaten zurückgreifen. Verglichen mit einer Kontrollgruppe, die nur die Standardbehandlung erfuhr, waren Kopfschmerzen in der EG seltener. Wenn sie auftraten, waren sie nicht so stark. Zudem fühlte sich die EG durch die Kopfschmerzen weniger stark in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt.
  • Migräne: Dass sich auch Migräne-Attacken durch Akupunktur vorbeugen lassen, gilt als weitestgehend gesichert. Manche Studien belegen zudem, dass Akupunktur bei akuten Anfällen wirksam sei.
  • chronische Schmerzen: Studien gemäß soll Akupunktur nicht nur bei Schmerzen in der Lendenwirbelsäule – also dem unteren Rücken – Abhilfe verschaffen. Sie soll auch bei Schmerzen in der Halswirbelsäule symptomlindernd wirken.

Bei vielen dieser Beschwerden sind herkömmliche Medikamente (Allergiemedikamente, Schmerzmittel) nach wie vor am wirksamsten. Wer allerdings auf Medikamente verzichten oder diese reduzieren möchte, der hat mit Akupunktur einen vergleichsweise sicheren, natürlichen und günstigen Weg, um Beschwerden zu reduzieren.

Wichtig: Beachten Sie, dass Akupunktur als Alternativmedizin niemals Standardbehandlung beim Arzt ersetzen kann. Sie ist vielmehr als Ergänzung zu verstehen. Bei schweren Erkrankungen, fortschreitenden Symptomen oder Verschlechterung des Gesundheitszustands infolge der Akupunktur setzen Sie die Akupunkturbehandlung besser ab und kontaktieren einen Arzt.

Akupunktur besitzt nicht nur eine umfassende Wirkung auf den menschlichen Körper. Auch die Psyche profitiert von Akupunktur. © Pixelot | Adobe Stock

Die Wirkung von Akupunktur auf die Psyche

Studien legen bei einzelnen Beschwerden der Psyche eine positive Wirkung von Akupunktur nahe:

  • Depressionen: Bei Depressionen soll sich Akupunktur ergänzend zu einer psychotherapeutischen Standardbehandlung als wirksamer erwiesen haben als Psychotherapie alleine.
  • erektile Dysfunktion: Auch erektile Dysfunktion soll sich wenigen Studien zufolge besser psychotherapeutisch behandeln lassen, wenn die Psychotherapie durch Akupunkturbehandlungen begleitet wird. Hier gibt es aber auch Belege, die gegen diesen Zusatznutzen der Akupunktur sprechen.
  • Opioid-Abhängigkeit: In China ist Akupunktur ein beliebter Zusatz in der Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen – wie Opioid-Sucht. Groß angelegte Studien können die gesundheitsförderlichen Effekte von Akupunktur bei Suchtverhalten hingegen bislang nicht nachweisen.

Gerade bei einer Beeinträchtigung der seelischen Gesundheit gibt es bislang keine ausreichende Forschung. Daher kommt Akupunktur in Deutschland hauptsächlich zur Behandlung körperlicher Symptome zum Einsatz.

Wie viel kostet Akupunktur?

Je nachdem, wie viele Sitzungen Sie wahrnehmen und welche Methode Sie wählen, differieren die Kosten der Akupunkturbehandlung teils enorm. Eine Sitzung der klassischen Akupunkturbehandlung kostet zwischen 30 und 70 Euro.

Laserakupunktur und Elektroakupunktur sind oftmals etwas teurer. Teilweise werden die Kosten der Behandlung aber von der Krankenkasse gezahlt.

Zahlt die Krankenkasse meine Akupunkturbehandlung?

Gesetzliche Krankenkassen in Deutschland zahlen Akupunktur nur, wenn bestimmte Behandlungsanlässe (Indikationen) gegeben sind. Dazu gehören Knieschmerzen und Schmerzen in der Lendenwirbelsäule. Außerdem kommt es auf die Qualifikation des Therapeuten an.

Nicht alle Knie- und Rückenschmerzen lassen sich auf Kosten der gesetzlichen Krankenkasse mit Akupunktur behandeln: Es müssen sich entweder um chronische Schmerzen im unteren Rücken handeln oder um Knieschmerzen infolge einer Gonarthrose. Das sind im Übrigen genau diejenigen Beschwerden, für die am meisten wissenschaftliche Belege über die Wirksamkeit der Akupunktur vorliegen.

Achtung: Die Krankenkassen übernehmen die Kosten der Akupunktur bei anderen Indikationen nicht. Fragen Sie also im Zweifel besser nach, bevor Sie sich auf eine Kostenübernahme verlassen und am Ende doch selbst zahlen müssen.

Wenn diese Bedingung erfüllt ist, kommt es noch auf ein weiteres Kriterium an: Denn nicht jeder Akupunkteur darf auch über die Versichertenkarte gesetzlicher Krankenkassen abrechnen. Er muss eine qualitativ hochwertige Ausbildung absolviert haben. Eine Akupunkturausbildung bei der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V. (DÄGfA) zum Beispiel erfüllt die geforderten Qualitätsstandards.

Tipp: Sie können Ärzte, auf die dieses Kriterium zutrifft, sehr schnell online über entsprechende Ärztefinder ermitteln.

Was erwartet mich bei Akupunktur?

Es gibt zahlreiche Formen der Akupunktur – Akupunktur an Hand, Schädel oder Ohr mit kleinen Nadeln ist ebenso möglich, wie Akupunktur mit Laser oder leichten elektrischen Stromstößen. Der Behandler entscheidet nach ausführlicher Anamnese, wo und wie er die Behandlung durchführt.

Denn es hängt selbstverständlich zunächst einmal von Ihren Symptomen ab, welche Akupunkturpunkte behandelt werden. Doch auch Ihre Vorliebe entscheidet: haben Sie Angst vor Nadeln, so kann zu Beispiel ein Therapielaser alternativ zum Einsatz kommen.

Meist wird die Akupunktur-Behandlung von Ärzten angeboten, doch auch Heilpraktiker oder Vertreter andere Fachrichtungen führen Akupunktur durch. Eine klassische Sitzung mit Akupunkturnadeln dauert zwischen 20 und 30 Minuten. Nachdem der Therapeut die feinen Nadeln (zehn bis zwanzig Stück) sanft platziert hat, liegt der Patient in der Regel mindestens zehn Minuten ruhig in der vorgegebenen Position. Die Nadeln sollten sich nicht verschieben.

Übrigens: Da die Nadeln schnell und eher oberflächlich in die Haut gestochen werden, ist die Akupunktur weitestgehend schmerzfrei. Auch das Entfernen bereitet keine Schmerzen. Selten kommen auch Dauernadeln zum Einsatz. Sie sind deutlich kürzer und werden nicht in derselben Sitzung entfernt, sondern einige Stunden oder Tage in der Haut belassen. Auch dies behindert Sie in der Regel kaum. Unter anderem, weil der Nadelkopf zum Schutz mit einem Pflaster abgeklebt wird.

Was gilt es bei der Akupunktur zu beachten?

Selbstverständlich hat Akupunktur, wie andere Formen der alternativen und Schulmedizin, auch Nebenwirkungen sowie Gegenanzeigen. So sollten Personen mit einer akuten Entzündung auf der zu behandelnden Hautstelle auf eine Behandlung verzichten.

Folgenden Personengruppen raten Experten von einer Akupunkturbehandlung ab:

  • Babys und Kleinkindern
  • Personen mit akuten Entzündungen, Verletzungen, Knochenbrüchen und Ekzemen
  • Personen in einem schlechten allgemeinen Gesundheitszustand (z.B. wegen Infekt)
  • Personen mit ansteckenden Erkrankungen (z.B. AIDS, Tuberkulose)
  • Personen mit Nervenerkrankungen oder Anfallsleiden

Die Nebenwirkungen der Akupunktur sind meist verschwindend gering. Denn gerade bei fachgerechter Anwendung ist Akupunktur eine sichere Sache. Mögliche Begleiterscheinungen können jedoch sein:

  • Ihr Konzentrationsvermögen ist nach der Behandlung möglicherweise vorübergehend beeinträchtigt.
  • Ihre Verkehrstauglichkeit kann eingeschränkt sein.
  • Muskelkaterähnliche Schmerzen an der Stelle des Einstichs können sich kurzzeitig einstellen.
  • Häufig verschlimmern sich Ihre Symptome für eine kurze Zeit. Das kennt man auch von anderen Naturheilverfahren wie der Homöopathie und wird Erstverschlimmerung genannt. Sie gilt als Zeichen dafür, dass Ihr Körper gut auf die Therapie reagiert.
  • Vereinzelt kommt es zu Blutergüssen.

Alle anderen Komplikationen, von denen gelegentlich berichtet wird, wie Übertragung von Infektionen oder Organverletzungen, sind quasi ausgeschlossen. Dabei handelt es sich nicht Nebenwirkungen der Akupunktur als Heilmethode, sondern um schwere Behandlungsfehler eines schlecht arbeitenden Akupunkteurs.

Wer sich einer Akupunktur unterzieht, muss sich mit den Begleiterscheinungen auseinandersetzen. © geargodz | Adobe Stock

Allgemein müssen Sie bei einem gut qualifizierten Therapeuten keine solche Komplikationen befürchten. Denn dieser würde Gegenanzeigen durch sein sorgfältiges Vorgehen ausschließen und bei auftretenden Nebenwirkungen eine andere Behandlungsform wählen. Alles in allem gilt Akupunktur als sichere und risikoarme Therapieform. Sie bietet ferner überzeugende Möglichkeiten der Individualisierung:

Wie funktioniert Akupunktur ohne Nadeln?

Mit der Laserakupunktur gibt es eine Möglichkeit der Akupunkturbehandlung ganz ohne Nadeln. Denn hier findet anstelle der Nadeln ein Therapielaser Verwendung. Prinzip und Wirkung bleiben dieselben. So können auch Personen, die Nadeln fürchten, von den gesundheitsförderlichen Effekten der Akupunktur profitieren.

Übrigens: Unter einem Therapielaser versteht man ein Gerät, welches in der Lage ist, gebündeltes energiereiches Licht zu erzeugen. Das Laserlicht wird zur Behandlung des jeweiligen Akupunkturpunktes direkt auf die Haut gerichtet und dringt schmerzfrei in das Gewebe ein.

Laser-Akupunktur eignet sich vor allem dann, wenn Sie sich vor den „echten“ Akupunkturnadeln fürchten. (Das ist zwar meist unbegründet, weil die Nadeln sehr fein sind, aber eine Therapie, die man nicht gerne und freiwillig macht, hat von vornherein wenig Aussichten auf Erfolg.)

Die Laser-Sitzungen dauern nur bis zu zehn Minuten, während bei der Akupunktur mit Nadeln allein die Nadelung über 20 Minuten bestehen sollte. Damit eignet sich die Laserakupunktur bei eher unruhigen Patienten.

Wie lange dauert es, bis Akupunktur wirkt?

Es hängt nicht nur von den behandelten Beschwerden ab, wann Akupunktur ihre Wirkung entfaltet. Auch die Frequenz und jeweilige Dauer der Sitzungen spielen eine Rolle. Daher kann man nicht pauschal beantworten, wann die Effekte einsetzen.

Bei akuten Kopfschmerzen angewendet, kann Akupunktur innerhalb weniger Sekunden beziehungsweise Minuten wirken. In der Behandlung von chronischen Schmerzen können hingegen auch Wochen vergehen, bis sich eine Wirkung zeigt.

Wissenswert: Die Zeit, für die eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse besteht, reicht oftmals, um positive Veränderungen anzustoßen.

Fazit: Akupunktur – eine kosteneffektive Alternative zur Schulmedizin

Akupunktur kommt hierzulande in der Prävention und begleitenden Therapie zahlreicher Erkrankungen zum Einsatz. Sei es in der Schmerztherapie oder der Behandlung von Allergien – positive Erfahrungen sprechen vielfach für die Heilmethode.

Und auch, wenn bisher noch nicht klar ist, ob die Wirkung wirklich mit dem Lösen von Blockaden des Qi entlang seiner Leitbahnen (Meridiane) zu tun hat, mit der Ausschüttung von Endorphinen oder völlig anders erklärbar ist, können Sie in den Genuss einer solchen Behandlung kommen. Die Akupunkturbehandlung gilt dabei nicht nur als nebenwirkungsarm, sondern wird unter Umständen auch von Ihrer Krankenkasse finanziert.

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