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Wie ein eigener Garten Ihr Verhältnis zu Lebensmitteln ändert

Ein eigener Garten wird Ihre Einstellung zu Lebensmitteln grundlegend ändern. Wieso es sich lohnt, Ihre Nahrungsmittel selbst anzubauen, erfahren Sie hier. (Foto: mimagephotos | Adobe Stock)

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Inhaltsverzeichnis

Ernährung ist ein wichtiges Thema – für die Gesundheit und das eigene Wohlbefinden. Ein Garten kann die Einstellung zu Lebensmitteln aber grundlegend verändern. Wie? Das erfahren Sie im folgenden Artikel. 

Gesundes und ausgewogenes Essen ist der Schlüssel zu einem langen Leben sowie einer schlanken Figur, so lautet eine weit verbreitete Überzeugung und diese hat tatsächlich ihre Daseinsberechtigung. Denn tatsächlich hat die Ernährung großen Einfluss auf Ihren Gesundheitszustand und nur ein Körper, der mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird, kann auch ein langes Leben führen. Dennoch ist das Essen mehr als nur ein Mittel zum Zweck, um den Körper mit eben diesen Nährstoffen zu versorgen. Stattdessen bedeutet es auch eine Form von Genuss und Luxus.

Essen tut gut – dem Körper und der Seele, allerdings führt genau diese Assoziation der Ernährung mit Genuss häufig auch zu Problemen. Viele Menschen achten nicht mehr ausreichend auf die Qualität der konsumierten Lebensmittel oder essen schlichtweg zu viel. Zudem vernachlässigen sie beim Kauf wichtige Faktoren wie die Nachhaltigkeit, solange das Produkt eben gut schmeckt.

Die Folgen können Übergewicht, ein Nährstoffmangel oder auch Schäden für die Umwelt und das Klima sein – um nur einige von vielen möglichen Beispielen zu nennen. Fakt ist also, dass zahlreiche Menschen heutzutage kein „gesundes“ Verhältnis (mehr) zu Lebensmitteln haben.

Menschen verlieren den Bezug zum „Ausgangsprodukt“

In Extremfällen führt dieses gestörte Verhältnis so weit, dass ein Kind nicht einmal mehr weiß, dass Fleisch von Tieren stammt, oder, dass Kühe nicht lila sind wie jene auf den Schokoladenverpackungen. In Zeiten der vollen Supermarktregale verlieren einige Menschen zunehmend den Bezug zum Ausgangsprodukt. Immer mehr Lebensmittel werden bereits industriell vorverarbeitet oder direkt zu kompletten Mahlzeiten zusammengestellt.  

Viele Personen können nicht einmal mehr selbst kochen oder haben dafür in einem stressigen Leben zwischen Job, Haushalt, Kindern und weiteren Aktivitäten schlichtweg keine Zeit. Also wird gekauft und gegessen, was günstig ist und gut schmeckt. Welche Inhaltsstoffe aber tatsächlich in den Fertiggerichten, Keksen, Saucen und andere Produkten stecken, wissen sie häufig nicht – und oft interessiert sie das auch nicht.  

Anstieg des Gesundheitsbewusstseins in der Gesellschaft

Glücklicherweise lässt sich seit einigen Jahren eine bewusste Gegenbewegung beobachten. Immer mehr Deutschen legen also mittlerweile größeren Wert darauf, sich gesund zu ernähren – vor allem Jugendliche aus einem Elternhaus mit guten Vorbildern. Und dieses steigende Gesundheitsbewusstsein bringt auch ein Umdenken im Umgang mit den Lebensmitteln.Es wird also wieder mehr darauf geachtet, was tatsächlich in einem Produkt steckt, ob auf chemische Zusatzstoffe verzichtet wurde, ob die Tierhaltung artgerecht war, ob wertvolle Nährstoffe enthalten sind und so weiter.  

Dieser Trend bringt zudem mit sich, dass immer mehr junge Erwachsene das Gärtnern für sich entdecken und eigenes Essen anbauen, sofern sie dafür in einem Garten, auf dem Balkon oder an anderer Stelle die Möglichkeit haben.  

Das Gärtnern als bewusste Gegenbewegung zum Konsum

In einer Konsumgesellschaft, die von Stress, Hektik und digitalen Medien geprägt ist, wird das Gärtnern also plötzlich zum Gegentrend. Denn viele Menschen schätzen das Arbeiten mit den eigenen Händen und die Nähe zur Natur als Ausgleich zum stressigen Berufsalltag vor dem Computer. Für sie ist der Anbau von Lebensmitteln also mehr als nur eine möglichst günstige Produktion von Nahrung. Er ist ein Statement gegen die Konsumgesellschaft, eine Möglichkeit, das eigene Gesundheitsbewusstsein umzusetzen, aber auch schlichtweg ein Hobby, das Spaß bereitet.  

Es gibt also viele Gründe, weshalb der eigene Garten derzeit wieder in Mode kommt. Wenn auch Sie einen solchen haben, werden Sie schnell merken, dass sich dadurch zudem Ihre Einstellung zu Lebensmitteln grundlegend wandelt.  

Konsum bedeutet ein gewisses Maß an Vertrauen

Wer nämlich im Supermarkt oder woanders seine Lebensmittel kauft, hat nie die vollständige Kontrolle über deren Qualität. Es gehört stets eine Menge Vertrauen dazu, dass die Lebensmittel qualitativ hochwertig sind und woher sie stammen. Diese fehlende Transparenz bei Lebensmitteln wird immer wieder bemängelt.  

Beim Eigenanbau im heimischen Garten ist sie hingegen vorhanden. Sie wissen also genau, was Sie essen, woher es stammt und ob oder wie es behandelt wurde. Je mehr das Vertrauen in die Lebensmittelproduzenten und die Waren aus den Supermarktregalen sinkt – zum Beispiel durch regelmäßige Skandale, die Schlagzeilen machen – umso mehr besinnen sich die Menschen zurück auf die ursprüngliche Produktion von Nahrung und nehmen diese selbst in die Hand. 

Mit einem Garten (zurück) zur Selbstbestimmung

Ein eigener Garten bedeutet für Sie also die Möglichkeit, selbstbestimmter zu essen und somit Ihre Ernährung gesünder zu gestalten. Dafür gibt es heutzutage viele Möglichkeiten – selbst, wenn Sie keinen klassischen Garten hinter dem Haus haben. Sie können alternativ  

  • einen Schrebergarten mieten,  
  • ein Beet auf der Dachterrasse anlegen,  
  • ein Hochbeet auf dem Balkon installieren oder  
  • Gemeinschaftsgärten nutzen, wie sie in immer mehr Großstädten zur Verfügung stehen.  

Gerade bei Letzterem lässt sich mit dem „Urban Gardening“ nämlich derzeit der Trend zum Gärtnern beobachten, was sich ebenfalls in vielfältigen Formen zeigt 

Die erwähnte Selbstbestimmung ist dafür ein Beispiel. Mit einem eigenen Garten haben Sie also die volle Kontrolle darüber, was Sie essen, in welcher Qualität und wann. Sie können bestimmen, ob Sie die Lebensmittel chemisch behandeln und wenn ja, womit. Sie machen sich zudem unabhängiger von der Lebensmittelversorgung.  

Mit dem eigenen Garten zum Selbstversorger?

Immer mehr Menschen hegen daher den Wunsch, vollständig zum Selbstversorger zu werden und somit unabhängig leben zu können von Supermärkten und anderen Lebensmittelhändlern. Zudem hätten sie die volle Kontrolle über ihre Ernährung und die Qualität der Lebensmittel.  

Allerdings gestaltet sich dieses Vorhaben für die meisten Personen schwierig. Denn, um sich vollständig selbst versorgen zu können, vielleicht sogar zusätzlich eine Familie, reicht ein Gemüsebeet natürlich nicht aus. Sie bräuchten stattdessen pro Person und Jahr zwischen 250 und 650 Quadratmeter Anbaufläche – und selbst dann könnten Sie erst einmal nur vegan leben. Zudem müssten Sie natürlich das notwendige Knowhow mitbringen, den Anbau, die Ernte und die Weiterverarbeitung betreffend. 

So schön das Szenario klingen mag: So viel Platz und Wissen haben in der Regel nur professionelle Landwirte. Es mag Ausnahmen geben, doch dafür benötigen Sie genügend Budget, um erst einmal eine entsprechende Fläche zu kaufen beziehungsweise zu pachten, sowie ausreichend Zeit, um sich das Wissen anzueignen und die notwendige Arbeit zu verrichten. Selbstversorger zu sein, wäre also ein Vollzeitjob – und damit weit mehr als das Hobby, welches das Gärtnern für viele Menschen darstellt. Im Regelfall werden Sie sich also mit dem eigenen Garten nicht vollständig selbst ernähren können, aber Sie können zumindest einen wertvollen Beitrag leisten. 

Der Eigenanbau aus Perspektive der Nachhaltigkeit

Einen solchen wertvollen Beitrag leisten die eigens angebauten Lebensmittel für Ihre Gesundheit, wie Sie nun bereits wissen, aber zum Beispiel auch für die Umwelt. Denn der Selbstanbau ist deutlich nachhaltiger als der Kauf im Supermarkt oder sogar als jener direkt beim Bauern. Das gilt zumindest, wenn es sich um einen Biogarten handelt. Schließlich fallen hierbei keine Transportwege an. Sie müssen keine Maschinen einsetzen, sei es zum Säen oder Ernten, welche Emissionen ausstoßen. Und Sie kaufen auch keine umweltschädlichen Produkte, für die zum Beispiel Regenwälder abgeholzt wurden oder das Grundwasser mit Chemikalien verseucht wurde.  

Häufig sind Ihnen solche Aspekte der gekauften Waren nämlich überhaupt nicht bewusst – was an dem bereits erwähnten Transparenzproblem liegt. Das Gärtnern ist somit ein nachhaltiges Hobby und verbessert Ihren ökologischen Fußabdruck. Zudem sorgen Sie für etwas mehr „Grün“, was vor allem in den Städten, aber auch insgesamt für eine saubere Luft und den Kampf gegen den Klimawandel wichtig ist.  

Den Selbstanbau im Garten „richtig“ umsetzen – 5 Tipps

Es gibt demnach viele gute Gründe, um im eigenen Garten einige Lebensmittel anzubauen – oder einen Schrebergarten zu mieten, Gemeinschaftsgarten zu nutzen, etc. Allerdings können Sie, Ihre Gesundheit und die Umwelt nur dann bestmöglich von Ihrem Hobby profitieren, wenn Sie diesen Selbstanbau auch „richtig“ umsetzen. Folgende Tipps können Ihnen hierbei helfen: 

Tipp 1: Anbaufläche analysieren

Stellen Sie sich zunächst einmal die Frage, welche Möglichkeiten Sie überhaupt haben. Wo also wäre Platz, um beispielsweise ein Beet anzulegen, ein Gewächshaus zu errichten, einen Baum zu pflanzen, ein Hochbeet zu bauen oder auch einen Hühnerstall aufzustellen? Der verfügbare Platz sowie die Konditionen an dieser Stelle bestimmen also zu großen Teilen darüber, welche Lebensmittel Sie überhaupt produzieren können.  

Sehen Sie sich dafür die Böden, die Lichtverhältnisse und weitere wichtige Faktoren genau an. Zudem müssen Sie natürlich die klimatischen Bedingungen berücksichtigen, denn hierzulande wird es bekanntlich im Winter sehr kalt, allerdings im Sommer mitunter extrem heiß.  

Tipp 2: Einen Plan erstellen

Wenn Sie Ihre Möglichkeiten kennen, können Sie einen konkreten Plan für Ihren Garten erstellen. Überlegen Sie, wo Sie was anbauen möchten und wann – oder wo Sie zum Beispiel Tiere wie Hühner halten oder einen Obstbaum pflanzen wollen. Recherche ist hierbei das A und O, sodass Sie für die verfügbaren Gegebenheiten eine optimale Lösung finden und das Meiste aus Ihrem Garten herausholen können.  

An der einen Stelle ist es für dieses Gemüse zu schattig? Dann greifen Sie zu einer „schattenfreudigen“ Alternative. Ein anderes Gemüse wächst nur im Sommer? Dann überlegen Sie, wie Sie dieselbe Fläche auch in den anderen Jahreszeiten sinnvoll nutzen können. Ein solcher Plan hilft ihnen also dabei, sinnvolle Entscheidungen zu treffen und somit das Höchstmaß an „Selbstversorgung“ zu erreichen, welches in Ihrem individuellen Fall möglich ist.  

Berücksichtigen Sie dabei aber auch Ihre individuellen Vorlieben und Ernährungsziele. Es macht schließlich nur wenig Sinn, wenn Sie letztendlich zwar viel Obst, Gemüse oder Kräuter zur Verfügung haben, diese Ihnen allerdings nicht schmecken oder sie nicht in Ihr Ernährungskonzept passen. Es gilt daher, das Thema der gesunden Ernährung aus dem eigenen Garten ganzheitlich zu betrachten und eine optimale Lösung zu finden – sodass der Anbau sinnvoll, aber dennoch dem eigenen Geschmack entsprechend stattfindet.  

Tipp 3: Ein Gewächshaus erwägen

Wenn Sie ausreichend Platz zur Verfügung haben, kann auch ein Gewächshaus eine Überlegung wert sein. Denn so werden Sie unabhängiger von der Jahreszeit und dem Wetter. Sie haben zudem mehr Möglichkeiten, verschiedene Gemüsearten oder Kräuter Ihrer Wahl anzubauen und haben das ganze Jahr über frisches Gemüse sowie Obst zur Verfügung – selbst im Winter. Zudem müssen Sie selbst an kalten Tagen nicht auf die Ausübung Ihres Hobbys verzichten. Ein weiterer Vorteil von Gewächshäusern besteht darin, dass Ihre Lebensmittel besser geschützt sind und Sie somit eher auf chemische Mittel wie einen Pflanzenschutz verzichten können. Es gibt also viele gute Argumente, die für ein Gewächshaus sprechen.  

Auch dann sollten Sie aber vorab wissen, wofür Sie dieses nutzen möchten oder was in Ihrem Garten überhaupt möglich ist. Denn es gibt verschiedene Gewächshäuser, die sich hinsichtlich Einsatzzweck, Bauart und vielem mehr stark voneinander unterscheiden. Passend zu den individuellen Gegebenheiten können Sie das richtige Modell wählen und sollten ebenfalls verschiedene Aspekte bei der Planung berücksichtigenStandort, Typ und Größe sind am Ende entscheidend, auch hier das Optimale herausholen zu können. 

Tipp 4: Klein anfangen und lernen

Wenn Sie bislang noch keine oder nur wenig Erfahrung mit dem Anbau von Gemüse beziehungsweise Obst oder der Produktion anderer Lebensmittel haben, sollten Sie erst einmal klein anfangen. Wählen Sie zu Beginn also Pflanzensorten, die relativ einfach zu bewirtschaften sind und dennoch gute Erträge bringen. Denn solche Erfolgserlebnisse sind wichtig für Ihre Motivation.  

Schließlich sind beim Gärtnern auch Enttäuschungen vorprogrammiert, weil viele Faktoren darüber entscheiden, ob Sie das gewünschte Nahrungsmittel ernten können, wann und in welcher Qualität. Wenn mal etwas schiefgeht, sollten Sie den Fehler analysieren und sich somit stetig verbessern. „Learning by doing“, so lautet also Ihr Motto und Sie werden sehen: Schon bald ernten Sie immer mehr Lebensmittel in steigender Qualität. Belohnt werden Sie dafür mit einem (noch) besseren Geschmack sowie natürlich mehr Vielfalt auf dem Speiseplan.  

Tipp 5: Mischkultur berücksichtigen

Doch selbst, was vielleicht eine Saison funktioniert hat, kann in der nächsten scheitern. Denn eine wichtige Grundregel für erfolgreiches Gärtnern ist die Mischkultur. Sie sollten also stets unterschiedliche Pflanzen miteinander kombinieren und regelmäßig zwischen den Flächen wechseln – die sogenannte FruchtfolgeJedes Gewächs entzieht dem Boden nämlich unterschiedliche Nährstoffe und nur durch Mischkulturen sowie eine sinnvolle Fruchtfolge kann er auf Dauer fruchtbar bleiben.  

Auch diese Faktoren gilt es daher bei Ihrem Plan für die Anbauflächen sowie das Gewächshaus zu berücksichtigen. Empfohlen wird zum Beispiel die Kombination aus Blumen, Kräutern und Gemüse. Gute Beetnachbarn sind außerdem Erbsen und Rote Beete, nicht zu empfehlen sind stattdessen Tomaten neben Gurken – um nur zwei von vielen Beispielen zu nennen. Eignen Sie sich also das entsprechende Knowhow an, dann haben Sie mehr Freude an Ihren selbst angebauten Lebensmitteln und holen das Meiste aus Ihrer Anbaufläche heraus.  

Gärtnern bedeutet „Slow Food“ statt „Fast Food“

Wenn Sie diese Tipps berücksichtigen, werden Sie gewiss schon in absehbarer Zeit Ihre ersten eigenen Lebensmittel ernten können – oder beispielsweise die ersten Eier im Hühnerstall einsammeln, die ersten Knospen am Obstbaum erkennen und so weiter. Doch was Sie dafür stets brauchen, ist ein wenig Geduld 

Denn noch eine Gewohnheit im Umgang mit Lebensmitteln verändert sich, sobald Sie einen eigenen Garten bewirtschaften: Sie merken, dass Essen nicht schnell gehen muss – beziehungsweise auf natürlichem Weg auch überhaupt nicht schnell gehen kann. Zwischen all dem „Fast Food“ und den Fertiggerichten aus dem Supermarkt wird Ihnen bewusst, dass „Slow Food“ die natürlichste Art und Weise zu essen ist und sogar richtig Spaß machen kann. Denn je länger Sie auf die erntereifen Früchte und Co warten, desto größer wird Ihre Vorfreude sein und anschließend auch der Genuss. Seine eigenen Lebensmittel anzubauen heißt somit auch, sich Zeit zu nehmen. 

Regionaler als aus dem eigenen Garten geht es nicht

Zuletzt bedeutet das Essen aus dem eigenen Garten natürlich stets auch regional zu essen. Regionaler geht es kaum, denn mehr als ein Gang vor die Tür ist dafür nicht notwendig. Das ist angesichts des derzeitigen Klimawandels ein wichtiger Aspekt, denn der Transport von Lebensmitteln über Ländergrenzen und Weltmeere hinweg verursacht eine große Menge an Emissionen und ist daher einer der größten Umweltsünder.  

Ihre Lebensmittel aus dem eigenen Garten können Sie hingegen mit bestem Gewissen genießen und wissen zugleich, dass diese gesund und „heimisch“ sind. Schließlich wachsen im eigenen Garten jene Gemüsesorten und Pflanzen am besten, die hier schon seit vielen Jahrhunderten zuhause sowie an das Klima angepasst sind und somit auch eine gewisse Art von Tradition darstellen. Eine Tradition, welche es zu pflegen lohnt! 

Fazit

Sie sehen: Ein Garten kann die Sichtweise auf Lebensmittel und den Umgang mit diesen grundlegend verändern – allerdings ausschließlich zum Positiven. Sie lernen diese wieder mehr zu schätzen und dass es Geduld braucht, um Gemüse, Obst oder andere Lebensmittel zu produzieren. Weiterhin finden Sie einen engeren Bezug zu Ihrer Region und den Traditionen. Sie gehen bewusster mit der Auswahl der „Sorten“ um und werden vielleicht experimentierfreudiger, wenn es um Rezepte geht. Denn nun bestimmen Sie nicht mehr zuerst, was Sie essen möchten und kaufen dann die Zutaten im Supermarkt. Stattdessen müssen Sie prüfen, was gerade reif ist und Ihnen zur Verfügung steht – um dann passende Speisen zuzubereiten.  

Sie entwickeln also eine andere Art zu denken und Ihre Ernährung zu planen. Aus dem eigenen Garten essen Sie außerdem umweltfreundlicher und gesünder. Sie fühlen sich unabhängiger. Sie essen mit einem guten Gewissen. Und Sie spüren eine engere Verbindung zur Natur.  

Diese Liste der Vorteile, inwiefern ein eigener Garten Ihr Verhältnis zu Lebensmitteln verbessert, könnte ewig weitergeführt werden. Zuletzt wäre natürlich noch der Aspekt zu erwähnen, dass Sie dadurch auch schlichtweg Geld sparen. Wenn Sie also einen eigenen Garten oder andere Anbaumöglichkeiten zur Verfügung haben, sollten Sie diese Chance zum Selbstanbau nutzen.

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