Blutegeltherapie: Mit einem Biss Schmerzen und Entzündungen lindern

Blutegeltherapie: Mit einem Biss Schmerzen und Entzündungen lindern
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Blutegeltherapie – bei dieser alternativen Medizinform denken die meisten Patienten zunächst an das Mittelalter. Doch zu Unrecht, denn noch heute kommen die Tiere in der Medizin zum Einsatz, um verschiedenste Beschwerden zu lindern. Dabei gibt es immer mehr Studien, die die Wirksamkeit der Blutegeltherapie belegen. In diesem Artikel finden Sie alles Wissenswerte rund um die Behandlung mit Blutegeln.

Was ist die Blutegeltherapie?

Die Blutegeltherapie ist ein spezielles ausleitendes Verfahren. Dabei gelangt das Speichelsekret des Blutegels beim Saugen in das Blut des Patienten und löst dort zahlreiche gesundheitsförderliche Prozesse aus.

Der Therapeut setzt speziell für die medizinische Anwendung gezüchtete Egel (Hirudo officinalis oder Hirudo medicinalis) punktgenau auf die Haut über den erkrankten Körperbereichen. Beim Saugen sondern die heilsamen Tierchen zahlreiche entzündungs- und gerinnungshemmende Enzyme in die Wunde ab. Dazu zählen vor allem Hirudin, Calin, Eglin und Hyaluronidase.

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