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So macht sich ein Senkfuß bemerkbar

Ein Senkfuß macht sich durch nagende Schmerzen an der Innenseite von Fuß und Knöchel bei gesenktem Fußgewölbe bemerkbar. Das kann man tun: (Foto: Adobe Stock - Dan Race)

Ein Senkfuß macht sich häufig durch einen nagenden Schmerz an der Innenseite des Fußes und Knöchels bemerkbar, wenn sich Ihr Fußgewölbe gesenkt hat. Früher nannte man das “sich den Fuß ‘durchgetreten’ haben”. Bleibt der Senkfuß unbehandelt, kann sich ein Plattfuß ausbilden. Zurückzuführen ist der Senkfuß auf eine degenerierte oder verletzte Sehne, die normalerweise beim Gehen Ihr Fußgewölbe sowie die Stabilität Ihres Fußes unterstützt. Die hintere Schienbein-Sehne befindet sich an der Innenseite Ihrer Unterschenkel, beginnt an einem Muskel in der Wade und setzt am Knochen auf der Innenseite Ihres Fußes an. Verletzungen dieser Sehne sind nicht ungewöhnlich – etwa durch Abnutzung, Verschleiß oder einen Sportunfall. Auch Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck und Steroid-Injektionen können diese Sehnen belasten.

Senkfuß: Das sind die Symtome

  • Schmerzen, die bei Belastung oder beim Gehen auf unebenem Boden schlimmer werden
  • Schwellung und Rötung an der Innenseite des Sprunggelenkes
  • Schwierigkeiten beim Gehen oder Stehen über einen längeren Zeitraum
  • Abflachung des Fußgewölbes

Wenn Sie eines dieser Symtome bei sich feststellen, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Dieser wird sich Ihre Fersen und Füße von hinten anschauen. Sollten Ihre Füße und Zehen nach außen zeigen und die meisten Ihrer Zehen von außen zu sehen sein, deutet das auf einen Senkfuß hin.

Maßnahmen zur Schmerzreduzierung bei einem Senkfuß

Das Ziel der Behandlung ist zunächst, die Schmerzen zu beseitigen und den Fuß zu stabilisieren. Dafür kommen unter anderem diese Maßnahmen in Frage:

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  • Vermeiden oder verringern Sie die Aktivitäten, die Ihre Schmerzen verschlimmern.
  • Verwenden Sie Kühlakkus (eingewickelt, damit es nicht zu kalt wird), die Sie drei- bis viermal täglich für 20 Minuten auf die schmerzenden Stellen legen.
  • Nehmen Sie nicht-steriodale entzündungshemmende Medikamente wie Ibuprofen oder Naproxen, um Schmerzen zu lindern und Entzündungen zu bekämpfen.
  • Reduzieren Sie Übergewicht, falls vorhanden.
  • Bevorzugen Sie körperliche Aktivitäten mit geringer Belastungsintensität – etwa das Training auf einem Fahrradergometer.
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Über den Autor
Helmut Erb
Helmut Erb

Experte im Bereich Sport und Fitness Helmut Erb war weit über 30 Jahre Kampfschwimmer bei der Deutschen Marine. Seine beruflichen […]

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