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Kältegefühl signalisiert Ihnen Organschwächen

Kältegefühl ist ein Symptom, das in der chinesischen Medizin große Beachtung findet. Erfahren Sie hier alles über dieses wichtige Warnsignal. (Foto: New Africa - Adobe Stock)

Nicht nur die Hände und Füße leiden unter dem Kältegefühl. Viele Menschen spüren auch in anderen Regionen kalte Zonen. Dies kann auf Funktionsschwächen innerer Organe hinweisen.

Bei uns wird dieses Phänomen außer von naturheilkundlich tätigen Ärzten oder Heilpraktikern kaum zur Kenntnis genommen, besondere Aufmerksamkeit schenkt ihm jedoch die chinesische Medizin.

Besonders viele Menschen spüren häufiger ein Kältegefühl am Po, am Bauch, an der Nase oder an den Brustwarzen.

Oft sind kalte Zonen ein wiederkehrendes Symptom, für das es keinen erkennbaren Grund gibt. Eine bestimmte Stelle wird als kalt empfunden, während andere Körperteile warm sind.

Werden die kalten Stellen mit Wärme behandelt, werden sie besser durchblutet und erwärmt, jedoch hält dieser Effekt nicht lange an.

Kältegefühl: Chinesische Medizin erklärt Ursachen

Es stellt sich die Frage, warum die Durchblutung immer wieder derart gedrosselt wird. Logischerweise muss die Nervenversorgung der jeweiligen Kältezone gestört sein. Die chinesische Medizin, die sich in der alternativen Medizin einordnet, unterscheidet drei Wege, wie die Kälte im Körper entsteht:

  1. Es besteht eine Blockade des Qi, dem Fluss der Lebensenergie durch den Körper, die dazu führt, dass nicht mehr genug Lebenswärme gebildet wird und Kälte entsteht.
  2. Witterungskälte dringt in den Körper ein und wirkt dort als Energiebremse. Kalte Füße beispielsweise verhindern so den Kontakt zur Erde. Kälteblockaden führen zu einer Beeinträchtigung des Qi, das nicht mehr richtig fließen kann.
  3. Störungen der Organe führen zu einer Qi-Blockade. So kann sich eine Nierenschwäche durch chronisch kalte Füße bemerkbar machen, kalte Hände und kalte Füße auf eine Leber- oder Milzschwäche hindeuten.

Behandelt werden die Kältezustände beziehungsweise der Mangel an Lebenswärme durch die Erwärmung des Inneren durch Wärme von außen – etwa durch die Moxabehandlung bestimmter Akupunkturpunkte, durch Pflanzenheilmittel sowie durch eine Umstellung der Ernährung auf wärmende Nahrungsmittel wie Zimt oder Ingwer.

Regelmäßige Bewegung und Schwitzen in der Sauna kurbeln die Durchblutung an und wirken langfristig. Durchblutungsfördernde Medikamente wie Gingko oder das homöopathische Mittel Secale cornutum (Mutterkorn) helfen leider nur kurzfristig.

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