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Kaffee: Wie gesund ist der Muntermacher wirklich?

(Foto: Marco Mayer — Adobe Stock)

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Kaffee ist der Muntermacher der Nation. Am Morgen kurbelt das Koffein den Stoffwechsel an. Im Büro hält er wach und hilft beim Denken. Zum Kaffeekränzchen ermuntert er eine ganze Runde. Doch wann ist des Guten zu viel? In diesem Ratgeber erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die braune Bohne und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit.

Wie hoch ist der durchschnittliche Kaffeekonsum pro Tag?

Durchschnittlich 1.200 Tassen Kaffee trinkt jeder Deutsche pro Jahr, zum Aufputschen oder als „Zwischenmahlzeit“, aus Langeweile oder aus Lust. Das ergibt einen durchschnittlichen Kaffeekonsum pro Tag von ungefähr drei bis vier Tassen. Immer mehr trendige Café-Bars schenken Kaffee als neues Lifestyle-Getränk aus. Es gibt ihn dort in mehr Zubereitungsarten und Sorten als je zuvor.

Als Gesundheitskick ist das heiße Gebräu besser als sein Ruf. Das Oma-Opa-Kaffeekränzchen-Image ist Kaffee endgültig los, seit ihn junge Leute als ihr Szene-Getränk entdeckten. Cappuccino, Latte, Caffè Macchiato und Cold Brew ermöglichten dies. Den Kaffeetrend verdanken wir übrigens nicht nur den Italienern.

Die Marktforschung der Kaffeehersteller fand heraus, dass der herkömmliche Bohnenkaffee jüngeren Menschen zu bitter war. Aus diesem Grund schufen sie mildere Kaffees sowie aromatisierte Kaffeesorten. Tüten-Cappuccino verzeichnet heute zweistellige Zuwachsraten.

Achtung: Wegen des milderen und süßen Geschmacks entsteht dabei schnell der Eindruck, dass Cappuccino-Pulver bei Schwangerschaft oder gesundheitlichen Problemen geeigneter wäre. Doch das täuscht – die Instant-Produkte haben meist sogar einen schlechteren Einfluss auf die Gesundheit als Kaffee. Denn der hohe Zuckergehalt und künstliche Aromen machen den Pulver-Cappuccino zu einer eher ungesunden Leckerei.

Richtig zubereitet hat Kaffee auch viele positive Eigenschaften. So kann er beispielsweise das Risiko, an Altersdiabetes (Diabetes Typ 2) zu erkranken, deutlich senken. Ältere Menschen schwören auch deshalb seit Langem auf die braune Bohne. Ohne ihre Tasse Filterkaffee morgens werden viele Menschen nicht wach. Zusammen bringen wir es auf einen Verbrauch von 160Litern pro Kopf. Das ist weit mehr als zum Beispiel bei Bier oder Mineralwasser.

Schützt Kaffee vor Krebs?

Röstkaffee und sein Rohstoff, die erdnussähnlichen Kaffeekirschen, gehören heute zu den besterforschten Substanzen weltweit. Etwa 1.000 chemische Verbindungen im Röstkaffee sind bekannt. Das Ergebnis: Wer das Verwöhnaroma liebt, braucht aus gesundheitlichen Gründen nicht darauf zu verzichten – vorausgesetzt er übertreibt es nicht und trinkt den eher ungesunden türkischen Kaffee nur ausnahmsweise. Dann, so ergab die Forschung, wird das duftende Getränk einem gesunden Menschen nicht schaden.

Meist sind es eher die „schlechten“ Gewohnheiten wie Zigarettenkonsum oder falsche Ernährung, die mit dem Genuss einhergehen und große Gesundheitsrisiken bergen. Der Kaffee selbst ist besser als sein Ruf und kann sogar Krebs vorbeugen.

Kaffee gilt seit jeher als Genussmittel. Dementsprechend warnten Experten lange Zeit vor seinem übermäßigen Genuss. Doch Medizin und Wissenschaft rehabilitieren mittlerweile den heißgeliebten Muntermacher. Langzeitstudien der Harvard Medical School ergaben, dass das braune Gebräu weder Herz noch Kreislauf zusätzlich belastet und sogar vor Darmkrebs schützen kann.

Studien aus Amsterdam sprechen von einem verringerten Diabetesrisiko. Darüber hinaus soll Kaffee Gallensteine und Parkinson bekämpfen. Heutige wissenschaftliche Erkenntnisse lassen also vermuten, dass Kaffee Krankheitserreger im Körper bremst und eine Krebs hemmende Wirkung besitzt. Die Gründe dafür liegen vermutlich im Koffein und seinen zellverändernden Effekten, die sich auch auf Bakterien und anderen Mikroorganismen im Körper auswirken. Durch die Anregung der Darmtätigkeit unterstützt Kaffee außerdem die Entgiftung des Körpers.

 

Bei welchen Krankheiten kann Kaffee positiv wirken?

Der Kaffee am Morgen oder Nachmittag ist nicht nur schmackhaft, auch bei einigen Krankheiten kann die eine oder andere Tasse positive Wirkung entfalten:

Aber Vorsicht: Mit Kaffee allein lässt sich leider keine dieser Krankheiten kurieren. Sollten Sie also gesundheitliche Probleme haben oder sich unwohl fühlen, fragen Sie Ihren Arzt. In der Apotheke erhalten Sie außerdem Rat, wenn es um die Wechselwirkung von Kaffee mit Medikamenten und anderen Behandlungen geht.

Darf man Kaffee in der Schwangerschaft trinken?

Gesundheitsbehörden in Europa raten Schwangeren nicht ausdrücklich vom Kaffeegenuss ab. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) stuft wie auch viele andere Gesundheitsorganisationen „eine Koffein-Aufnahme von bis zu 200 mg pro Tag für den Fötus unbedenklich” ein.

Ein 2020 veröffentlichter Studienvergleich der Universität Reykjavik legt jedoch nahe, dass auch ein moderater Kaffeekonsum im Rahmen der Empfehlung von etwa zwei Tassen täglich bereits den Fötus schädigen kann. Der Kaffeekonsum der Mutter beeinflusste demnach nicht nur das spätere Gewicht der Kinder negativ, sondern wies auch auf ein erhöhtes Risiko für Leukämie-Erkrankungen und sogar Fehl- und Totgeburten hin.

Auch wenn also viele Mediziner den maßvollen Konsum von Kaffee in der Schwangerschaft für harmlos halten, lassen sich negative Effekte auf das ungeborene Kind nicht ganz ausschließen. Im Gesamten sollte also jede Frau selbst abwägen, wie wichtig ihr die morgendliche Tasse Kaffee oder das süße Cappuccino Pulver in der Schwangerschaft wirklich ist.

Gut zu wissen: Auch KakaoTee und einige Softdrinks enthalten Koffein. Auch hier sollte also besonders in der Schwangerschaft mit Vorsicht genossen werden.

Von Kaffee während der Schwangerschaft wird grundsätzlich nicht abgeraten, doch können bereits zwei Tassen pro Tag schädliche Wirkungen auf den Fötus haben. © zinkevych – Adobe Stock

Ist „türkischer Kaffee“ ungesund?

Für die Zubereitung des Kaffees gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bei der Entscheidung zwischen Espresso, Mokka oder Filterkaffee zählt aber nicht nur der Geschmack. Denn das Kaffeepulver enthält neben zahlreichen vorteilhaften Inhaltsstoffen auch Bestandteile, die besser nicht in die Tasse gelangen sollten. Dazu gehören die sogenannten Diterpene, die den Aminosäurenhaushalt und damit die Blutfettwerte bzw. den Cholesterinspiegel negativ beeinflussen können. Sie stecken vor allem in den Ölen des Kaffees.

Aus diesem Grund gilt die direkt aufgebrühte Zubereitung wie bei Mokka oder türkischem Kaffee als ungesund. Tatsächlich sollten Sie bei erhöhtem Cholesterinspiegel oder anderen Störungen des Fettstoffwechsels besser zum klassischen Filterkaffee greifen. Hier verbleiben die Kaffeeöle und andere unerwünschte Stoffe des Kaffeesatzes im Filter. Auf diesem Gebiet kann der Filterkaffee auch den säureärmeren Espresso übertrumpfen. Denn dieser enthält durch die Zubereitung im Sieb oft noch geringe Reste von Kaffeesatz.

Studien haben sogar ergeben, dass das Trinken von Filterkaffee das Risiko an Diabetes Typ II (Altersdiabetes) zu erkranken um bis zu 60 % verringern kann – der Mokka als ungefilterte Variante hatte dagegen keinen messbaren Einfluss auf das Diabetesrisiko. Auch hier führen die Forscher das Ergebnis auf die positiven Effekte des Filterns zurück, weshalb Sie im Zweifel auf diese Option anstelle von türkischem Kaffee zurückgreifen sollten.

Für den Papierfilter wählen Sie einen mittelfeinen Mahlgrad, für Porzellan- und Metallfilter einen gröberen. Kaffeeexperten empfehlen etwa 7 Gramm pro Tasse. Das entspricht einem Kaffeemaß. Ob Sie weißes oder naturbraunes Filterpapier nehmen, bleibt Ihnen überlassen. Sie sind heute beide umweltfreundlich.

Hilft Kaffee wirklich bei Müdigkeit?

Seine muntermachende Wirkung schreibt man vor allem dem Koffein zu. Eine normale Tasse Filterkaffee enthält etwa 60 bis 100 Milligramm von dieser Substanz, die zu den Alkaloiden zählt. Zu dieser Familie meist giftiger Stoffe gehören ebenfalls diese chemischen Verbindungen:

  • Strichnin
  • Nikotin
  • Morphin
  • Meskalin
  • Emetin

Mehr als hundert Pflanzenarten bilden Koffein. Für sie ist es eine Art natürliches Pflanzenschutzmittel, denn es stört das Nervensystem von feindlichen Insekten. Beim Menschen gelangt der Wirkstoff ins Großhirn und dockt dort an Rezeptoren an, die ein Gefühl von mehr Energie vermitteln.

So stimuliert er die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Die Wirkung setzt etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde nach dem Kaffeetrinken ein und hält bis zu zwei Stunden an. Kaffee kann immer dann helfen, wenn wir einen müden Punkt haben: morgens und nachmittags. Koffein macht aber auch fröhlich, denn es wirkt auf den Stoffwechsel des Serotonins, dem körpereigenen Glücklichmacher. Morgens stimuliert Kaffee die Serotonin-Ausschüttung. Nachmittags hilft Koffein nach dem Mittagstief auf die Beine.

Frisch gerösteter Kaffee
© Rob Stark - Fotolia

Wie wirkt Koffein im Körper?

Koffein regt die Durchblutung des Gehirns an und macht deshalb munter. Der Blutdruck und die Körpertemperatur steigen an, Herz und Stoffwechsel werden aktiviert, die Atmung beschleunigt sich. Ab etwa 300 mg Koffein (etwa vier Tassen starker Kaffee) kann es zu Herzrasen, Nervosität, Händezittern, Blutdruckanstieg oder Harndrang kommen. Diese Effekte sind vorübergehend und bei gesunden Menschen harmlos. Wer allerdings zu Bluthochdruck neigt, sollte keinen Kaffee trinken. Studien zeigten, dass sich das Schlaganfallrisiko durch regelmäßigen Kaffeegenuss verdoppeln kann. Koffein stimuliert außerdem die Darmtätigkeit.

Tödlich wäre Koffein erst bei einer Dosis von etwa 100 Tassen Kaffee auf einmal. Die leicht euphorisierende Wirkung des Koffeins ist mit dem Stoffwechsel des „Glückshormons“ Serotonin verknüpft. Serotonin wirkt stimmungsaufhellend, doch nur bei Tageslicht. Bei Dämmerung geht es mit der guten Laune bergab.

Hier hilft das Koffein, indem es den Abbau des Hormons stoppt. Die Folge: Die Großhirnrinde wird stimuliert, Wahrnehmungs- und Denkvermögen verbessert. Serotonin und Koffein leisten Teamarbeit: unsere Kaffeegelüste sind dann am größten, wenn sich das Serotonin zurückzieht. Beim Frühstück aktiviert der Kaffee das darniederliegende Serotonin, beim Kaffeekränzchen am Spätnachmittag rettet er es vor erneutem Dahinwelken.

Alles in Maßen!

Nehmen Sie zu viel Koffein zu sich, verkehren sich die positiven Wirkungen ins Gegenteil. Menschen mit Herzproblemen sollten aus diesem Grund nicht mehr als vier Tassen milden Kaffee täglich trinken. Doch gerade bei der Zubereitungsart ist Vorsicht geboten: Da er ohne Filter aufgegossen wird, kann sogenannter „türkischer Kaffee“ ungesund sein. Denn hier filtert man die Kaffeeöle nicht wie beim Filterkaffee aus. Dadurch können die Blutfettwerte um bis zu 10 % ansteigen.

Vorsichtig sollten darüber hinaus Frauen mit Osteoporose-Risiko oder bereits bestehender Osteoporose sein. Die Gerbstoffe des Kaffees binden den Knochenbaustein Kalzium und blockieren die Aufnahme des stärkenden Minerals in den Körper. Generell gilt für Gesunde die Empfehlung von Experten, sich auf vier bis maximal sechs Tassen Kaffee täglich zu beschränken.

Kaffee oder doch lieber Energydrinks?

Energydrinks versprechen einen Koffeinschub und damit, Sie wach zu machen und zu halten. Doch Forscher haben herausgefunden, dass das Gegenteil der Fall ist. Wissenschaftler aus Kentucky hatten dies entdeckt, als sie 80 Studenten wahlweise einen Energydrink, Limonade mit wenig Koffein, aber dem gleichen Geschmack, und Limonade ohne Koffein zu trinken gaben. Die Studenten mussten 30 Minuten nach dem Verzehr des Getränks einen Computertest machen. Dieser maß ihre Reaktionen. Zudem mussten sie angeben, wie sie sich fühlten.

Die Teilnehmer, die einen Energydrink getrunken hatten, fühlten sich zwar deutlich wacher, aber dies war nur die subjektive Meinung. Der Reaktionstest zeigte, dass sie langsamer reagierten, als diejenigen, die weniger oder gar kein Koffein getrunken hatten. Energydrinks können also zum Beispiel im Straßenverkehr zu lebensgefährlichen Situationen führen.

Koffein steckt in vielem mehr!

Der Koffeingehalt Ihres morgendlichen Muntermachers hängt von der Röstung, Art und Mischung der Kaffeesorten und der Zubereitung ab. So ist die Koffeinkonzentration beispielsweise in Espresso höher als in Filterkaffee. Der Koffeingehalt einer Tasse Kaffee schwankt stark und liegt zwischen 30 und 100 mg. Koffein steckt aber noch in anderen Getränken:

Koffeingehalt in Lebensmitteln
LebensmittelGehalt an Koffein
Gebrühter Kaffeedurchschnittliche Tasse: 100 mg
Instantkaffeedurchschnittliche Tasse:  75 mg
Schwarzer Teedurchschnittliche Tasse:   50 mg
Colagetränkpro Dose bis zu: 40 mg
Energydrinkpro Dose bis zu: 80 mg
Schokoladepro 50 g bis zu: 50 mg

Wie bereitet man Kaffee richtig zu?

Am besten schmeckt frisch gerösteter Kaffee. Gibt es in Ihrer Nähe eine Privatrösterei? Dann kaufen Sie den Kaffee dort. Relativ frisch ist der Kaffee, den Sie in den einschlägigen Kaffeegeschäften wie Tchibo oder Arko kaufen können. Im Supermarkt sollten Sie auf das Mindesthaltbarkeitsdatum schauen. Ist der Kaffee laut Datum ein Jahr haltbar, ist seine Röstung noch nicht lange her.

Ein weiterer Tipp: Mahlen Sie sich den Kaffee selbst mit einer Kaffeemühle oder im Kaffeevollautomaten direkt vor dem Aufbrühen. Kaufen Sie in diesem Fall lieber Bohnen statt Pulver, denn die Aromastoffe des Kaffees verfliegen rasch.

Lagern Sie die Kaffeebohnen kühl und trocken, nicht aber im Kühlschrank. Bei Magenproblemen sollte die Wahl auf Schonkaffee oder Espresso fallen. Dieser ist aufgrund der starken Röstung säureärmer als normaler Kaffee. Das macht ihn verträglicher. Es gibt darüber hinaus spezielle säurearme Kaffeesorten.

Das Wasser sollte wenig kalkhaltig sein. Fragen Sie beim Wasserwerk nach, wie weich Ihr Wasser ist. Notfalls kochen Sie Ihren Kaffee mit Quellwasser (Evian, Volvic). Das kochen Sie kurz auf und gießen es im Anschluss über den Kaffee. Das Kaffeepulver sollte gleichmäßig im Wasser schwimmen.

Trinken Sie den Kaffee sofort, auf jeden Fall so frisch wie möglich. Kaffee, den man stundenlang warmhält, schmeckt nicht mehr. Heizplatten und Stövchen heizen den Kaffee auf und zerstören sein Aroma. Besser ist eine Thermoskanne. Sie hält den Kaffee heiß und aromatisch.

Tipp: Trinken Sie den Kaffee mit lauwarmer Milch statt mit Kaffeesahne. Das macht ihn milder und spart Kalorien.

Botanisch gesehen ist die uns bekannte Kaffeebohne keine Bohne. Es handelt sich um zwei Steinkerne, die die Samen der Kaffeepflanze sind. Der Begriff „Kaffeebohne“ ist eine volksetymologische Lehnübersetzung aus dem Arabischen. © Adobe stock

Ist entkoffeinierter Kaffee gesünder?

Der Verzehr der entkoffeinierten Variante ist nicht unbedingt gesünder: Bei Normalgewichtigen können mehr als zwei Tassen entkoffeinierten Kaffees pro Tag zu einem Anstieg der freien Fettsäuren um 18 % und einem Absinken des guten HDL-Cholesterins um fast 30 % führen. Bei übergewichtigen Probanden (BMI > 25) einer Studie stieg dagegen das gute HDL-Cholesterin um fast 50 %!

Koffeinhaltiger Kaffee zeigte kaum Einfluss auf die Blutfettwerte, erhöhte jedoch den Blutdruck. Eine Erklärung für die unterschiedliche Wirkung des Schonkaffees hatte der Studienleiter Dr. Robert Superko nicht. Er vermutet veränderte Stoffwechselprozesse bei Übergewicht.

Wie wird der Kaffee zum Genuss?

Damit Sie ihren Kaffee entspannt genießen können, hier noch einmal alle wichtigen Tipps im Überblick:

  • Wählen Sie Kaffeesorten, die zu 100 % aus Arabica-Mischungen bestehen. Sie sind milder und magenfreundlicher als die Sorte Robusta.
  • Für einen Filterkaffee übergießt man etwas gröber gemahlenes Kaffeepulver mit heißem und nicht mit kochendem Wasser, da sonst Bitterstoffe freigesetzt werden.
  • Ziehen Sie bei Fettstoffwechselstörungen Filterkaffee vor – denn im Gegensatz zum Mokka oder „türkischen Kaffee“ bleiben die ungesunden Kaffeeöle im Filter zurück und können den Cholesterinspiegel nicht erhöhen.
  • Bei einem empfindlichen Magen kann Espresso verträglicher sein. Durch die lange Röstzeit der Bohnen und die Zubereitung mit Wasserdampf enthält er weniger Säuren.
  • Das Kaffeepulver sollte man lichtgeschützt und in luftdichter Verpackung aufbewahren, um die wertvollen Antioxidantien nicht zu zerstören.
  • Geben Sie immer etwas Milch in Ihren Kaffee, da sie die Säure abpuffert. Durch das enthaltene Fett gelangt das Koffein außerdem langsamer ins Blut.
  • Trinken Sie zusammen mit Ihrem Kaffee ein Glas Wasser. Dadurch wird er im Magen verdünnt, was die Bekömmlichkeit erhöht.

Schon gewusst? Botanisch gesehen ist die uns bekannte Kaffeebohne keine Bohne. Es handelt sich um zwei Steinkerne, die die Samen der Kaffeepflanze sind. Der Begriff „Kaffeebohne“ ist eine volksetymologische Lehnübersetzung aus dem Arabischen.

Espresso, Mokka, türkischer Kaffee & Co.: Welche Kaffee-Arten gibt es?

Verschiedene Kaffeevariationen
Wussten Sie, dass es keine speziellen Espresso-Bohnen gibt? Espresso bezeichnet nur eine bestimmte Zubereitungsart: Dunkel geröstete Kaffeebohnen, die sehr fein gemahlen werden. © photoparis - Fotolia

Arabica und Robusta sind die zwei wichtigsten Arten der Kaffeepflanze. Der milde Arabica wird im Hochland angebaut und dominiert in den hell gerösteten Kaffees in Deutschland. Der kräftige, koffeinreiche Tiefland-Robusta ist Basis löslicher Kaffees sowie der dunkel gerösteten Espresso-Varianten der Mittelmeerländer.

Blends: Beliebte Bohnenmischungen

In Deutschland übliche Filterkaffees sind immer Blends, also Mischungen aus bis zu 30 verschiedenen Sorten Robusta- und Arabica-Bohnen. Aus ihnen gewonnener Rohkaffee enthält Mineralien wie Eisen, Kalium, Magnesium und Mangan, Fettstoffe (10 bis 13 % Kaffeeöle), Kohlenhydrate (30 bis 40 %, darunter auch Zuckerstoffe), Tannine sowie Säuren (4 bis 11 %).

Chlorogensäure verzögert den Abbau von Koffein und sorgt so dafür, dass dessen anregende Wirkung länger anhält. Sie kann bei empfindlichen Menschen eine vorübergehende, harmlose Reizung von Magen oder Galle hervorrufen.

Wussten Sie, dass es keine speziellen Espresso-Bohnen gibt? Espresso bezeichnet nur eine bestimmte Zubereitungsart: Dunkel geröstete Kaffeebohnen, die sehr fein gemahlen werden.

Die Zubereitung macht’s

  • Cappuccino beschreibt Espresso und heiße aufgeschäumte Milch im Verhältnis eins zu zwei. Etwas Kakaopulver ziert das Milchschaumhäubchen.
  • Caffè macchiato ist ein Espresso mit einem Milchschaumhäubchen.
  • Café au lait gilt als französische Zubereitungsart. Man mischt heiße Milch in einer großen Tasse im Verhältnis eins zu eins mit frisch aufgebrühtem Filterkaffee.
  • Latte macchiato gilt zurzeit als beliebteste Kaffeespezialität in jeder Café-Bar. Er besteht hauptsächlich aus heißer aufgeschäumter Milch, aromatisiert mit einem starken Espresso. Latte macchiato serviert man in einem Glas. Den Milchschaum löffelt man mit einem Löffel heraus.
  • Espresso ist ein besonders stark gerösteter und mit Wasserdampf zubereiteter Kaffee. Er heißt in Italien Caffè und man serviert ihn dort in kleinen dickwandigen Tassen. Zucker rührt sich jeder selbst hinein.
  • Doppio ist ein doppelter Espresso.
  • Beim Caffè lungo verdünnt man den Espresso mit heißem Wasser.
  • Irish Coffee: Irischer Whisky gemischt mit braunem Zucker und starkem Kaffee. Darüber kommt eine Haube aus halb steif geschlagener, kalter Sahne.
  • Mokka oder „türkischer Kaffee“ ist eine pudrig schmeckende Kaffeesorte, die man in kleinen Kännchen zusammen mit Zucker aufkocht. Den Kaffeesatz filtert man nicht ab, sondern serviert ihn mit.
  • Melange: Diese Variante stammt aus der Wiener Kaffeeküche und besteht zur einen Hälfte aus Kaffee und zur anderen aus Milch. Milchkaffee enthält hingegen mehr Milch als Kaffee.
  • Einspänner: Dafür gibt es in Wien typische Gläser, die man zur Hälfte mit kräftigem Kaffee füllt und dann bis zum Rand mit Schlagsahne bedeckt. Die Krönung sind Schokoladenraspeln.
  • Eiskaffee ist kalter Mokka, den man mit einer Kugel Vanilleeis in ein Glas gibt und mit einem Sahnehäubchen versieht. Die meisten Restaurants verwenden allerdings einfach kalten Kaffee, was bei weitem nicht so gut schmeckt. Fragen Sie am besten vorher danach.
  • Rüdesheimer Kaffee: In einer hohen Tasse (extra für Rüdesheimer Kaffee) übergießt man zwei Stück Würfelzucker mit vorgewärmtem Asbach Uralt (kommt aus Rüdesheim). Anschließend zündet man die Mischung an und löscht sie mit starkem, heißem Kaffee. Danach gießt man mit flüssiger Sahne auf und setzt einen Löffel geschlagene Sahne hinein. Obendrauf: Schokoraspeln!
  • Pharisäer ist ein heißer Mokka mit etwas Zucker und einem Schuss Rum. Obendrauf kommt ein Häubchen aus geschlagener Sahne.

Mythen und Wahrheiten über Kaffee

Kaffee gilt als „Flüssigkeitsräuber”, der Ihrem Körper Wasser entzieht. Dabei beruhte die die Empfehlung, zu jeder Tasse ein Glas Wasser zu trinken, unter anderem auf der Fehlinterpretation von Studienergebnissen. Tatsache ist: Das enthaltene Koffein hat zwar einen harntreibenden Effekt, aber Ihr Körper kann seinen Flüssigkeitshaushalt auch eigenständig wieder ausgleichen. Auch der Mythos, dass ein hoher Kaffeekonsum ungesund sei, wackelt jetzt.

Wie so oft im Leben kommt es auch hier auf die Menge und Ihre gesamten Ess- und Trinkgewohnheiten an. Wissenschaftler vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DifE) nahmen das Zusammenspiel von Gesundheit und Kaffee unter die Lupe.

Ergebnisse einer Studie mit knapp 43.000 erwachsenen Frauen und Männern weisen darauf hin, dass der Konsum das Risiko für Herz-Kreislauf– und Krebserkrankungen nicht erhöht. Er ist sogar mit einem verminderten Diabetes-Risiko verbunden. Personen, die täglich mehr als vier Tassen (über 600 ml) koffeinhaltigen Kaffee konsumierten, hatten im Vergleich zu Personen, die durchschnittlich weniger als eine Tasse tranken, ein um 23 % verringertes Typ-II-Diabetes-Risiko.

Schadet Kaffee dem Magen?

SodbrennenÜbelkeit oder Magenschleimhautentzündungen nach übermäßigem Kaffeegenuss sind für viele Menschen keine Einbildung. Sie entstehen vorwiegend nach dem Genuss zu hart gerösteten Kaffees, oft Industrieröstungen. Die Bohne schließt durch schnelles Erhitzen ihre Gerbsäuren ein. Und genau die verursachen später das Magenleiden.

Wird der Kaffee dagegen langsam und kontrolliert geröstet, wird die Säure nach außen gedrückt. Dann können Sie auch mit einem empfindlichen Magen Kaffee genießen. Immer mehr Privatröstereien bieten diesen Kaffee an.

Hier spielt aber auch die Zubereitung eine Rolle: Italienische Kaffeespezialitäten wie Espresso reduzieren durch ihre Zubereitung Säure: kurze Brühzeit, hoher Druck, das macht den Kaffee bekömmlicher. Aroma und Geschmacksstoffe dagegen können sich voll entfalten.

Deshalb ist meist auch Cappuccino bei Sodbrennen verträglich: Die Mischung aus einem Teil des säureärmeren Espressos und zwei Teilen warmer Milch wirkt sanfter auf den Magen. Bei fertigen Cappuccino-Pulvern ist allerdings Vorsicht geboten. Hier ist einerseits löslicher Kaffee enthalten, der durch die hohe industrielle Verarbeitung weniger bekömmlich ist. Andererseits ist den fertigen Pulvern oft sehr viel Zucker zugesetzt. Dieser ist nicht nur schlecht für die Linie, sondern produziert bei der Verdauung auch viel Säure. Gönnen Sie sich also lieber den Original Cappuccino bei Sodbrennen und Magenbeschwerden.

Greift Kaffee das Herz an?

Koffein regt den Kreislauf und den Stoffwechsel an, erweitert die Gefäße, verbessert die Durchblutung und beschleunigt kurzzeitig den Herzschlag. All das ist wahr. Unwahr ist, dass Bluthochdruckpatienten auf Kaffee verzichten müssen. Denn wer täglich Kaffee trinkt und es dabei nicht übertreibt, treibt den Blutdruck lan

So wie es aussieht, hat Kaffee überhaupt nur einen schwachen Effekt auf den Druck. Was das Infarktrisiko angeht, ergab eine groß angelegte Studie in den USA ein ganz und gar überraschendes Bild: Selbst mehr als sechs Tassen am Tag scheinen keinen negativen Einfluss auf das Herzinfarktrisiko zu haben. Im Gegenteil: Es gibt viele Hinweise, dass Kaffee dieses sogar reduziert.gfristig nicht in die Höhe. Auf Dauer vertragen sich ein täglicher Cappuccino und Blutdruck also gut.

Entwässert Kaffee den Körper?

Das Koffein im Kaffee hat bei Menschen, die ihn selten trinken, tatsächlich eine harntreibende und entwässernde Wirkung. Ob Sie sich dabei für entkoffeinierten oder normalen Kaffee entscheiden, ist unerheblich. Regelmäßiges Kaffeetrinken führt allerdings auch zu einem Gewöhnungseffekt – der Körper ist dann mit den harntreibenden Stoffen vertraut und reagiert nicht mehr so intensiv darauf.

Trotzdem sollte man Kaffee nicht als normales Getränk werten. Achten Sie deshalb darauf, besonders bei erhöhtem Cholesterinwerten Wasser zu trinken. Wer aber täglich die empfohlenen anderthalb bis zwei Liter trinkt, braucht den Kaffee auch nicht „abzuziehen“.

Stört eine Tasse am Abend den Schlaf?

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen: Koffein verschlechtert bei vielen Menschen die Qualität des Schlafs. Das muss aber bei Ihnen nicht der Fall sein. Es gibt auch Menschen, die nach einer Tasse Kaffee am Abend sogar besser schlafen als ohne. Der Grund ist noch nicht erforscht. Also lautet die Devise: Einfach ausprobieren!Viele Menschen kommen morgens ohne eine Tasse Kaffee nicht in Schwung und das ist auch keine Einbildung: Koffein wirkt anregend auf Ihren Körper. Es verdrängt körpereigene Botenstoffe, die uns müde machen. Aber stört eine Tasse am Abend auch Ihren Schlaf?

Macht Kaffee nervös?

Positiv: Ein aktiver Sympathikus versetzt Ihren Körper in eine erhöhte Leistungsbereitschaft. Negativ: Durch die Anregung schüttet Ihr Körper vermehrt Stresshormone aus. Daher können größere Mengen Kaffee nervös und zappelig machen. Jeder Mensch reagiert hier unterschiedlich. Probieren Sie einfach aus, wie viele Tassen Ihnen gut bekommen.Viele Menschen verspüren nach dem Genuss von Kaffee eine innere Unruhe. Sie fühlen sich nervös. Tatsächlich regt Koffein den Sympathikus an. Dabei handelt es sich um einen Teil des vegetativen Nervensystems. Das vegetative Nervensystem steuern Sie nicht bewusst. Es ist beispielsweise für lebenswichtige Funktionen wie Atmung und Verdauung zuständig.

Fördert Kaffee Krebs?

Der Weltkrebsreport sieht keinen Zusammenhang zwischen einem hohen Kaffeekonsum und einem erhöhten Krebsrisiko. Im Gegenteil: Es gibt inzwischen viele Hinweise darauf, dass der Genuss von Kaffee das Risiko für einige Krebsarten senkt: Leberkrebs, Darmkrebs und sogar Hautkrebs stehen hier im Fokus. Der Grund: Kaffee ist reich an Antioxidantien, die gesundheitsschädliche „freie Radikale” abfangen.

Hilft Kaffee bei Kopfschmerzen?

Macht Kaffee süchtig?Tatsächlich wirkt Koffein als mildes Schmerzmittel und lindert bei leichten bis mittelschweren Spannungskopfschmerzen Ihre Beschwerden. Der Grund: Das Koffein wandert mit dem Blut bis in Ihr Gehirn. Dort erweitert es die Blutgefäße und regt so die Durchblutung an. Also trinken Sie bei leichten Kopfschmerzen doch mal eine Tasse Kaffee oder Espresso.

Ist Koffein ein echtes Suchtmittel etwa wie das Nikotin in Zigaretten? Kein Grund zur Sorge: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft Koffein als eine nicht als süchtig machende Droge ein. Drogen, die zu einer Abhängigkeit führen, sprechen im Gehirn das Belohnungssystem an: Die Nervenzellen schütten vermehrt Botenstoffe (Dopamin) aus, die ein Hochgefühl auslösen.

Koffein löst diesen Ablauf nicht aus. Ganz wissenschaftlich formuliert ist eine Droge dadurch gekennzeichnet, dass man immer mehr von einer Substanz braucht, damit es einem gut geht. Tatsächlich steigt der Kaffeekonsum bei vielen Menschen am Anfang ihres Arbeitslebens. Er steigt aber dann nicht das ganze Leben über an.

Regt Kaffee die Verdauung an?Trotzdem entdeckten Forscher, dass Kaffeetrinker beim plötzlichen Verzicht auf das Getränk unter Beschwerden leiden, die einem Entzug gleichen. Typisch sind beispielsweise Kopfschmerzen, Müdigkeit, zittrige Hände oder Stimmungsschwankungen.

Viele Menschen schwören auf Kaffee, um ihren Darm auf Trab zu bringen. Tatsächlich kann er Ihre Darmaktivität anregen und eine Darmentleerung auslösen. Eine Tasse nach dem Essen ist aber reine Geschmackssache. Sie wirkt im Magen nicht verdauungsfördernd.

Hilfe gegen das Mittagstief: Koffein vs. Bewegung

Kaffeeritual am Morgen
© benicce - Fotolia

Koffein gilt als wirksamer Helfer gegen die Mittagsmüdigkeit. Aber ist dem wirklich so? Mit dieser Frage haben sich Forscher der University of Georgia befasst und sich gefragt, ob Bewegung nicht die bessere Methode sei, um dem Tief nach dem Mittagessen zu entgehen. Sie führten eine Untersuchung mit 18 Studentinnen durch, die nachts weniger als 6,5 Stunden pro Nacht schliefen. Alle tranken nur wenig Kaffee oder andere koffeinhaltige Getränke am Tag und bewegten sich zudem wenig.

Die Studienteilnehmerinnen mussten auf zweierlei Wege gegen ihre Mittagsmüdigkeit angehen. So liefen sie zehn Minuten lang Treppen herauf und herab. An einem anderen Tag erhielten sie eine Tablette mit 50 Milligramm Koffein, was dem Gehalt einer Tasse Filterkaffee entspricht. In einer dritten Untersuchung erhielten die Studentinnen eine Tablette, bei der es sich nur um ein Scheinmedikament handelte.

Mithilfe eines Fragebogens ermittelten die Forscher dann, wie sich die Tabletten, aber auch das Treppensteigen, auf das Müdigkeitsgefühl der Frauen auswirkte. Zudem unterzogen sich alle Teilnehmerinnen an jedem Testtag einem Computertest. Hierbei ging es darum, zu ermitteln, wie schnell die Reaktion und wie gut die Konzentration wirklich waren. Durchgeführt wurden die Tests sowohl vor als auch nach Tabletteneinnahme bzw. Treppensteigen.

 

Laufen sorgt für besseres Wachgefühl

Das Ergebnis: Sowohl Koffein als auch die Placebo-Tabletten haben keine wachmachende Wirkung gehabt. Anders sah es aus, nachdem die Studienteilnehmerinnen die Treppen hoch- und runtergelaufen waren. Sie fühlten sich deutlich energiegeladener. Allerdings waren sie – das ergab sich durch die Computertests – nicht messbar leistungsfähiger oder konzentrierter. Immerhin hatte aber das Treppenlaufen seinen Zweck erfüllt: Das Mittagstief war verschwunden, die Teilnehmerinnen fühlten sich nicht mehr, als würden sie am PC einschlafen.

Wirkung von großen Mengen Koffein immer noch fraglich

Den Wissenschaftlern war es in erster Linie darum gegangen, ein Experiment durchzuführen, das die reale Situation (Büroarbeiter, am PC, was tun gegen das Mittagstief) widerspiegelt. Deshalb auch das Treppen-Steigen: Dies ist eine sportliche Betätigung, die jeder leicht durchführen kann. Schwimmen oder Gymnastik sind hier in der Regel nicht durchführbar, eine Treppe aber fast immer in der Nähe.

Allerdings haben die Forscher noch eine Frage offen, der sie sich demnächst widmen wollen: Hat eine größere Menge Koffein doch eine Wirkung? Immerhin ist bewiesen, dass Kaffee aufputschen kann. Das enthaltene Koffein sorgt für eine Ausschüttung der Stresshormone, die dann ihrerseits den Blutdruck steigen lassen und den Herzschlag beschleunigen. Welche Mengen Kaffee nötig sind, damit er das Mittagstief wirklich vertreiben kann, ist aber noch nicht untersucht worden. Es kann durchaus sein, dass es sehr schwer wird, diese Menge überhaupt zu trinken.

Brennnesselsaft

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