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Baby-Übungen: Spielerisches Training für Ihr Baby

Sie wollen die körperliche Entwicklung Ihres Babys gezielt fördern? Wir zeigen Ihnen im Folgenden viele verschiedene Übungen, mit denen Sie Ihr Baby spielerisch trainieren können. (Urheber: fizkes | Adobe Stock)

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Die Entwicklung Ihres Babys können Sie gezielt fördern – und zwar mit spielerischen Übungen. Egal, ob Spiele zur Steigerung der Sinneswahrnehmung oder Spiele zur Verfeinerung der Motorik: Im folgenden Artikel finden Sie die verschiedensten Baby-Übungen, mit denen Sie die körperliche Entwicklung Ihres Babys auf spielerische Art und Weise trainieren können.

Mit diesen Übungen fördern Sie die Entwicklung Ihres Babys spielerisch

Ein wichtiger Tipp vorab: Achten Sie bitte bei allen Spielen, bei denen Ihr Baby ausgezogen ist, darauf, dass der Raum gut geheizt ist. Nur wenn es ihm warm genug ist, hat Ihr Baby richtig Spaß daran.

Wasser-Übungen für Ihr Baby: Lernen mit Wasserspaß!

(interessant ab etwa zwei bis drei Monaten)

Im Wasser lernt Ihr Kind, seine Bewegungen besser zu steuern und zu koordinieren. 

Fischlein:

Drehen Sie Ihr Baby in der Badewanne auf den Bauch und stützen Sie es von unten mit der flachen Hand. Schieben Sie nun den kleinen „Fisch” im Wasser sanft hin und her. Wenn Sie Ihr Baby auf den Unterarm legen, sodass sein Köpfchen etwas erhöht in Ihrer Ellenbeuge liegt, können Sie das Fischlein auch sachte ein wenig aus dem Wasser herausheben und wieder hineingleiten lassen. Der Kopf darf dabei natürlich nicht unter Wasser geraten! 

Rückenschwimmer:

Ihr Baby liegt in Rückenlage im Badewasser, gestützt von Ihrem Unterarm. Schieben Sie es sanft mit den Füßchen zum Wannenrand. Wenn es diesen berührt, wird es versuchen, sich mit den Füßen abzustoßen. Unterstützen Sie seine Bewegungen und ziehen sie es in Richtung Kopfende der Wanne zurück. Dann kann das Spiel von Neuem beginnen. 

Fährverkehr:

Wenn Ihr Kind schon sitzen kann, können Sie beim gemeinsamen Baden ein Plastikschiff zwischen Ihnen beiden hin- und herfahren lassen. Zeigen Sie ihm, wie es das Schiff nicht nur durch Anschieben, sondern auch durch Wellen, die Sie mit den Händen machen, in Bewegung setzen kann. Mit dem Boot lassen sich auch kleine und leichte Gegenstände transportieren. Ihr Kind kann z. B. eine große Ladung Schaum ins Schiff geben, einen noch trockenen Badeschwamm oder Waschlappen oder auch die Badeente.

Übungen zur Förderung der Sinnesreize Ihres Babys

Guck mal, wer da streichelt

(von Anfang an geeignet)

Liebevolle Berührungen machen schlau, denn Sinnesreize regen die Vernetzung von Nervenzellen im Gehirn an. Legen Sie Ihr Baby nackt auf den Boden (auf die Wickelauflage oder auf ein großes Badehandtuch).

Halten Sie unterschiedliche, möglichst weiche Gegenstände bereit, mit denen Sie langsam streichend über Arme, Beine, Bauch und Rücken Ihres Babys streichen. Geeignet sind z. B. ein Seidentuch, eine Stoffwindel, ein Kuscheltier, die Babybürste, eine Feder oder ein Pinsel. Auch ein Igelball oder ein Massagehandschuh ermöglichen Ihrem Kind interessante Tasterfahrungen, sollten aber unbedingt nur mit ganz sanftem Druck eingesetzt werden.

Fühl mal, Kleines

(ab etwa drei bis vier Monaten)

Weil Sehen und Hören im Vordergrund stehen, sollten Sie gezielt andere Sinne wie etwa den Tastsinn anregen. Sie können Ihrem Kind Tastsäckchen basteln. Als Fühlmaterialien eigenen sich ungiftige Gegenstände unterschiedlicher Konsistenz, z. B. Reis, Nudeln, getrocknete Linsen oder Bohnen, Knöpfe, Baumwollwatte, ein kleiner Badeschwamm oder ein nur wenig aufgeblasener Luftballon.

Die Dinge geben Sie jeweils in einen Plastikbeutel und schweißen ihn nach dem Befüllen mit einem Folienschweißgerät zu. Das ist wichtig, damit der Inhalt nicht in Babys Mund gelangen kann. Nehmen Sie als Überzug Waschhandschuhe oder Baumwolltaschentücher. Erstere haben den Vorteil, dass Sie sie nur an einer Seite zunähen statt selbst ein ganzes Säckchen daraus nähen zu müssen.

Kind schreit bis bewusstlos

Die hilfreichsten Maßnahmen, wenn Ihr Kind schreit, bis es bewusstlos wird!Wird ihr Kind bei Schreianfällen bewusstlos, ist das für Eltern sehr hart. Wie gefährlich Affektkrämpfe sind und was Sie tun können, lesen Sie hier. (Urheber: Halfpoint | Adobe Stock) › mehr lesen

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