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Schmerzfreiheit mithilfe künstlicher Fingergelenke

Künstliche Fingergelenke: Eine neue Generation von Prothesen wird mit Hoffnung auf Schmerzlinderung und verbesserte Handfunktion untersucht. (Foto: Arendt - Fotolia)

Thema künstliche Fingergelenke: Eine neue Generation solcher Prothesen – an der Mayo Clinic entwickelt – wird gegenwärtig in der Hoffnung untersucht, dass sie Schmerzen lindern und die Handfunktion verbessern.

Künstliche Fingergelenke: Forschung an 2 neuen Prothesen-Arten

2 neue Gelenk-Typen werden hierbei erforscht:

  1. eines aus Metall mit Polyethylen-Kunststoff,
  2. das andere aus einem reibungsarmen, keramikartigen Material.

Diese Prothesen ahmen die natürliche Form und Funktion besser nach. Ärzte erhoffen sich von diesen Neuentwicklungen Vorteile gegenüber den herkömmlichen Silikon-Implantaten.

Letztere wirken nur als Abstandshalter zwischen den Enden der entfernten Knochen. Die neuen Mayo-Prothesen arbeiten wie Kugelgelenke – ähnlich dem natürlichen Vorbild.

Weitere Entwicklung: Künstliche Finger-Mittelgelenke

Ein anderer Gelenktyp, der an der Mayo Clinic entwickelt wurde, ist für die Finger-Mittelgelenke. Dieser wurde für Patienten zugelassen, die stark greifen müssen oder bei denen Silikon-Implantate versagt haben.

Chirurg bei der Arbeit

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Von den beiden neuen Ersatzgelenken erwarten sich die Ärzte eine deutliche Verbesserung der Handfunktion bei den meisten Patienten. Die Prothesen erlauben einen Bewegungs-Umfang von 60 Grad, während natürliche Gelenke 90 Grad zulassen.

Künstliche Fingergelenke: Das haben Sie davon

Der größte Erfolg dieser Hand-Operation für den Patienten ist die Schmerzfreiheit. Ein zusätzlicher Bonus ist die Korrektur der arthrosebedingten Deformation. Außerdem können die Prothesen das Greifen erleichtern und das natürliche Fortschreiten der Erkrankung verzögern.

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