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Gesundheitsausgaben die steuerlich absetzbar sind!

Die Gesundheit ist uns lieb – vor allem aber teuer. Gesundheitsausgaben von der Steuer absetzen geht allerdings auch. Wir zeigen, wie: (Foto: Adobe Stock – jovannig)

Die Gesundheit ist uns lieb – vor allem aber teuer. Gesundheitsausgaben von der Steuer absetzen geht allerdings in Teilen auch. Unter welchen Bedingungen sich das Finanzamt an den Kosten beteiligt.

Außerdem: Wieso Sie beim Autofahren nicht nur zum Vordermann Distanz wahren sollten.

Viel Spaß beim Lesen!

Dr. Dietmar Kowertz

Gesundheitsausgaben von der Steuer absetzen: Bei diesen geht’s

In Abhängigkeit von Ihren Einkünften, Ihrem Familienstand und der Größe Ihrer Familie mutet Ihnen das Finanzamt einen Eigenanteil zwischen 1 und 7 Prozent Ihres Bruttoeinkommens zu. Erst wenn Ihre Gesundheitsausgaben darüber hinaus gehen, können Sie diese als „außergewöhnliche Belastung” steuermindernd geltend machen.

Was Sie alles absetzen können:

Arzneimittel, auch frei verkäufliche, die Ihr Arzt Ihnen zur Einnahme verordnet hat.

Praxis- und Rezeptgebühren.

Bäder, Massagen, Krankengymnastik, Bestrahlungen, deren Anwendung Ihr Arzt verordnet hat.

Brillen und Kontaktlinsen.

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Zahnbehandlungen, alles, was die Kasse nicht übernimmt.

Fahrtkosten zum Therapeuten mit dem eigenen Pkw mit 30 Cent pro Kilometer.

Besuchsfahrten zu Angehörigen, z.B. um diese im Krankenhaus zu besuchen. Bescheinigung des Arztes erforderlich, aus der hervorgeht, dass der Besuch zur Genesung wesentlich beiträgt.

Heilpraktiker-Rechnungen gelten ebenfalls als Krankheitskosten.

Aufwendungen bei der Geburt eines Kindes, z.B. Fahrtkosten oder eine vorübergehend notwendige Haushaltshilfe.

Impfungen, sofern vom Arzt dringend empfohlen.

Pflegeheim-Kosten.

Trinkgelder an Pflegepersonal.

In allen Fällen gilt: Der Fiskus erkennt nur das an, was Sie mit Quittungen belegen können.

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