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Wermut als Heilpflanze: Das Bitterkraut für den Magen-Darm-Trakt

(Foto: nikolaydonetsk - Adobe Stock)

Inhalt
Inhaltsverzeichnis
  1. Wermut: Die Artemisia absinthium auf einen Blick
  2. Heilpflanze für die Verdauung: Bei diesen Beschwerden hilft Wermut
  3. Schon in der Antike bekannt: Die Geschichte des Wermutkrautes
  4. Anwendung, Zubereitung und Rezepte: Tees und Tinkturen aus Wermut
  5. Achten Sie auf die Nebenwirkungen von Wermut
  6. Wermut im eigenen Garten: Darauf sollten Sie beim Anbau achten
  7. Fazit: Wermut als Heilpflanze: Hilfreich, aber mit Vorsicht zu genießen
  8. Häufig gestellte Fragen rund um die Heilpflanze Wermut

Schon die alten Ägypter nutzten das Wermutkraut als Heilpflanze – und bis heute wird sie als solche geschätzt. Besonders bekannt ist das Kraut zudem durch seine Verwendung in einer weltbekannten und berüchtigten Spirituose: Dem Absinth. Bei Magen- und Darmproblemen stellt Wermut durch seine Bitterstoffe außerdem ein natürliches Heilmittel dar. Doch wie wirkt Wermut als Heilpflanze und worauf sollten Sie bei der Einnahme achten?

Wermut: Die Artemisia absinthium auf einen Blick

  • Wermut: dreifach fiederspaltige Blätter an einem Stängel, ähnlich dem Liebstöckel oder dem Beifuß, wächst bis zu 1 Meter hoch, gelbe Blüten
  • Heilwirkung: entzündungshemmend, blutbildend, erfrischend, blutreinigend
  • Anwendung: Magen- und Darmbeschwerden, Gallenbeschwerden, Blähungen, Leberschwäche
  • Einnahme: Tee, Tinktur, Heilwein, Würzkraut, auch erhältlich als Öl
  • Weitere Einsatzbereiche: Ohrenschmerzen, Kopfschmerzen, Kreislaufschwäche, Morbus Crohn

Heilpflanze für die Verdauung: Bei diesen Beschwerden hilft Wermut

Allein durch die Redensart „Der Wermutstropfen jedoch…“ ist Wermutkraut vielen Menschen bekannt. Sprichwörtlich meint diese Metapher einen bitteren Beigeschmack zu einem sonst freudigen Anlass – und bitter ist Wermut in der Tat. Gemeinsam mit dem Gelben Enzian gilt die Artemisia absinthium, so ihr lateinischer Name, als eine der bittersten Heilpflanzen.

Bei der Anwendung von Wermutkraut als Heilmittel sind es jedoch genau die Bitterstoffe, zum Beispiel Absinthin, die eine gesundheitsfördernde Wirkung erzielen. Durch das Bittere werden Speichel und Magensäure, aber auch Verdauungshormone und Gallensäure angeregt. Deshalb ist Wermut besonders bei Verdauungsstörungen ein bewährtes Heilkraut.

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