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Angst vor dem Zahnarzt? Da kann Ihnen die Homöopathie helfen!

(Foto: Nestor – Adobe Stock)

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Gesunde Zähne sind für viele Menschen wichtig und strahlen Gesundheit und Gepflegtheit aus. Wenn es aber um den Gang zum Zahnarzt geht, bekommen manchmal selbst gestandene Männer weiche Knie. Diese Angst vor einem Zahnarztbesuch ist weit verbreitet – etwa fünf Millionen erwachsene Deutsche haben sogar so große Angst davor, dass sie lieber Schmerzen und Zahnverlust in Kauf nehmen, als zum Zahnarzt zu gehen. Mit Hilfe der Homöopathie gelingt es jedoch oft, diese Phobie aufzulösen. 

Woher kommt die Angst vorm Zahnarzt? 

Meistens macht man schon in früher Kindheit die Erfahrung, dass eine Zahnbehandlung nicht gerade angenehm ist. Mit offenem Mund im Stuhl zu liegen, das Geräusch des Bohrers zu hören und darauf zu warten, dass es wehtut, prägt sich wie ein Trauma in die kindliche Seele. Diese Mischung aus Ausgeliefertsein, Schutzlosigkeit und Schmerzen bleibt so bei vielen ein Leben lang erhalten.  

Im Erwachsenenalter entwickelt sich diese Angst nicht selten in eine Zahnarztphobie um und medizinisch notwendige Behandlungen müssen am Patienten unter Vollnarkose durchgeführt werden, was vermeidbare Risiken birgt. Viele Zahnärzte sind mittlerweile für die Behandlung sogenannter Angstpatienten geschult. Für eine Teilsedierung wird Lachgas verwendet. Eine Behandlung unter Lachgas ist weniger risikobehaftet als eine Vollnarkose, muss jedoch auch vom Patienten selbst bezahlt werden. Die Angst vor dem Zahnarzt kann also auch sehr teuer werden.  

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für Angstpatienten? 

Viele Zahnarztpraxen sind heutzutage auf Angstpatienten geschult und diese Patienten können problemlos beraten und behandelt werden. Doch auch die Ursache hinter der Zahnarztangst sollte nicht ignoriert werden. Eine Verhaltenstherapie kann dem Menschen helfen, sich der Angst zu stellen und Entspannungstechniken zu entwickeln, die dabei unterstützen.

Eine spezielle Behandlungsform stellt die Hypnose dar. Bei einer Hypnose wird der Patient von einem speziell darauf geschulten Zahnarzt in einen Trancezustand versetzt, bevor er mit der Behandlung beginnt. Jedoch ist eine Hypnose nicht für jeden Angstpatienten geeignet und auch für Patienten mit psychischen Erkrankungen wird die Hypnose nicht empfohlen.

Eine Akupunktur vor der Behandlung soll die Schmerzen lindern und die Heilung fördern. Nadelpunkte am Ohr sollen die Angst lindern.

Als sedative Behandlung ist neben Lachgas auch eine Analogsedierung möglich. Bei beiden Formen bleibt der Patient ansprechbar und die Risiken sind wesentlich geringer als bei einer Vollnarkose. Der behandelnde Arzt kann Ihnen auch sedierende Medikamente verschreiben, die angstlösend und entspannend wirken.

Eine Vollnarkose sollte nur bei großen, notwendigen Operationen angewendet werden, da der Patient während der kompletten Behandlung beatmet werden muss und für den Zahnarzt nicht ansprechbar ist. Eine Vollnarkose ist immer eine Belastung für das Herz-Kreislaufsystem und sollte daher nach Möglichkeit vermieden werden. Nach einer Behandlung unter Vollnarkose darf die Zahnarztpraxis nur mit Begleitperson verlassen werden. 

Wie kann Homöopathie bei Zahnarztangst helfen? 

Mit dem richtigen homöopathischen Mittel kann jedoch sowohl die Angst als auch das Schmerzempfinden abgemildert werden und mögliche Unkosten für eine Narkose vermieden werden. Entscheidend für die Mittelwahl sind dabei die ganz persönliche Art der Angst und die typische Reaktion darauf.  

Das sind die bewährtesten Mittel: 

  • Arsenicum album, wenn Sie vor Angst frösteln und sich schon am Vortag richtig elend fühlen. 
  • Argentum nitricum wird Ihnen wahrscheinlich helfen, wenn Sie vor lauter Angst Durchfall haben und unbedingt etwas Süßes essen müssen. 
  • Gelsemium hilft, wenn Sie sich vor Angst wie gelähmt fühlen, aber gleichzeitig unruhig sind.  
  • Bei regelrechten Panikattacken durch den bevorstehenden Zahnarztbesuch ist Aconitum das richtige Mittel für Sie. 

Machen Sie sich von dem passenden Mittel mit der Potenz C30 eine Wasserauflösung, indem Sie fünf Globuli in einem Glas stillem Wasser auflösen und kräftig verrühren. Trinken Sie etwa eine Stunde vor Ihrem Gang zum Zahnarzt so lange schluckweise von dieser Wasserauflösung, bis Sie sich ruhiger fühlen. Rühren Sie die Lösung jedes Mal, ehe Sie einen weiteren Schluck nehmen, noch einmal kräftig um. 

Welche Möglichkeiten zur Entspannung gibt es? 

Eine gute Möglichkeit, Angst und Anspannung zu bewältigen, ist die gedankliche Reise in eine Fantasiewelt. Psychologen nennen diese Arbeit mit positiven, entspannenden Bildern Imagination. Sie können diese Strategie anwenden, indem Sie auf dem Behandlungsstuhl einfach die Augen schließen, ruhig in den Bauch atmen und an etwas Positives denken. Rufen Sie sich angenehm ruhige Bilder, z. B. von Ihrem letzten Urlaub, ins Gedächtnis. Spüren Sie die Sonne auf Ihrer Haut, hören Sie dem Rauschen der Wellen zu und fühlen Sie den weichen Sand unter Ihren Füßen. Auf diese Weise geraten Sie in einen leichten Trancezustand, der Sie die Angst vergessen lässt. 

Wie kann die Zahnarztangst überwunden werden?

Einsicht ist bekanntlich der erste Weg zur Besserung. Sind Sie sich ihrer Zahnarztphobie bewusst geworden, können Sie mit ein paar einfachen Tipps ihre Angst besser kontrollieren. Zunächst sollten Sie ihre Angst in der Praxis kommunizieren, damit sich Arzt und Personal darauf einstellen können. Entspannungstechniken und homöopathische Mittel helfen vor einem Zahnarztbesuch, die Angst zu lindern. Sie können auch Ihren Zahnarzt bitten, Ihnen alle Behandlungsschritte zu erklären und Ihnen so die Unsicherheit vor der Zahnbehandlung zu nehmen. Ihr Zahnarzt kann Ihnen auch weitere Tipps zur Entspannung und Vorbereitung geben, also zögern Sie nicht, Ihren Zahnarzt persönlich anzusprechen – Ihre Zähne werden es Ihnen danken! 

 

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